Archiv für 2008

Wort des Tages

Anruf einer alten Freundin. Sie schüttet mir ihr Herz und ihre Seele aus und läßt mich nicht zu Wort kommen. Das paßt, denn ich bin dermaßen erkältet (Vielen Dank an die kleine Bazillenschleuder), daß ich kaum sprechen kann. Eigentlich kann ich überhaupt nicht sprechen, was ihr aber nicht auffällt.

Sie erzählt und erzählt und beklagt sich bitterlich darüber, daß ihr ein Strolch (ich wollte es nett formulieren) das Herz gebrochen habe. Irgendwann sinniert sie darüber, daß sie manchmal lieber ein Herz aus Plastik habe und damit sicher vor Herz-Schmerz sei. Die Erkenntnis kommt jedoch recht schnell:

Ein Plastik-Herz ist doch wie Silikon-Titten, auf den ersten Blick vielleicht ganz nett, aber es ist Betrug an sich selbst (und an allen anderen). Und außerdem ist es einfach nicht echt.

Da ich eh nicht sprechen konnte, hatte ich dem nichts entgegenzusetzen, freue mich aber über die Inspiration zum Wort des Tages.

Sei sicher, liebe Anruferin, auch wenn es jetzt schmerzt, es wird wieder besser, denn echte Herzen heilen mit der Zeit.

Auf der Straße nach Süden – Wenn es im Auto plötzlich riecht

Wenn das eigene Auto währen der Fahrt plötzlich komisch riecht, dann sollte man darauf achten, was einem der Geruch sagen will, vielleicht ist ja gerade etwas kaputtgegangen oder das Auto fängt während der Fahrt Feuer.

Wenn das Auto jedoch plötzlich nach frischem Kaffee duftet, dann fährt man gerade Auf der A1 an Jacobs bei Bremen vorbei. Sehr angenehmer Geruch.

Süddeutsches Kaltblut

Nach billigen Katzenbildern oder Cow-Content mit perfektem Out-of-bed-Look wollte ich mal süddeutsche Kaltblüter oder österreichische Rinder präsentieren, doch leider erwies sich der Pinzgauer, den ich gestern in meiner beschaulichen hanseatischen Puppenstube stehen sah, weder als ein Vertreter der gleichnamigen Pferderasse noch als Rindvieh sondern als kleines Militärfahrzeug österreichischer Provenienz. Meine Einkaufsbegleitung hatte es leider ein wenig eilig, so daß ich leider kein Bild davon machen konnte.

Nach erledigten Weihnachtseinkäufen, war der (hierzulande seltene) Hingucker leider nicht mehr da, so daß es keine Bilder gibt. Jedenfalls nicht hier sondern bei der Wikipedia.

Was lernt uns das? Nächstes mal einfach mit der Kamera draufhalten und die Chance ergreifen, solange sie sich bietet. Werde ich auch so machen, versprochen!

Cat-Content zieht immer

Ich weiß, niedliche Katzenbilder sind ein billiger Trick, aber bei dieser Mietze konnte ich nicht nein sagen.
Das Frollein lief mir heute über den weg und war sehr zutraulich. Ich glaube, sie wollte nur ins Blog…

Pille für den Mann

Natürlich gibt es sie, die Pille für den Mann:

Allerdings ist diese nur für die Vorweihnachtszeit gedacht

Forrest-Gump-Prinzip: Noch mehr PR-Arbeit für Fortgeschrittene

Nicht nur Lutz Heilmann hat es geschafft, sich in den Augen mancher Menschen erfolgreich zu blamieren, auch Theo Zwanziger und Verona Pooth zeigen, daß auch sie wie veritablen Deppen aussehen können.

Über die Sache Theo Zwanziger ist nun wirklich viel geschrieben worden, auch hier bei Udo Vetter. Es freut mich, daß Jens Weinreich dem DFB mal zeigt, wie das Spiel gespielt wird. So klar das Ergebnis auch sein wird, ich bin fast sicher, daß ein kluger PR-Stratege auf die Idee kommen wird, diese Niederlage des DFB in einen angeblichen Sieg zu verdrehen.

Aber nicht nur beim DFB leiden PR-Profis unter Realitätsverlust seltsamer Interpretation der Tatsachen. Auch Verona Pooth, tränenerprobte Expertin für Selbstdarstellung, hat offenbar den Schuß nicht gehört. Vertritt sie die Auffassung, daß alles, was sie und ihr Mann besitzen, sei ehrlich und hart erarbeitet. Wieso sich Franjo Pooth dann bei der Staatsanwaltschaft selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt hatte, wird sie uns sicher noch erzählen.

Wie schnell ist die „Unendlichkeit“ vorbei

Vorhin flog mir ein Link zu Infinity von Guru Josh zu. Natürlich hab ich mir das Stück gleich angehört und angesehen. Ich staune nicht schlecht, das Stück ist aus dem Jahre 1990 und klingt immer noch zeitlos frisch.

Auch die Neuauflage „Infinity 2008“ klingt klasse.

Wie schnell doch die Unendlichkeit vergeht.

Zweierlei Maß?

Christian Klar soll demnächst aus der Haft entlassen werden. Wie erinnern uns, Christan Klar saß ein gutes Vierteljahrhundert wegen seiner terroristischen Taten im Knast. Die RAF-Mitglieder beanspruchten (nicht nur damals) den Status von politischen Gefangenen, die Bundesrepublik und ihre Behörden verweigerten diesen Status und versuchten alles, um die RAF-Mitglieder als ganz normale Kriminelle zu behandeln.

Nun soll Christian Klar demnächst entlassen werden, wie bei jedem anderen normalen Kriminellen überlegt man, den Rest der Strafe zur Bewährung auszusetzen. Doch plötzlich mehren sich die Stimmen, daß man einen Terroristen, der seine Taten nicht bereut, doch nicht wie einen normalen Kriminellen laufen lassen könne, schließlich sei er kein gewöhnlicher Verbrecher sondern Terrorist.

Irgendwie entdecke ich da einen Widerspruch. Erst waren die RAF-Mitglieder ganz normale Verbrecher, nun will man sie aber nicht wie ebensolche behandeln?

Ganz schön alt aussehen

Ganz schön alt aussehen kann man, schätzt man das Alter seines Gegenübers falsch ein. Wie leicht es ist, sich zu verschätzen, wird klar, sieht man sich folgende Webseite an. Denn dort ist ein Mensch so abgelichtet, daß er 10, 20, 30, 40, 50 und 60 Jahre alt sein könnte.

Und schön fotografiert ist es auch noch.

Interessante Theorie zur Sache Heilmann vs. Wikipedia

Manchmal liegen die Dinge anders, als es den Anschein hat. Mir wurde eine nette Verschwörungstheorie zugespielt, die den Fall „Heilmann vs. Wikimedia“ beschreibt:

Natürlich ist der Heilmann kein Idiot, auch wenn ihn die Medien und manche Blogger nun so darstellen. Das Ganze ist eine abgekartete Sache, das hat er meisterlich geplant und dann perfekt durchgezogen. Mit der Sache hat er auf einen Schlag viel mehr Medienpräsenz bekommen, als er in seiner bisherigen Zeit als Abgeordneter des Bundestages durch politische Arbeit hätte bekommen können. Die ganze Stasi-Kiste wird nun so dermaßen hochgekocht, daß sich schon morgen niemand mehr dafür interessieren wird. Also perfektes Krisen-PR. Und Wikipedia hat davon auch profitiert, schau Dir an, was die sonst an Spenden pro Tag einsammeln und was die zur Zeit einsacken. Wenn das mal keine geplante Aktion von Wikipedia und Heilmann war. Und wer weiß, vielleicht sitzt irgendein Kumpel vom Heilmann bei Wikipedia und sie haben sich das Ganze gemeinsam ausgedacht? Jedenfalls ist eine perfekte Win-Win-Situation entstanden.

Ich hab mir dann mal die Mühe gemacht und das Spendenaufkommen pro Tag ausgewertet, an guten Tagen sind es runde 4.000 Euro, in den beiden letzten Tagen hat sich das Aufkommen vervierfacht. Sollte an der Verschwörungsgeschichte doch was dran sein?

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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