Berlin-Impressionen

Die Kö-Nik-liche Karosse war mal wieder unterwegs, diesmal in Berlin. Hier ein paar meiner Impressionen:

1.) Anreise
Eigentlich wollte ich abends, gleich nach der Arbeit fahren, aber das war keine so gute Idee. Flexibilität bei der Planung ermöglichte das Ausschlafen und Losfahren, wenn einem danach war. Besser als müde oder gar eventuell übermüdet loszufahren und fahren zu ‚müssen‘, um endlich ankommen zu können.

2.) Fahrtroute
Wer von Lübeck gen Berlin möchte, kann sich auf der B207 bis zur (ehemaligen Transit-) Autobahn A24 durchschlagen. Das ist aber wie Sand in der Unterhose, womit man bekanntlich noch marschieren kann, aber es macht keinen Spaß.
Eine alternative Route ist angenehmer und streßfreier: In Lübeck auf die neue B207, am Hochschulstadtteil vorbei, dann in Lübeck-Süd auf die A20. Am Kreuz Wismar dann von der A20 auf die A14. Dort ist sehr wenig Verkehr, man glaubt stellenweise, die Autobahn für sich alleine zu haben. Dann am Kreuz Schwerin von der A14 auf die A24, die alte Autobahn von Hamburg nach Berlin. Am Kreuz Havelland fährt man dann auf der A10 und dann noch ein Stück auf der A111 und schon ist man angekommen.

3.) Fahrweise
Ich war relativ langsam unterwegs. Selten schneller als 120km/h, aber das reicht auf ziemlich leeren Autobahnen locker aus und schon Umwelt und Geldbeutel.

4.) Hausnummern in Berlin
Als etwas verwirrend empfand ich die unterschiedlichen Systeme der Vergabe des Hausnummern. Daß auf einer Seite angefangen wird zu zählen, am Ende der Straße dann auf der anderen Seite wieder gezählt wird, war mir neu. Inzwischen habe ich nachgelesen, daß es da tatsächlich ein (altes) System namens Hufeisennummerierung gibt. Inzwischen habe ich aber gelernt, in welches Haus ich muß und werde mich beim nächsten Besuch nicht verwirren lassen.

5.) Kulinarisches
Angenehm überrascht war ich von den vielen und vielfältigen Möglichkeiten des aushäusigen Essens. Berlin als eine der beiden deutschen Weltstädte — Hamburg zähle ich als die andere — hat den Vorteil, viele Menschen aus fernen Ländern zu beherrbergen. Und so ziemlich jede Kultur bereicherte den Speiseplan um ihre eigene landestypische Küche. Ich freue mich schon auf die nächsten kulinarischen Streifzüge…

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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