Archiv für Juli 2008

Wo’s am schönsten ist…

Woanders hat man den schönsten weiß-blauen Himmel und die bayerischsten Berge der Welt; woanders hat man den schwarzesten Schwarzwald. Für Andere ist es das rheinste Vergnügen, flußabwärts zu fahren, dabei der singenden Blondine beim Kämmen ihrer Haare zuzusehen. Wiederum Andere schwören auf das Hoch im Norden und sehen durch das Tor zur Welt in die Ferne. Alles schön und gut.

Aber mal ehrlich: Was ist das alles, gegen einen spontanen Strandbesuch am Abend, gegen ein Bad in erfrischender Brandung, an einen Strandabschnitt, den man ganz für sich alleine hat? Das ist so schön, da glaubt auch der Lüneburger Heide an die göttliche Schöpfung.

11, 12, 13 und… 14?

Bei manchen Filmen wird eine Fortsetzung nur gedreht, um Geld zu verdienen, Teil 2 ist von der Handlung erkennbar dünner, Teil 3 oftmals nur noch für echte Fans, die Filme der Serie aus Gründen der Vollständigkeit gesehen haben wollen.

Aber es geht auch anders: Ich habe alle Filme gesehen, in denen Danny Ocean mit seinen Kumpanen die Kasinos in Las Vegas erleichtert und kann nur sagen, daß ich mich schon auf Ocean’s 14 freue. Und das liegt nicht nur daran, daß viele meiner Lieblingsschauspieler (Brad Pitt, Matt Damon, Geoge Clooney) wieder dabei sein werden…

Obamamania in Berlin

Gut, nun hat er doch nicht auf dem Flughafen Tempelhof gesprochen sondern seine Rede an der Siegessäule gehalten und damit ein, aus meiner Sicht, deutlich schlechteres Symbol gewählt. Seine Berater werden schon wissen, was als Symbol geeignet ist und was nicht.

Über den Inhalt seiner Rede wurde an anderer Stellen ausführlich berichtet, bitte dort nachlesen.

Interessant fand ich die die Erwartungshaltungen mancher deutscher Politiker an ihn. Er solle sich doch bitteschön gegen die Todesstrafe und gegen den Besitz von Schußwaffen einsetzen. Offenbar haben diese Politiker keinen blassen Schimmer vom Aufbau der USA und den Befugnissen eines US-Präsidenten. Aber daß Politiker Dinge fordern, die von der Verfassung ausdrücklich ausgeschlossen werden, kennen wir ja schon.

Warten wir mal ab, wie der Nominierungsparteitag ausgehen wird und verfolgen den Wahlkampf in den USA mit einer gewissen Gelassenheit. Es wäre nicht das erste mal, daß ein Wahlkampf mit einem überraschenden Ergebnis ausginge.

Ich bin ein…

Seit ein paar Tagen diskutiert man in Berlin und den USA darüber, wo Barack Obama eine Rede in Berlin halten könne. Er wollte gerne vor dem Brandenburger Tor. Das jedoch wollten einige deutsche Politiker nicht, zu symbolträchtig sei jener Ort, als daß man ihn zur Bühne von Wahlkämpfen machen wolle. Nun überlegt er, ob er nicht den Flughafen Tempelhof als Ort auswählen solle.

Eine gute Wahl, wie ich finde. Warum?

Das Brandenburger Tor ist ein politisches Symbol in Deutschland und für Deutschland. Aber wofür steht und stand es? Preußens Gloria, Hakenkreuz, die Deutsche Teilung, die berühmte Kennedy-Rede und dann für die Deutsche Wiedervereinigung.

Worum geht es Obama? Um die transatlantische Verbundenheit zwischen Deutschland und den USA. Gibt es einen symbolträchtigeren Ort als den Flughafen Tempelhof? 1963 war Kennedys Rede vor dem Brandenburger Tor richtig placiert, die Luftbrücke war 15 Jahre her, die Deutsche Teilung noch aktuell und die Berliner Mauer erst zwei Jahre alt.

Die Deutsche Teilung ist längst Geschichte und nur wenige Menschen können stolz auf ihre Beteiligung daran sein. Die Luftbrücke steht immer noch für Freundschaft, Solidarität, das Einstehen für Demokratie und Freiheit. Werte, die auch nach 60 Jahre nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.

Also kann es nur einen wirklich bedeutsamen Ort für Obamas Auftritt geben. Und diesen scheint er nun ausgewählt zu haben. Mal abwarten, ob auch er ein „Berliner“ sein wird.

Lachst Du schon oder rätselst Du noch?

Beim letzten Einkau im schwedischen Möbelparadies entdeckte ich etwas, was mit „Observatör“ bezeichnet war. Mein spontaner Kommentar

Klingt doch gleich viel freundlicher als „Bundestrojaner“

löste bei allen Anwesenden erhebliche Erheiterung aus.

wiiKEA

Was machen echte, furchtlose und unerschrockene Männer? Sich auf den Aufsitzmäher setzen und damit den heimischen Rasen mähen? Ich sprach von echten Männern. Also, was machen sie, wenn es in der Nachbarschaft grad keine Bären mit bloßen Händen zu erwürgen gibt? Sie suchen ihr Abenteuer beim Einkauf. Sonnabend mittag führte mich mein Weg in das bekannte schwedische Möbelparadies. Offenbar waren auch in den angrenzenden Städten weder Schad- noch Problembären unterwegs, so daß alle Helden ihren Mut nur noch beim Extreme-Möbel-Kaufing unter Beweis stellen konnten. Gefühlte eine Million Autos stauten sich auf dem Weg dorthin.

Dank generalstabsmäßiger Planung wußten wir genau, was wir brauchten und dank profunder Erfahrung als Mario-Kart-Pilot konnte ich den Ersten Preis beim wiiKEA-Cup erzielen. Und das, obwohl andere Rennteilnehmer versuchten, mich durch den zielgerichteten Einsatz von IKEA-typischen Boni aus der Bahn zu werfen.

Und während man in Villa Bacho noch durch Möbelgeschäfte fuhr, feierte man in Villa Riba bereits den Sieg mit leckeren Hot-Dogs.

Wort des Tages

Viele Menschen machen’s falsch und verwenden das Substantiv „Sinn“ mit dem Verb „machen“. So stellen sie dann auch die Frage „Was macht Sinn?“. Dabei kann es auf diese Frage nur eine Antwort geben:

Dieser Gag wurde Ihnen präsentiert von German Psycho

Wort des Tages

Ich sitze in einem Straßencafe am Ufer der Trave, die Sonne scheint mir ins Gesicht, die Eisschokolade vor mir lacht mich an, die Stimmung ist perfekt. Vom Nachbartisch dringen immer wieder Gesprächsfetzen zu mir herüber. Ich versuche nicht hinzuhören, was mir meistens auch gelingt. Doch die Gespräche von drüben werden immer lauter, nolens volens bin ich bei dem Gespräch dabei.

Eine Gruppe von Polizisten unterhält sich über den Sport im Dienst, darüber, wieviel Sport einzelne Einheiten machen und wer schon wieviel Sport auf seinem Konto hat und so weiter. Eine Stimme verkündet ein erhebliches Guthaben auf dem Stundenkonto, weswegen er dem Sport seit einiger Zeit fernbliebe. Diese Maßnahme nennt er

Therapeutisches Abwarten

Von seinen Tischnachbarn erntet er dafür Gelächter und von mir das Wort des Tages.

Guantanamo-Stöckchen

Manchmal fliegen die Stöckchen tief, aber für einen guten Zweck. Dieses warf mir Herr Curi0us zu…

Es gibt eine Kampagne von Amnesty International gegen das Konzentrationslager Guantánamo. Weiteres dann dort.

Weitersagen!

Und diesen Stock werde ich German Psycho und Frau Thilde zu.

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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