Archiv für März 2006

Es wird Frühling!

Es wird Frühling. Jawoll, das habe ich so beschlossen. So gerne ich auch Grünkohl esse, der Schnee ist weg, die ersten Sonnenstrahlen wärmen schon gewaltig. Also isses mit Grünkohl und anderen winterlichen Speisen erstmal vorbei.

Ich will jetzt Sommer haben und den bekomme ich auch. Zwar hat jemand einen finsteren Pakt mit den Mächten der Dunkelheit geschlossen und den Frühling versteckt, aber ich bin sicher, der Frühling hat sich befreit und wird den Winter nun vertreiben.

Ich war heute schon im T-Shirt draußen, wenn auch nur kurz, aber immerhin.

Urlaubsgruß – Aber woher?

Dieses Bild brachte mir ein Freund als Urlaubsgruß mit.
Wo war er im Urlaub? Nein, zu gewinnen gibt es nichts.
Nicht einmal eine Einbürgerung nach Hessen 😉

Deutschland, das Land der Überforderten?

Selten hat ein Fragebogen für soviel Spaß und Verwirrung gesorgt, wie der hessische Einwanderertest. 100 Fragen, die eigentlich jeder halbwegs richtig beantworten können sollte.

Doch weit gefehlt, immer mehr Menschen geben zu, diesen Test nicht richtig beantworten zu können. Gut, wenn man dann schon Deutscher ist, läßt einen das kalt.

Lustig wird es aber, wenn Abgeordnete des Deutschen Bundestages kläglich scheitern, wie uns dieses Video zeigt.

Ich glaube, wir denken nochmal in Ruhe über den Test nach. Und bis dahin können sich einige Überforderte ja mal die Fragen ansehen und über die richtigen Antworten nachdenken.

Deutschland sucht den … äh „Superstar“?

Heute beim Einkaufen. Die Schlange an der Kasse erlaubt mir, ein Gespräch zwischen zwei sehr jungen Frauen mitzubekommen. Sie unterhalten sich über den neuen deutschen Superstar und wie süß doch wohl der gewesen sei, der nicht gewonnen habe und und und

Ich halte kurz inne und denke mir: Ach ja, da war ja was.

War da wirklich was? Und dann gleich ein Superstar? Es war doch nicht die erste Veranstaltung dieser Art, demzufolge müßten doch ein paar neue Superstars geboren sein. Ich versuche mich zu erinnern. Wie hieß der singende Frosch, der dann im Dschungel-Camp, ach nee, der wurde es ja nicht statt dessen dieser Mensch, dessen Namen ich schon lange wieder vergessen hatte, weil sich mein Gehirn weigert, so etwas als Superstar zu führen.

Nun gibt es also wieder einen neuen. Ich bin fast sicher, in wenigen Monaten oder gar Wochen wird er genauso in der Versenkung verschwunden sein wie seine Vorgänger.

Ich frage mich auch, wenn das schon Superstars sind, was sind dann Madonna, Robbie Williams oder waren die Beatles oder Rolling Stones? Und hätten die Beatles jemals ein Casting überstanden? Ich bin fast sicher, daß sie statt einer Chance im Star Club nur einen Verriß bekommen hätten. Trotzdem waren sie mir viel lieber als alles, was sich heute Superstar (laut RTL) nennen darf.

So, und nun suche ich mal, was ich von den Beatles auf Vinyl in meinem Plattenschrank finde.

Nachtrag: Scharf eingelegte Gurken

Björn hat recht, man kann diese kleinen Gurken auch prima nebenbei essen. Also wollte ich mir Nachschub besorgen. Mein Supermarkt hatte noch genau ein Glas. Sollte es hier etwa mehr Shopblogger-Leser geben, die nun alle diese Gurken kaufen?

Schon beim ersten Glas hatte ich das Gefühl, das die Gurken, die im Glas ganz oben sind, schärfer sind als die weiter unten. Kann das sein?

Ich werde weitere Selbstversuche anstellen.

Snack der Woche – Scharf eingelegte Gurken

Der Shopblogger machte neulich ein Produkt von Kühne zum Produkt der Woche: „Schlemmertöpfchen Scharfe Gürkchen“.

Als begeisterter Leser seines Blogs wurde ich nun neugierig und wollte die scharfen Gurken auch einmal probieren. Leichter gesagt als getan, bei meinem Supermarkt waren sie ausverkauft und so konnte ich sie erst heute erwerben.

Kaum zuhause angekommen, wollte ich wissen, ob Björn recht hat, schreibt er doch:

Mit im Glas liegt eine kleine, rote Pepperoni, die im Laufe der Zeit ihre Schärfe an die Gurken abgibt. Und, ja – das tut sie sehr erfolgreich. Ich esse gerne scharf und die „scharfen Gürkchen“ würden ich persönlich schon als „relativ scharf“ einstufen.

Die kleine rote Pepperoni konnte ich ausmachen, sie erinnerte mich an kleine Schoten, die ich unter dem Namen „Piri Piri“ gekauft hatte und mir augenblicklich die Tränen in die Augen trieben.

Der erste Biß. Björn bezeichnet so was als scharf? So ein Laumichel. Doch bereits nach einer Sekunde war ich seiner Meinung und nehme sämtliche Beleidigungen zurück um ihm völlig zuzustimmen. Die kleinen Gurken sind scharf und sehr lecker, wenn man eingelegte Gurken mag und gerne scharf ißt.

Einzig der Preis von 2,39 Euro wird mich davon abhalten, diese Gurken in größeren Mengen in mich reinzustopfen…

hust

Björn, was kosten die bei Dir?

Ich lasse mich gerne rasieren aber möchte nicht „rasiert“ werden.

Bein Einkaufsbummel führt mich durch einen großen Supermarkt in meiner Nachbarschaft, auf der gewohnten Runde stoße ich fast gegen einen Aufsteller mit Rasiergel. Während ich mich grummelnd frage, welcher Idiot freundliche Mitarbeiter den wohl dahingestellt hat, fällt mir ein, daß mein Rasiergel sich langsam dem Ende nähert und deute meinen Beinahe-Zusammenstoß als Zeichen des Schicksals. Ich sehe mir das Angebot genauer an: Zwei Dosen Rasiergel zusammen mit einer kleinen CD mit Musik, darunter auch etwas von „Status Quo“, die ich seit einem Konzertbesuch gelegentlich ganz gerne höre. Und das alles im Fußball-WM-Angebot. Warum eigentlich nicht?

Ich habe den Doppelpack schon im Einkaufswagen als mir dämmert, daß ich nicht weiß, wie teuer dieses Angebot eigentlich ist. Der Preis-Checker begrüßt mich mit einem „Guten Tag“. Ich halte ihm den Strichcode zum Lesen hin, er wiederholt seine Begrüßung. Nach ein paar Versuchen erfahre ich dann endlich den Preis von 5,99. Ich stutze, dieser Preis erscheint mir etwas verdächtig. Und zwar verdächtig hoch.

Mein Weg führt mich an der Kosmetik-Abteilung mit den Utensilien für die Rasur vorbei. Ich sehe nach, die Einzeldose kostet auf einmal 3,49 Euro. Im Kopf habe ich 2,49 Euro. Diesen Preis bin ich bereit für eine Dose Rasiergel zu bezahlen, aber 3,00 oder gar 3,49 Euro? Nur weil Fußball-Weltmeisterschaft ist?

Ich lasse mich gerne rasieren, will aber nicht „rasiert“ werden. Deswegen landet der Doppelpack wieder im Aufsteller und kann sich ein neues Opfer suchen.

Warnung des Tages

Heute telefonierte ich mit einer alten Freundin. Die eigentliche Frage, deretwegen ich sie anrief, war mit einem Satz geklärt, doch sie hatte viel zu erzählen und so kamen wir vom Hundertste ins Tausendste. Ihr aktuelles Treiben rief bei mir jedoch gewisse Bedenken hervor.

Ich bin über 30, ab jetzt ist alles erlaubt!

Antwortete sie, wie aus der Pistole geschossen. Mir fehlten die Worte…

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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