Archiv für die Kategorie „Eben probiert“

Senfonie in Vier Sätzen

Die klassische Symphonie, Musikkenner wissen das, besteht aus vier Sätzen. Auch der Reisende wußte das und dachte bei der Packung mit den vier Senfsorten an mich und erfreute mich mit dieser Senfonie in Vier Sätzen. Die Anregung zum Titel dieses Eintrag ist auch von ihm. Denn ich bin zwar bekennender Senfoniker, aber kein Musikexperte.

Noch wie die Noten auf der Linie: 4 Sorten Senf

In konzertierter Aktion entfalten sich die 4 Sätze der Senfonie

Eines weiß ich schon jetzt: Die 4 Jahreszeiten werden diese Senfe nicht erleben, dazu sind sie zu lecker.

Noch mehr “Zwang” zu leckerer Schokolade: Schokomonk Kokos

Hier und hier hatte ich ja mal über meine ‘zwanghaften’ Erlebnisse mit leckerer Schokolade berichtet. Als ich neulich in ein riesiges Einkaufsparadies verschlepp wurde, entdeckte ich eine große Auswahl an Schokoladen vom Schokomonk:

Ein kleines Regal voller leckerer Schokoladen

Ich war so stolz auf mich, daß ich der geradezu zwanghaften Versuchung widerstehen konnte und nue eine Sorte kaufen mußte:

Sehr lecker. Schokomonk Kokos

Tomaten-Bonbons

Der Reisende war mal wieder in fernen Ländern unterwegs und brachte Tomaten-Bonbons mit. Sie schmeckten viel besser als man zunächst vermuten könnte. Die wenigstens von uns werden noch wissen, daß (unreife) Tomaten eine durchaus süße Note haben, in schlechten Zeiten hat man sogar Marmeladenersatz daraus hergestellt.

Tomaten-Bonbons

Der Name der Dose

Heulich beim Einkaufen im Supermarkt viel mir wieder auf, daß sich das Angebot an Getränken verändert hat. Es gibt ja nicht nur seit — Mein Gott, wie die Zeit vergeht — knapp 20 Jahren Red Bull. Mit den sogenannten “Energy Drinks” hat sich auch noch etwas mehr verändert: Die Verpackung der Getränke.

Die Dose, früher als Umweltverschmutzung gebrandmarkt, ist heute dank Einwegpfand viel zu schade, um sie einfach in den Müll (oder gar die Umwelt) zu werfen. Sie landet im Leergutautomaten und bringt uns die 25 Cent zurück, die wir beim Kauf zunächst bezahlen mußten.

Immer mehr Getränke sind auch in PET-Flaschen verpackt. Die Flaschen sind leicht, wiederverschließbar und damit praktischer als Dosen, die Reste kleckern beim Transport der leeren Verpackung nicht heraus. Gut, das sind Einwegflaschen, aber der Rohstoff läßt sich wiederverwerten oder thermisch verwerten. Klingt schöner als “verbrennen”, bedeutet aber genau das.

Aber zurück zu dem Gedanken, der mich veranlaßt, genau diesen Artikel zu schreiben: Als damals Red Bull aufkam, gab es eine gefühlte Neuerung: Die Dose mit 250ml Inhalt. Die war so groß wie die herkömmlichen Dosen zu 330ml, die wir alle noch kennen, nur eben schlanker. Inzwischen hat sich diese Dosenform offenbar durchgesetzt und immer Getränkehersteller verwenden die schlankere Form. “Ja und?” könnte man jetzt meinen.

Machen wir einen Kleinen Ausflug in die Mathematik, dann wird klar, worauf ich hinaus will. Keine Angst, ich werde niemanden mit Formeln quälen, versprochen: Wir wollen einen bestimmten Inhalt in eine Blechdose verpacken, soweit so einfach. Damit es einfach bleibt, gehen wir immer von der gleichen Menge Inhalt aus, okay? Welche Form sollte eine Dose haben? Einer kugelrunde Dose bräuchte am wenigstens Blech, ist aber unpraktisch, weil sie immer wegrollt und in der Herstellung ziemlich doof.

Wie gestalten wir unsere Dosenform denn dann? Machen wir ein kleines gedankliches Experiment: Beginnen wir mit einer sehr flachen Dose, damit die unseren Inhalt aufnehmen kann, muß sie dann sehr breit sein. Wir brauchen also viel Blech für Boden und Deckel und einen langen Streifen Blech für den Rand, also ganz schön viel Bleck. Denken wir uns nun eine ganz dünne Dose. Wir sparen viel an Boden und Deckel, brauchen aber viel Rand.

Wenn wir nun ein paar Zwischenformen ausprobieren und dabei immer den Blechverbrauch berücksichtigen, dann kommen wir darauf, daß wir am wenigstens Blech verbrauchen, wenn sie Dose genauso hoch wie breit ist. Diese Form finden wir in der Praxis nie in den Läden, weil sich diese Form mit der Hand schlecht greißen läßt, also macht man die Form etwas schlanker. So finden wir sie dann bei vielen Konservendosen.

Noch etwas schlanker waren dann die klassischen Getränkedosen mit 330ml Inhalt. Bei dieser Form wurde ein guter Kompromiss zwischen Handhabbarkeit und sparsamen Materialeinsatz gefunden. Bedenken wir: Jedes Gramm Blech mehr muß hergestellt werden, sei es aus Altmetall oder aus Erz, es muß transportiert werden.

Nun sehen wir in den Geschäften immer mehr Dosen mit 330ml Inhalt und der schlankeren Form der 250ml Dosen. Und jede Dose verbraucht unnötig viel Blech und Energie bei der Herstellung und beim Transport. Wenn also mal wieder jemand den Cola-Test machen möchte, dann muß nicht nur der Geschmack entscheiden.

Zwei Dosen mit 330ml Inhalt, aber unterschiedlich viel Blech- und Energieverbrauch

Exotische Knabbereien aus exotischen Ländern

Der Reisende sorgte mal wieder für eine gehörige Menge Laos … und brachte von seinem Trip durch Ostasien leckere Dinge mit, auch wenn diese ursprünglich aus Australien stammen.

Beginnen wir mit Emu-Jerky, also dünnen Streifen getrocknetem Fleischs des Emu, eines Straußenvogels:

Noch recht verbreitet: Emu Jerky

Kommen wir nun zu einer Spezialität, die ich noch nie vorher probiert hatte, kommen wir zu Krokodil-Jerky.

 

Viel leckerer als ich dachte: Crocodile Jerky

 

Inferno

Bei dem Begriff “Inferno” denkt der sprachlich gebildete Mensch an den italienischen Begriff für “Hölle”, der Pyromane an eine Feuersbrunst, die wie ein Höllenfeuer brennt, der Cineast an den Film “Flammendes Inferno” und den Brand eines Wolkenkratzers. Wer unter Disco-Fieber leidet, denkt bei Inferno vielleicht an die Trammps:

Ich freute mich auf chön charfe Chips, wurde ich noch an der Supermarktkasse gewarnt, wie scharf diese Chips wären:

Angenehm scharf: Crusti Croc "Inferno"

 Die Warnung auf der Packung fand ich dann doch etwas übertrieben.

Naschkram aus fernen Ländern: Gerösteter Mais

Der Reisende war mal wieder unterwegs und hatte mir eine interessante und sehr leckere Nascherei mitgebracht: Gerösteten und gewürzten Mais.

Gerösteter Mais

 Kann man sich so vorstellen: Maiskörner werden geröstet und gewürzt und dann *mjam* gegessen. Wer sich das nicht so richtig vorstellen kann: Denkt an geröstete Erdnüsse, nur viel leckerer.

Saisonale Grüße

Der “Sommer” (den wir nicht hatten) ist ja nun wirklich vorbei, auch der Spätsommer geht in den (angeblich) Goldenen Herbst über, hächste Zeit, daß der Handel darauf reagiert. Dominosteine und Zimtsterne liegen bereits in den Regalen, aber vor Weihnachten kommt, wir ahnen es, Helloween.

Diesen saisonalen Gruß von aus der Bäckerei im Supermarkt möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Es ist mal wieder soweit: Helloween-Berliner

 Die Füllung war jedoch süß und lecker und nicht schaurig-scharf.

Chimi-Churri Senf

Der Reisende war mal wieder unterwegs und brachte mir Chimi-Churri-Senf mit. Chimi-Was? Äh, ja, ging mir auch so. Aber Wikipedia klärte mich dann auf, was Chimichurri ist. Auf alle Fälle ist dieser Senf wieder mal verdammt lecker. Vielen Dank!

Sehr lecker und nach argentinischem Vorbild: Chimi-Churri Senf

Politisch korrekter Nachtisch

Ach, die Welt ist heutzutage furchtbar kompliziert. Überall lauern sprachliche Fallen und Fettnäpfchen, in die man nur zu gerne reintritt … ginge es nach dem Mensch, der stehts bemüht ist, politisch kerrekt zu sein.

Negerküsse darf man ja auch nicht mehr so nennen, aber “Schokoladenschaumwaffel mit Migrationshintergrund” spricht sich einfach so sperrig.

Und auch mit dem Wort “Zigeuner” macht man sich schnell unbeliebt. Kaum hat man es ausgesprochen, kommt ein selbsternannter politisch korrekter Sprachpolizist und verbessert einen, daß es “Roma und Sinti” heißen müsse. Das ist natürlich Quatsch. Denn Zigeuner ist ein Gattungsbegriff, der alle Zigeunergruppen umfaßt. Roma sind nur eine Gruppe davon, Sinti wieder eine Untergruppe der Roma. “Roma und Sinti” statt “Zigeuner” ist so, als ob man statt “Deutsche” dann lieber “Norddeutsche und Holsteiner” sagte.

Darf man eigentlich noch Zigeunersauce zum Schnitzel bestellen? Oder ein “Holzfällersteak”? Müßte das dann nicht politisch korrekt “Filet nach Forstarbeiter, Fachrichtung Holzernte” heißen?

Wie auch immer, ich hatte einen politisch korrekten Nachtisch. Aber einen Zigeuner-Pudding hätte ich auch nicht gekauft, da bin ich dann doch etwas eigen.

Politisch korrekter Nachtisch -- Hauptsache lecker!

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about: nik
  • heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
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