Bundestrojaner schafft Arbeitsplätze

Der Bundestrojaner schafft Arbeitsplätze. Nicht nur bei den Menschen, die ihn programmieren und dann beim „Kunden“ installieren. Nein, er schafft auch Arbeitsplätze bei Computer-Beratern.

Neulich sah ich in einem Cafe einen Aushang, in dem ein Mensch die Installation eines Linuxes anbietet und ausdrücklich darauf hinweist, daß der Anwender unter Linux sicher vor Viren und dem Bundestrojaner sei.

Ich halte diese Aussage für etwas gewagt, aber der Staat hatte die Steuererklärungssoftware „Elster“ seinerzeit nicht für Linux hinbekommen. Es könnte also sein, daß die Zielgruppe des Bundestrojaners der (natürlich nicht flächendeckenden) Überwachung entgehen wird, während Otto Normalverbraucher ausgespäht wird.

Schöne neue Welt!

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
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