Archiv für die Kategorie „Eben probiert“

Kampf dem Mampf

Eine alte Soldatenweisheit lautet

„Erst die Verpflegung, dann die Bewegung!“

wahlweise kennt man sie auch als

„Ohne Mampf kein Kampf!“

Nun, an diesen Weisheiten ist etwas dran. Die „Gulaschkanone“ gilt bei manchen Offizieren als das wirkungsvollste Geschütz der eigenen Truppe.

Allerdings ernähren wir uns — statistisch gesehen — nicht so, wie wir es sollten. Wir essen zu viel, dann noch zu salzig, zu süß, zu viel Kohlenhydrate und und und. Nicht jeder Mensch bringt die Selbstdisziplin auf, nur eine Handvoll Chips zu essen. Bei manchen Menschen ist erst Schluss, wenn die (300 Gramm) Chipstüte leer ist. Und da ist dann die Grenze des Gesunden wahrscheinlich deutlich überschritten.

Kann man den Herstellern leckerer Kartoffelchips einen Vorwurf machen, dass sie ihre Chips so machen, dass sie lecker, knusprig und unwiderstehlich sind? Ja kann man. Aber das ist ungefähr so sinnvoll, wie Herstellern vorzuwerfen, dass ihre Autos gut fahren, ihre Bürostühle angenehm sind, ihre Regenjacken wetterwest sind. Also überhaupt nicht.

Nun gehen manche Hersteller dazu über, in einer großen Tüte mehrere kleine Portionsbeutel zu packen. Ja, das bedeutet dann unwesentlich mehr Plastikfolie… Aber ist sehe den Vorteil, dann bewusster / weniger zu essen.

Andere Hersteller wissen um die Unwiderstehlichkeit ihrer Produkte und kokettieren damit. So auch der Hersteller Napoli, seine Dragee-Keksi sind un-wi-der-steh-lich. So sehr, dass … Ach, seht selbst.

In Österreich heißen Kekse manchmal auch „Keksi“

„Wenn ich nur aufhör’n könnt’…

wurde in Österreich zum geflügelten Wort.

Wenn ich nur aufhören könnt…

Heilige Drei Senfkönige

Natürlich brachten die Drei Heiligen Könige keinen Senf. Schade eigentlich. Denn wer braucht schon Gold, Weihrauch und Myrrhe, wenn er drei Sorgen leckeren Senf haben kann?

Besser als Gold, Weihrauch und Myrrhe: Dreifaltige Senfonie

Die Sorten waren im großen familiären Supermarkt um die Ecke zu bekommen. Nicht gerade günstig, aber auf alle Fälle ihr Geld wert.

Polnische Senfonie in zwei Sätzen

Der große familiäre Supermarkt in meiner Nachbarschaft hat neuerdings ein Regal voller polnischer und russischer Lebensmittel. Darunter auch Senf, in den Sorten lecker und sehr lecker 🙂

Links: Normaler Senf
Rechts: Senf mit Meerrettichgeschmack

Reiseimpressionen — Mach‘ die Dose platt!

Hierzulande haben wir ja einen Pfand auf Einwegverpackungen. Nicht auf alle Einwegverpackungen. Auf eine Dose mit 250ml Energy-Drink ist Pfand. Ist in der Dose aber Kakao (oder ist der Hauptbestandteil des Energy-Drinks nicht Wasser sondern Molke), dann aber nicht. Das mag verstehen, wer will.

Jedenfalls haben wir deutschen Verbraucher uns angewöhnt, die leeren Dosen in den entsprechenden Rücknahmeautomaten zu stecken, einen Pfandbon zu bekommen und beim Einkauf an der Kasse verrechnen zu lassen. So kommt manchmal ein ordentliches Sümmchen heraus. In anderen Ländern, zum Beispiel Österreich, gehen die Dosen auch ins Recycling. (Bei meinem dortigen Besuch hatte ich vergessen, wie genau die Rücknahme funktioniert.)

In der Bar des Hangar-7, also des RedBull-Tempels, gibt es für die Gäste eine besondere Form der Bespaßung, sie dürfen ihre eigenen Dosen in einer speziellen Presse plattmachen. Natürlich musste ich das ausprobieren und auch dokumentieren:

Die schicke Dosenpresse

 

Dose einstellen

 

Abdeckung schließen und Kurbel betätigen

 

Die Dose ist platt

 

Knopf auf der Rückseite drücken und die platte Dose wird ausgeschoben

Reiseimpressionen

Eben noch im Schutz der Dunkelheit über die Österreichisch-Süddänische Grenze geschmuggelt, schon wieder alle: Leckerer Senf aus Österreich:

Lecker und daher schon fast wieder alle.

Reiseimpressionen

Aus Österreich kommt nicht nur Red Bull, deren Produkte man (fast) überall kaufen kann, auch die große Supermarktkette Merkur hat interessante Eigenmarken im Angebot:

Die Eigenmarken von „Merkur“

Die Variante „Heidelbeere“ erinnerte mich geschmacklich sehr an Red Bull in der blauen Dose und war mit 0,39 (österreichischen) Euro preislich sehr interessant, selbst dann noch, wenn man das in deutsche Euro umrechnet 🙂

Mars Xtra Choc

Vor einiger Zeit gab es eine limitierte Ausgabe der berühmten Mars-Schokoriegel: Etwas dunklere Schokolade und — vor allem — weniger süß und somit schmeckten sie mir viel besser. Das Original meide ich, denn es ist mir zu süß.

Also, liebe Hersteller von Mars, denkt doch mal über eine dauerhafte Version nach: Weniger süß, dunklere Schokolade. Würde ich sofort kaufen 🙂

Leider nicht mehr auf dem Markt: Mars Xtra Choc

Doping…

Immer, wenn sportliche Großereignisse vor der Tür stehen, kommen Diskussionen um das Thema Doping auf. Man kann sich darauf verlassen wie auf das Amen in der Kirche. Solche Diskussionen sind auch nicht ganz grundlos, wenn Menschen laufen, schwimmen oder fahren mit dem Rad immer schneller. Ob das nur an besseren Schuhen, Schwimmbekleidung oder Fahrrädern liegt, darf bezweifelt werden. Auch dass sich Sportwissenschaften und Trainingsmethoden so verbessern, dass die Rekorde von heute teilweise deutlich unter denen von früher lagen, erscheint vielen Menschen unerklärlich…

Es sei denn, man bezieht die Wirkung von — nennen wir sie man höflich — unterstützenden Maßnahmen mit ein. Die Ernährung ist heute bestimmt viel besser, aber eben auch andere Maßnahmen. Und immer wieder werden Menschen der Benutzung unerlaubter Hilfsmittel überführt. Das Märchen vom sauberen Spitzensport ist in erster Linie ein Märchen. Zu groß sind die Verlockungen, sich der Hilfe der modernen Wissenschaften auch dort zu bedienen, wo es unethisch oder ganz klar verboten ist.

Dumm ist es nur, wenn man dabei erwischt wird. Dann ist die Teilnahme an den nächsten sportlichen Großereignissen gestrichen. Nun sollen ja nationale Anti-Doping-Agenturen ihre Sportler überwachen und so eine Sauberkeit garantieren. Doch manchmal sind eben auch die (staatlichen) Agenturen eher Teil des Problems als Teil der Lösung. Gerne wird dann der Vorwurf des Staats-Dopings erhoben. Natürlich wehren sich die betroffenen Staaten gegen derlei Vorwürfe, was auch sonst.

Da finde ich den Umgang anderer Staaten viel besser, dort gibt man offen zu, dass die eigenen Soldaten gedopt sind und dank leckerer Schokolade nicht nur zu sportlichen Höchstleistungen gebracht werden, doch seht selbst:

Bringt nicht nur Soldaten zu Höchstleistungen

Bringt nicht nur Soldaten zu Höchstleistungen

Sag zum Abschied leise „Senf“

Dass ich tolle Kollegen hatte, das wusste ich. Damit der Abschied nicht ganz so traurig wird, haben sie sich etwas einfallen lassen, das den Abschied etwas versüßen wird:

Eine kleine Anspielung, die aber sehr gelungen ist...

Eine kleine Anspielung, die aber sehr gelungen ist…

Ich war zwar nie mit dem Motorrad dort, aber das stört mich nicht.

Und weil die Kollegen zukünftig ohne mich zum „Onkel“ gehen müssen, gab es eine doppelte Erinnerung an die gemeinsamen Mittagessen:

Leckere Saucen von "Onkel Curry"

Leckere Saucen von „Onkel Curry“

Vielen Dank für alles!

Leckerer Kakao

Beim Schlendern durch den Konsumtempel der Gegend entdeckte ich auch diese äußerst leckere Kakao-Spezialität:

Äußerst lecker: Cacaolat

Äußerst lecker: Cacaolat

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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