Mars Xtra Choc

Vor einiger Zeit gab es eine limitierte Ausgabe der berühmten Mars-Schokoriegel: Etwas dunklere Schokolade und — vor allem — weniger süß und somit schmeckten sie mir viel besser. Das Original meide ich, denn es ist mir zu süß.

Also, liebe Hersteller von Mars, denkt doch mal über eine dauerhafte Version nach: Weniger süß, dunklere Schokolade. Würde ich sofort kaufen 🙂

Leider nicht mehr auf dem Markt: Mars Xtra Choc

Schwules Werkzeug

Mit Homophobie kann man viel Spaß haben. Dabei ist eigentlich egal, ob Menschen wirklich Angst vor Schwulen und Lesben haben, sich diese Angst nur einbilden, sie vortäuschen oder damit kokettieren, eine solche Angst zu haben. Das geht dann manchmal soweit, dass Menschen immer und überall etwas „Schwules“ sehen, es nun berechtigt oder nicht.

So spaß mich im Sommer ein Arbeitskollege an, was ich denn für „schwules Werkzeug“ auf dem Tisch hätte:

Werkzeug, einfach nur Werkzeug.

Ich habe keine Ahnung, was er an diesem Satz Inbus-Schlüssel auszusetzen hatte, aber vielleicht erinnerte ihn die farbliche Kennzeichnung der einzelnen Schlüssel an die Regenbogenfahne, die unter anderem ein Symbol für Schwule und Lesben gilt.

Jedenfalls wollte ich dann dem sprichwörtlichen Affen Zucker geben:

Ach, das meinst Du… Die wurden auf dem letzten CSD verschenkt und Du glaubst nicht, was dann abends auf den Partys damit abging…

Er verzog das Gesicht und suchte das Weite. Manchmal muss man Menschen einfach mit ihren eigenen Vorurteilen austricksen. Die Erklärung, dass der Hersteller die Schlüssel deswegen farbig markiert hatte, weil gerade auf den kleineren Schlüsseln nur wenig Platz für die Angabe der Schlüsselgröße ist, wäre wohl zu naheliegend gewesen. Und ob der Kollege sie mir geglaubt hätte?

Sie und Er…

Mit Männern und Frauen ist das bekanntlich so eine Sache…

Kaum liegt sie nackt vor ihm…

… verdreht sie ihm den Kopf.

Jahresrückblick 2016

Und auch dieses Jahr verdient (m)einen sehr persönlichen Jahresrückblick:

Das Jahr 2016 in wenigen Worten:
Ein Jahr voller Veränderungen, die meisten waren positiv.

Glücklichster Moment 2016?
Mein erster Reiturlaub. Auf Norikern durch den Bayerischen Wald. Wun-der-schön. Wird wiederholt.

Aufregendster Moment 2016?
Feuerwehreinsatz bei uns im Haus. In einer Wohnung lösten die Rauchmelder aus, niemand reagierte auf mein Klingeln und Klopfen, also alarmierte ich die Jungs von der Feuerwehr. Glücklicherweise stellte sich das Ganze als vergessener Topf auf dem Herd bei eingeschlafener Köchin heraus. Sehr aufregend war trotzdem.

Traurigster Moment 2016?
9. Februar. In dem verunfallten Zug bei Bad Aibling saß auch ein Kollege eines entfernten Standortes. Erst hörten wir nur vom Unglück, dann dämmerte es, dass auch er in dem Zug gewesen sein konnte. Dann wurde aus dem unguten Gefühl langsam eine traurige Gewissheit. Auch denn ich den Kollegen nur flüchtig kannte, wir sind uns nur einmal dienstlich begegnet, war es ein großer Schock. 🙁

Berufliches?
Da gab es Veränderungen. Der Dienstleister, der mich 2014 beim Chemiewerk übernommen hatte, wurde bei einer neuen Ausschreibung unterboten. Dadurch fiel dann auch mein Job weg. Doch nach wenigen Wochen Freizeit fand mich ein neuer Job. mit deutlich kürzerer Fahrtzeit und weniger Fahrtkosten. Wenn ich daran denke, was ich nun an der Tankstelle spare … 😉

Zu- oder abgenommen?
Etwas weniger geworden. Ist okay. Könnte noch ein wenig weniger sein, aber solange es nicht mehr wird, wollen wir nicht meckern.

Haare kürzer oder länger?
Meine langjährige Friseurin ist in Elternzeit. Also musste ich mich da verändern. Nun habe ich eine neue kreative Friseurin. Und sie brachte auch die eine oder andere Veränderung mit. Gefällt mir aber. Das Hobby, bei dem ich einen Helm trage, habe ich ja immer noch, aber die neue (oder sagen wir: veränderte) Frisur funktioniert auch mit dem Reithelm.
Auch an dieser Stelle Grüße an meine Friseurin und an ihre frechen netten Kolleginnen, ich bin immer gerne bei Euch und freue mich schon auf den nächsten Besuch.

Buch des Jahres 2016?
Ganz klar „Reiten, wie durch Zauberhand bewegt“ von meinem Reitlehrer. Mit Widmung 🙂

2016 zu selten gemacht?
Am Strand gewesen, obwohl er ja nun wirklich hier um die Ecke ist. Offenbar ist es mir kein Bedürfnis, öfter dort zu sein.
Freunde besucht. Seit die Kinder haben, sind die meistens ziemlich ausgelastet und kaum noch für spontane Dinge zu haben.
Grillen mit Freunden in deren Garten.

2016 zu oft gemacht?
Fällt mir gerade nichts ein.

2016 genau oft genug gemacht?
Beim Pferd gewesen. War klasse. Wobei… eigentlich könnte es noch ein wenig öfter sein.

2016 leider nicht gemacht?
Einige Freunde getroffen.
Auf dem Congress des CCC gewesen.

2016 endlich gemacht?
Reiturlaub. Durch den bayerischen Wald. Ich freue mich schon auf den nächsten Reiturlaub.

2016 neu kennengelernt?
Ein paar neue Kollegen kennengelernt. Und viele sehr nette Menschen im Ausbildungsstall. Und zwei junge Damen, die ich im Reiturlaub kennenlernen durfte. Ihr wart eine tolle Urlaubsbegleitung.

Menschliches 2016?
Keine großen Höhen oder Tiefen. Es muss war angenehm langweilig.

Erkenntnis des Jahres 2016?
Nutze Deine Lebenszeit, um nett und freundlich zu anderen Menschen zu sein. Das Schicksal wird es Dir danken und die guten Dinge kommen zu Dir zurück.
Wer unfreundlich oder gar bösartig zu anderen Menschen ist, wird kein schönes Leben führen.

2017 wird … ?
Hoffentlich einen schönen Urlaub bringen. Beruflich lasse ich mich mal überraschen, ob es so weitergehen wird, wie es gerade läuft. Und sollte 2017 aufregend werden, dann bitte positiv aufregend 😉

Vorsätze für 2017?
Weiterhin viel Reiten. Reiturlaub machen. Diesmal gerne etwas länger.
Vielleicht ein paar Kilogramm abnehmen.

In diesem Sinne, ich wünsche Euch allen ein frohes, gesundes, friedliches und erfolgreiches 2017.

Früher und heute …

Früher sei ja alles besser gewesen, so heißt es immer. Nun, ob das wirklich stimmt, darüber kann man vortrefflich streiten. Einigen wir uns auf ein „Früher war alles anders!“

Wer früher als Kind seinem Teddy eine gute Nacht wünschte, spricht heute beim Zubettgehen mit Siri, Alexa, Cortana oder Google. Nur hat der Teddy damals nicht geantwortet.

Wort des Tages

Unterhaltung mit einer jungen Dame über ihr Alter. Ich sollte raten oder schätzen. Nun, das war nicht so schwierig, ich wusste ihren Schulabschluss, wusste, wie lange sie gelernt hatte, all das gab einen recht genauen Anhaltspunkt.

Aber ich lag dann doch daneben. Sie hatte vor dem jetzigen Beruf noch eine andere Berufsausbildung angefangen, jedoch nicht beendet, weil sie gemerkt hatte, dass jener Beruf nichts für sie wäre.

Vom vielen Sitzen bekommste da doch nen Quadrat-Arsch…

war ihr Grund dann einen praktischen handwerklichen Beruf zu wählen. Und den macht sie gut und zu meiner Zufriedenheit. Und eine Inspiration für das Wort des Tages hat sie mir auch geliefert.

Es werde Licht!

Früher war die Welt recht einfach, wir hatten Glühlampe, die uns erleuchteten. Oder zumindest für Licht sorgten. Genaugenommen für Licht und Wärme, denn die klassische Glühlampe hatte einen relativ niedrigen Wirkungsgrad. Fast alles, was wir an Energie hineinsteckten, wurde zu Wärme, nur ungefähr 5% wurden zu Licht. Dafür waren Glühlampen technisch ausgereift, die Produktion war einfach, damit auch sehr günstig. Die Glühlampe kostete im Handel so um 1 Euro.

Irgendwann kamen Menschen auf die Idee, dass Glühlampen ja böse seien, da sie so ineffizient mit Energie umgehen. Das stimmt, Glühlampen sind ineffizient, aber wer Licht braucht, braucht oft auch Wärme, so dass die (unerwünschte) Abwärme oftmals als (gewünschte) Zusatzheizung diente. Im Sommer, wenn es (dank Sommerzeit) lange hell ist, habe ich wenig Licht an. Im Winter, die Uhr geht wieder richtig, ist es früh dunkel, ich brauche mehr Licht. Und auch Wärme. Trotzdem wurde beschlossen, Glühlampen zu verbieten, genauer, den Handel damit.

Und damit uns nicht völlig die Erleuchtung ausbleiben sollte, wurden uns Kompaktleuchtstofflampen als Ersatz verkauft. Sie waren teurer, sie waren größer, sie enthielten giftige Stoffe, die wir im Falle einer zerbrochenen Lampe nicht einatmen wollten. Wir konnten sie auch nicht einfach entsorgen, sie mussten gesondert entsorgt werden. Und angeblich hielten sie viel länger. Sie brauchten eine kleine Weile, bis sie ihre ansprangen und ihre volle Helligkeit erzeugten. Die klassische Glühlampe war sofort da.

Neulich ging eine solche Kompaktleuchtstofflampe kaputt. Die angebliche Lebensdauer von 5.000 Betriebsstunden hat sie nie im Leben erreicht. Also wollte ich eine neue kaufen. Im Baumarkt wurde ich freundlich darauf hingewiesen, dass es keine Kompaktleuchtstofflampen mehr gäbe, denn sie enthalten ja giftiges Quecksilber. Nun, das war nicht neu. Nun sind LED-Lampen der letzte Schrei und ich bediente mich dann daran. Der Wirkungsgrad soll noch höher sein, sie enthalten keine giftigen Stoffe und sind noch teurer.

Angeblich soll sich das ja über die vielen tausend Betriebsstunden amortisieren. Jedenfalls habe ich nun so eine Photonenschleuder in meiner Küche und staune, wie viel Licht ich für die paar Watt Strom bekomme. Und darüber, ob sich der Kauf jemals rechnen wird, will ich lieber nicht nachdenken.

Kunst, wo keine Kunst ist

Neulich verschlug es mich in ein dem Wind zugewandtes Einkaufszentrum in einem Lübecker Stadtteil. Dort gab es, wie auch oft in anderen Shopping-Centern vorhanden, einen großen Innenbereich, teilweise auch glasüberdacht. Durchaus das, was bei den antiken römischen Baumeistern als Atrium bezeichnet wurde. Dort gab es auch Toiletten. Klar, denn wo viele Menschen sind, wird es auch mal menschliche Bedürfnisse haben.

Soweit alles in Ordnung. Aber warum die Menschen, die die Kontrollzettel für die Toilettenreinigung dann „Herren-Toilette Artrium“ geschrieben haben, hat sich mir nicht erschlossen. Und

Schöner Scheißen mit Klo-Kunst

konnte man da auch nicht…

Nicht nörgeln!

Manchmal muss man es Menschen wieder in Erinnerung rufen, dass Nörgeln ganz schlecht ist.

Ganz klar, es gibt berechtigte Kritik. Diese sollte zeitnah und sachlich vorgebracht werden. Ich glaube, die Juristen sprechen dann davon , dass  der „Sachmangel unverzüglich anzuzeigen“ sei. Also ohne schuldhafte Verzögerung. In der letzten Zeit erlebe ich ein paar Situationen, in denen die Grenze von der (sachlichen) Kritik zur (nervenden) Nörgelei überschritten wurde.

Ein älterer Herr, in einer Naturwissenschaft promovierter Akademiker, hatte sich vor Jahren ein recht sportliches Auto gekauft, dann vor einiger Zeit ein Navigationssystem nachrüsten lassen. Irgendwas war beim Einbau nicht ganz richtig gelaufen, das Navi hatte, vermutlichen wegen falsch eingebauter Antenne, oft schlechten Empfang, fand nicht seine Position und meldete dann häufiger mal ein „Falls möglich, bitte wenden“. Das ist während der Fahrt auf einer Autobahn keine so ganz gute Idee. Nun ist dieser ältere Herr also wieder in der Werkstatt und bespricht mit dem Service-Monteur das eigentliche Problem. Soweit so gut. Dann gleitet der ältere Herr ab, das Auto mache ja manchmal so komische Windgeräusche und so.

Der Service-Monteur hört noch kurz zu, verdreht dann die Augen, und packte den Kunden dann deutlich hörbar in die „Der will nur nörgeln“-Schublade. Entsprechend ernst wurde der Kunde und sein Anliegen dann genommen.

Ein anderes Beispiel:

Ein Mensch, seines Zeichens Oberstudienrat, kurz vor der eigenen Pensionierung, man könnte also meinen lebenserfahren, beklagt in einer Diskussion über Lebensmittel, dass er seit vielen Jahren kein anständiges Steak mehr habe essen können.

Ich weiß ja nicht, wo der Mensch einkauft. Wer „Rumpsteak“ für 5,99 Euro pro Kilo bei „Rudi’s Reste Rampe“ kauft, sollte stutzig werden, ob das, was angeblich Steak sein soll, auch wirklich Steak ist. Qualität kostet. Und selbst wenn das Steak im Rohzustand einwandfrei gewesen sein sollte, kann man bei der Zubereitung viel falsch machen. Und dann wird selbst das beste Stück Fleisch zäh. Wenn ich also ein tolles Steak haben möchte, dann suche die entsprechenden Restaurants auf, bei denen ich noch nie enttäuscht wurde, wenn es um Steaks ging.

Der ältere Lehrer hat es übrigens zwei gute Steak-Restaurants im Umkreis von einem knappen Kilometer zu Fuß von seiner Wohnung. Das wären ein paar Minuten Spaziergang vor und nach dem Essen. Oder so wenig Geld für ein Taxi, dass das in den Gesamtkosten für einen Abend im Steak-Restaurant untergeht…

Eine ältere Dame war in einem Restaurant und bestellte Scampi. Nun sind Scampi nicht unbedingt für sehr intensiven Eigengeschmack bekannt. Das sollte ein (lebens-)erfahrener Gast wissen. Und auch bei der Bestellung berücksichtigen. Sie bestellte jedenfalls Scampi. Das Essen wird serviert. Sie isst. Nach einer Weile kommt der Ober und fragt, ob alles recht wäre. Mein Steak war klasse — wie immer in dem Laden. Auch sie nickt. Der Ober geht wieder. So nach und nach gefallen ihr die Scampi immer weniger und sie lamentiert, dass sie ja nach „Nichts“ schmeckten. Als erfahrene Köchin würde sie ja immer mit viel Kräutern und Gewürzen kochen und so weiter. Nachdem sie ihre Portion halb aufgegessen hatte, rief die den Ober und beginnt sich zu beschweren.

Der professionellen Freundlichkeit (und wohl auch der Kulanz) war zu verdanken, dass der Ober das halb verzehrte Essen zurücknahm und dann ein anderes Gericht brachte. Aber auch daran hatte die ältere Dame was zu nörgeln. Wenigstens musste der Ober das Genörgel nicht mehr ertragen…

Noch ein Beispiel aus der IT-Welt:

Benutzer schreibt eine E-Mail und beginnt mit „… weil die Hotline da dauer-besetzt ist…“

Wer das Telefonsystem kennt, weil er an der Hotline arbeitet, weiß, dass es eben kein Besetzt gibt, dass Anrufer (beliebig) lange in der Warteschleife warten können, bis jemand Zeit hat, ihren Anruf entgegenzunehmen und — hoffentlich erfolgreich — zu bearbeiten.

Warum nenne ich diese Beispiele? Ich finde es schade, wenn Menschen dafür sorgen, dass man ihre Kritik nicht mehr ernstnimmt, weil man sie als Kritiker — als Kritik übenden Menschen — nicht mehr ernstnehmen kann.

Was kann und sollte ich also tun, damit meine Kritik ankommt? Sachlich sein und bleiben — im Ton und in der Sache. Kritik so früh wie möglich anbringen. So gebe ich dem Dienstleister oder Lieferanten die Chance, den Mangel abzustellen. Oder sachlich mit mir darüber zu diskutieren.

Oder alles einfacher ausgedrückt:

NICHT NÖRGELN!

 

Spaß mit Autokennzeichen

Manche Autokennzeichen sind echt für’n Arsch. Oder wie man hier im Norden sagt: Für den Mors…

Das Kennzeichen is' für'n Mors...

Das Kennzeichen is‘ für’n Mors…

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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