Archiv für August 2006

Wort des Tages

Was ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen? Nein, nicht die Tatsache, daß die einen nicht zuhören und die anderen nicht einparken können. Der wahre Unterschied zwischen Männern und Frauen ist deren Verhalten. Genauer: Deren Verhalten beim Einkaufen. Noch genauer: Das Verhalten beim Gang zu IKEA.

Männer sehen sich kurz im Katalog an, was sie brauchen, holen dann den entsprechenden Karton aus dem Regal und stärken sich dann vielleicht noch für das Abenteuer Aufbau mit ein paar Hot-Dogs.

Frauen verlieben sich während der Lektüre des Katalogs in fast alles, was sie sehen. Es gelingt ihnen manchmal, die Prozession durch die Heiligen Hallen des IKEA-Tempels nahezu endlos auszudehnen. Das anschließende Festmahl eines halben Hot-Dogs (Frau ist ja auf Diät), dauert dann trotzdem solange wie ein Drei-Gänge-Menü im Freßtempel.

Damit der Besuch bei IKEA nicht ganz so teuer wird, verabreden sich manche Frauen zum gemeinsamen Shoppen und stehen sich gegenseitig bei, den Verlockungen zu widerstehen. Dabei dienen sich die Freundinnen gegenseitig als

Einkaufsbegleitschutz,

was ich hiermit zu meinem Wort des Tages mache.

Übrigens: Während ich diese Zeilen schreibe, öffnet mein Skype ein Fenster und ich werde gefragt, ob ich mit zu IKEA möchte. Ist wirklich wahr, ich schwöre!

Wort des Tages

Neulich traf ich einen meiner ehemaligen Lehrer. Natürlich mußten wir über die alten Zeiten plaudern. Seitdem ich bei ihm Schüler war hat sich viel verändert. Einst war er ein engagierter Junglehrer. Nun haben immer schlechtere Bedingungen und der Zwang des Arbeitgebers, fragwürdige pädagogische Konzepte umsetzen zu müssen, dazu geführt, daß sich seine Einstellung zum Beruf geändert hat. Er drückte es treffend aus:

Ich habe mich entgagiert.

#Radio-Merlin und/oder #RadioMerlin?

Folgendes hat sich zugetragen:

Um Mißverständnisse und Meinungsverschiedenheiten auszuräumen, haben wir (Liese und Nik) uns mit Merlin in einem neutralen Channel getroffen. Uns war es wichtig, mit Merlin selbst und nicht mit (seinen selbsternannten) Beratern zu sprechen und nach Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit zu suchen.

Dabei haben wir Merlin folgendes Angebot unterbreitet: Merlin (und seine Bots) sind gerne gesehen und bekommen die alten Rechte zurück. Bedingung ist, daß niemand willkürlich aus dem Channel verbannt werden wird.

Wichtig war uns, daß diejenigen, die den Streit gefördert hatten, sei es um eigene Interessen zu verfolgen, sei es aus Lust am Streit an sich, zukünftig (auch im eigenen Interesse) daran gehindert werden sollten, Macht mißbräuchlich auszuüben, um Anderen zu schaden.

Das alles hat Merlin abgelehnt. Wobei sich uns die Frage stellt, wieweit Merlin diese Entscheidungen alleine getragen hat.

Wir bedauern sehr, daß eine Annäherung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war, halten das Angebot aber offen. Denn uns geht es um das Radio und den damit verbundenen Chat.

Mehr Weg dank Mehrweg — Einwegverpackungen vorteilhaft?

Shopblogger Björn Harste ist Lebensmitteleinzelhändler und berichtet aus seinem Supermarkt. Er schreibt:

· Einweg-PET-Flaschen und Dosen werden einfach und bequem in großen Säcken gesammelt, die hier täglich abgeholt werden. Die Stellfläche beträgt rund 2 Quadratmeter, die Sortierarbeit geht gegen Null, der Lageraufwand ebenso.

· Mehrweg ist deutlich aufwändiger: Über 40 verschiedene Kistentypen (!!!) stehen hier im Lager. Diese müssen natürlich so gelagert sein, dass man alle verschiedenen Flaschentypen einsortieren kann. Volle Kisten werden hier auf insgesamt 7 verschiedenen Palettenplätzen gesammelt – der gesamte Platzbedarf ist phänomenal.
Dazu kommt, dass leere Rahmen ohne Flaschen mitunter wochen- oder monatelang nicht lieferbar sind. Die Konsequenz: Es werden lose Flaschen in Kisten gelagert (Platzbedarf, Kapitalbindung, Arbeitsaufwand) oder, wie ich es mir selber inzwischen auch immer dreister erlaube, einfach in die völlig falschen Rahmen gesteckt. Ich sehe keine andere Möglichkeit, dem Mehrweg-Chaos Herr zu werden.

Ich habe das zum Anlaß genommen, mir mal mein eigenes Einkaufsverhalten anzusehen. In meiner Nachbarschaft sind LIDL und Famila.

Bei LIDL gibt’s nur Einwegverpackungen, bei Famila auch viel in Mehrwegverpackungen. LIDL bietet mir die Möglichkeit, das Leergut schnell und einfach in die beiden Automaten zu stecken. Der Automat verschluckt die Flaschen schneller, als ich ihn füttern kann.

Bei Famila muß ich einmal um den ganzen (relativ großen Markt) herumlaufen, um zur Getränke-Abteilung zu kommen. Dann muß ich mich dort anstellen, um mein (Mehrweg-)Leergut einem Menschen in die Hand drücken. Der Mensch druckt an seiner Kasse dann einen Bon aus, mit dem ich mich bei der nächsten Kasse des Getränkemarktes anstellen muß, um mein Geld für das Leergut zu bekommen, was ich als Mehrwegverpackung im ’normalen‘ Teil des Marktes kaufte. Das alles kostet mich dann bis zu einer Viertelstunde Zeit.

In meinem sehr subjektiven Vergleich ist ein Einwegverpackung der klare Gewinner. Sie ist deutlich leichter, für mich schneller und einfacher zu entsorgen.

Ob diejenigen, die uns das Pflichtpfand für Einwegverpackungen beschert haben, sich Gedanken darüber gemacht haben, daß sie zu den Totengräbern der Mehrwegverpackungen gehören würden?

Betrifft Spenden-Aktion

Um eventuelles Konfliktpotential zu entschärfen, möchten wir (Liese, Loria und ich) ein letztes mal Stellung beziehen.

Wir hatten angekündigt, selbst Radio machen zu wollen, weil (auch für uns) nicht erkennbar war, ob und wann Merlin wieder in der Lage sein würde, on Air zu gehen. Wir haben uns gefreut, daß es wieder einen Radio-Stream gibt. Daher ist unser eigenes Projekt nicht länger notwendig und sinnvoll. Wir wollen dem alten und zugleich neuen Radio auch keine zusätzliche Konkurrenz machen.

Bedauerlicherweise kam es heute erneut zu haltlosen Vorwürfen seitens Merlins, so daß wir uns wiederholt gezwungen sehen, Gerüchte durch Wahrheiten zu ersetzen.

Allen Spendern hatten wir versprochen, ihr Geld erst dann anzurühren, wenn es für ein Radio-Projekt verwendet wird. Da wir vorläufig kein eigenes Projekt verwirklichen werden, stehen wir zu unserem Wort. Am Freitag wurde die Rückerstattung des Geldes an die Spender eingeleitet.

Keiner von uns sieht den Channel als geeignetes Medium an, um Diskussionen dieser Art öffentlich zu führen, daher gehen wir auf dortige Äußerungen nicht mehr ein.

Für uns ist dieser Channel, wie alle anderen Channel im IRC auch, ein Ort der Unterhaltung und der Spaßes. Auseinandersetzungen gehören unserer Meinung nach nicht auf den Marktplatz sondern in den Kreis der unmittelbar Beteiligten.

Schöner Wohnen – im eigenen Körper…

Die Stunde, die das Handy zum Aufladen brauchte, haben wir sinnvoll genutzt.

Womit genau, könnt ihr hier nachlesen…

Aber vorsicht, das ist nichts für schwache Nerven.

Wer sich das ansehen will, tut das auf eigene Gefahr.

Ich hatte Euch gewarnt…

Nun gut, wer es sich ansehen möchte…

Mein Besuch wollte sich spontan piercen lassen. Eigentlich wollte sie ja nur ein Piercing, aber als sie schon mal dabei war, wurden es dann doch gleich zwei. Nun hat sie „Blut geleckt“ und will noch mehr Piercings. Hier sind die Bilder dieses blutigen Spektakels:







Sie hat mir versprochen, daß ich beim nächsten mal wieder dabei sein darf, es kommen also irgendwann noch mehr Bilder 🙂

Tech-Nik: Mobiltelefone und ihre Tücken

Ich hatte am Wochenende Besuch. Wie fast jeder Mensch, hatte auch mein Besuch ein Mobiltelefon dabei, nur leider war das Ladegerät nicht mit eingepackt worden. Das Telefon hatte sich dann irgendwann selbst ausgeschaltet.

Mein Besuch zeigte sich unbeeindruckt und erklärte mir, daß bei Nokia die Netzteile kompatibel seien. Zwar hätten sich die Stecker geändert, aber dafür gehörten entsprechende Adapter zum Lieferumfang der Telefone. Den passenden Adapter hatte sie jedenfalls dabei.

Mein Nachbar hatte die WM gut überstanden und war so freundlich, mir mit einem Nokia-Ladegerät auszuhelfen. Adapter an das Ladegerät anschließen und dann sollte das Telefon aufladen. Tat es auch. Es begann in den Ladebetrieb zu gehen. Da ich das Telefon jedoch an den PC anschließen wollte, zog ich das Ladegerät aus der Steckdose, um es in der Computer-Ecke endgültig anzuschließen.

Das Telefon schaltete sich nicht in den Ladebetrieb, es fuhr hoch. Jedoch nicht vollständig, denn noch bevor es in den Bereitschaftszustand war, fuhr es sich wieder runter, um dann wieder hochzufahren. So pendelte das Handy zwischen aus- und eingeschaltet. Die Besitzerin des Telefons drohte mir sogleich mit ernsten Konsequenzen, falls ich ihr Handy dadurch „geschrottet“ haben sollte.

Nach meinem technischen Verständnis sollten Mobiltelefone Unterbrechungen des Ladebetriebs überstehen und nicht gleich beleidigt reagieren, wenn mal der Ladestrom ausbleibt. Wir versuchten alles Mögliche, aber es blieb dabei, das Handy spielte Jojo und fuhr immer rauf und wieder runter.

Ihr anderes Mobiltelefon, auch ein Gerät von Nokia, ließ sich einwandfrei am Ladegerät aufladen, sogar ohne den Adapterstecker, was sie in ihrer Annahme bestätigte, daß alles nur meine Schuld sei.

Erst der nächste Tag sollte mich retten, ein Nokia-Laden hatte das 3250 im Sortiment und auch das originale Ladegerät dafür ausgepackt. Dort schaltete sich das ‚tote‘ Handy ein und fuhr bis in den Bereitschaftszustand. Der freundliche Mensch im Laden erklärte sich bereit, das Handy eine Stunde am Ladekabel zu lassen.

Warum sich ein Handy einschalten muß, um den Akku zu laden, verstehe ich beim besten Willen nicht. Warum bei leerem Akku die (relativ stromhungrige) Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet werden muß, um einen Ladezustand zu signalisieren, erschließt sich mir auch nicht. Und warum Nokia Adapter mitliefert, damit man sein neues 3250 an alte Ladegeräte anschließen kann, die dann aber doch nicht genug Energie liefern, damit der Ladebetrieb stattfinden kann, geht auch nicht in meinen Kopf, muß es ja auch nicht, ich habe nur ein relativ einfaches Handy.

Sie Stunde, die das Handy zum Laden war, haben wir dann sinnvoll genutzt, aber das ist eine andere Geschichte

Fehlersuchbild

Wieviele Fehler verstecken sich in diesem Bild hier?Finde den Fehler Hinweise finden sich in den Kommentaren…

Wort des Tages

Ein guter Freund ruft an, er ist auf dem Weg zum Essen und will mich abholen. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen und bin gerne dabei. Er bringt auch noch E. mit. Ich mag ihre flippige und unkonventionelle Art und freue mich auf die beiden.

Als er den Motor anläßt, ertönt ein Signal, das Auto warnt, daß ein Bremslicht defekt sei. Neugierig lese ich diesen Hinweis. Der Freund bemerkt meinen Blick und wechselt genervt das Thema. Während der Fahrt plaudern wir über Belangloses, als er irgendwann auf das Thema Bremslicht zurückkommt. „Das Teil ist schon etwas länger kaputt, ich schaffe es einfach nicht, da mal beizugehen…“

Direkt neben dem Restaurant ist eine Tankstelle, er hält dort und öffnet den Kofferraum. Etwas ratlos hält er mir die Bedienungsanleitung entgegen. Dort liest sich das ganz einfach und der Wechsel eines Bremslichtes müßte binnen einer Minute erledigt sein. Ich sehe in den Kofferraum und sehe nichts. Die Lampen sind nicht so zugänglich, wie es sein sollte, der ganze Kofferraum ist mit Teppich ausgekleidet, welcher sehr gut befestigt ist.

„Nun laßt mich da mal ran, Jungs.“ Offenbar dauert E. das ganze zu lange. Sie drängt sich zwischen uns und beugt sich vor. Daß ihr sehr kurzer Rock dabei für Aufmerksamkeit der übrigen Tankstellenkunden erregt, entgeht uns. Mit ihrem Fingernagel zieht sie einen Stift heraus, mit dem der Teppich im Kofferraum befestigt war.

Nun dauert der Wechsel des Bremslichtes tatsächlich weniger als die geschätzte Minute. Der Freund läßt den Motor an, die lästige Warnung verschwindet, als er auf die Bremse tritt. Der Freund lächelt zufrieden. Während ich die Halterung für die Lampen wieder einbaue, steigt E. in den Kofferraum und befestigt den Teppich wieder ordnungsgemäß. Die Blicke der Zuschauer werden eindeutiger.

„Das Dingens hier“, sie zeigt uns den Befestigungsstift für den Teppich „ist ein Spreizdübel. Einfach an die richtige Stelle reinstecken und alles wird gut.“ Ihr lautes Lachen dazu ist so wenig damenhaft wie ihr Outfit und sorgt bei den Umstehenden für betretene Blicke. „Und da heißt es immer, Frauen hätten keine Ahnung, wie man Autos repariert.“ Unsere Zuschauer sehen demonstrativ weg. „So, und nun fahren wir was essen, ich habe Hunger und mir meinen Burger verdient…“

Wir wagten nicht zu widersprechen, erklärten „Spreizdübel“ jedoch zum Wort des Tages.

Wir machen Radio — und zwar mit Euch!

Wir (Liese, Loria und Nik) werden Radio machen.

Wir kümmern uns um das notwendige Know-How und einen Radio-Server und bieten Euch die Möglichkeit, dabei zu sein. Wir freuen uns auf Euch als Chatter, Hörer und auch DJs. Wer von Euch möchte dabei sein?

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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