Autofahren in Österreich

Der Urlaub führte mich auch durch Österreich. Soweit so gut. Was ist mir an den österreichischen Autobahnen aufgefallen:

Das Tempolimit macht das Fahren auf der Autobahn sehr angenehm. In Österreich herrscht ein Tempolimit von 130km/h. Überhole ich auf einer dreispurigen Autobahn einen Lkw, der einen Lkw überholt, bemerke dabei im Rückspiegel ein anderes Fahrzeug in ausreichend großer Entfernung, fühle ich mich nicht bedrängt, weil ich nicht weiß, ob da gerade ein gaskranker Drängler mit 230km/h angeschossen kommt. Wer von hinten kommt, darf auch nur 130km/h schnell sein…

Recht häufig wird die Geschwindigkeit kontrolliert. Tempolimits werden von einigen Autofahrern als eher unverbindliche Empfehlung angesehen und mit entsprechendem Spielraum interpretiert. Keine gute Idee in Österreich. Dort wird man übrigens von hinten geblitzt, so werden auch zu schnelle Motorradfahrer erwischt.

Belangt wird der Halter des Fahrzeuges. Kann (oder will) er den Fahrer nicht nennen, so gehen Bußgeld und Punkte an ihn. Praktische Sache, das!

Die Rettungsgasse funktioniert. In Österreich ist man deutlich weiter als in Deutschland, was die Rettungsgasse angeht. Sie wird schon bei zähfließendem Verkehr gebildet. Und wer sich nicht daran hält, bekommt eine sehr teure Lektion. Gefällt mir. Denn eine Rettungsgasse funktioniert nur, falls sich alle Verkehrsteilnehmer daran halten.

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
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