Archiv für September 2008

Herbst ist Halloween

Da wir ja schon Herbst haben und Halloween nicht mehr weit ist, kann man ja auch mal wieder Teelichte anzünden. Sieht dann so aus: Und wenn man den Blitz wegläßt, dann sogar so:

Leider etwas unscharf, aber trotzdem immer wieder schön anzusehen, nicht nur zu Halloween…

Wort des Tages

Leben Menschen lange genug zusammen, dann geben sie einander oft Kosenamen. Heute hörte ich

Mein Lieblingssägewerk

und mache es zum Wort des Tages.

Dinge, auf die man sich verlassen kann.

Gestern Nachmittag um 17:44 Uhr fing offiziell der Herbst an. Und was haben wir heute für ein Wetter? Herbstwetter!

So schön es auch ist, sich auf Dinge verlassen zu können, manchmal wäre mir überraschend sonniges Wetter auch ganz lieb. Aber mit einer heißen Dusche, laut Kris Kennzeichen einer Hochzivilisation, oder einer heißen Badewanne, läßt sich so manches ertragen.

Ein Vorteil hat der Herbst auf jeden Fall: Therme und Sauna machen wieder deutlich mehr Spaß.

Käse – Das Beste aus der Kuh

So oder so ähnlich wird Werbung für Käse gemacht. Beim Großeinkauf für die WG fiel mein Blick auf die Werbe-Kuh an der Käsetheke.

Doch irgendetwas störte mich an dieser Kuh und ich sah genauer hin…

Hoppla, eine „Kuh“ ohne Euter? Da hat sich wohl jemand einen Bären einen Stier aufbinden lassen.

Begegnungen

Sie stand vor mir in der Warteschlange. Der Oberkörper S-förmig gebogen, die Schultern nach vorne, unten dann Hohlkreuz. Bequem sah das nicht aus. Alle paar Sekunden strich sie sich sorgsam die Haare wieder ins Gesicht, beobachtete dabei aus den sorgsam schwarzgeschminkten Augenwinkeln, ob sie jemand ansah. Zwischendurch spielte sie mit dem Ring durch ihre Unterlippe, erzeugte dabei ein metallisches Klacken. Ihr auffälliger Versuch, unauffällig Aufmerksamkeit zu erregen, war irgendwie rührend, wenn auch nicht von Erfolg gekrönt.

Armes kleines Emo-Girl…

Das Märchen von der Prinzessin und dem maskierten Frosch — Ein Lehrstück über moderne Politik

Ein Schelmenstück in drei Akten:

Erster Akt
Es war einmal eine Prinzessin, die, um den Regenten zu stürzen, auf die Hilfe sinistrer Mächte setzte. Das kam nicht überall gut an und erregte sogar hier und da eine gewisse Besorgnis. Also rief sie ein befreundeter Prinz an, um ihr ins gewissen zu Reden. Doch in Wahrheit, war es kein befreundeter Prinz sondern ein maskierter Frosch. Als die Prinzessin das erfuhr, war sie nicht begeistert und verwünschte den Frosch und verdonnerte ihn, über das Gehörte eisern zu schweigen.

Zweiter Akt
Durch ein Schurkenstück gelange die Kunde über das Gespräch das ganze Volk und schon bald hallten die Worte der Prinzessin durch jedes Dorf und jeden Wald. Und so mancher machte sich lustig über die Prinzessin, die nicht erkennt, ob sie mit einem Prinzen oder einem Frosch redet.

Dritter Akt
Als die Prinzessin erfuhr, wie sehr das Volk über sie lachte, wurde sie zornig. Schnell machten sie und ihre Berater einen Bösewicht aus. Der böse Frosch war schuld an ihrem Unglück. Und alle Bäume des Waldes, denn an ihnen hallte das Echo ihrer Worte wieder. Und so wollte sie den Frosch in den Kerker sperren lassen, auf daß er für seine Taten büßen solle.

Verlassen wir die Welt des Märchens:
Da will jemand als Politiker eine erhebliche staatstragende Rolle spielen, ist aber nicht mal in der Lage, seine Gesprächspartner zuverlässig zu authentifizieren. Da hat jemand versagt. Oder anders formuliert: Die Mindestvoraussetzungen für einen Polit-Profi nicht erfüllt.

Da werden private Inhalte ohne Genehmigung veröffentlicht. Auch da hat jemand versagt. Oder die Rechte eines Anderen mit Füßen getreten. Das ist verwerflich, keine Frage. Aber immer wieder kommt es vor, daß einem Unrecht geschieht.

Nun ist das Ding aber raus und nicht mehr zurückzuholen. Nun ist intelligenter Umgang mit dieser Krise gefragt. Zunächst müßte man erkennen, wie die Dinge stehen. Und daß man Inhalte, die durch das Internet kursieren, genausowenig zurückholen kann, wie man den Sonnenaufgang ungeschehen machen kann. Also ist eine PR gefragt, die das Ding ins rechte Licht zurückholt. Beides ist nicht geschehen. Also wieder das Klassenziel für einen Polit-Profi verfehlt.

Niemand wird gezwungen, Polit-Profi zu werden. Wer sich entscheidet Politiker zu werden, der entscheidet sich auch, in der Öffentlichkeit zu stehen. Und da ist man dann auch immer Ziel von neugieriger Berichterstattung, von bösen Streichen und übler Nachrede. Das gehört eben zum Beruf des Politikers dazu. Wer die Hitze nicht verträgt, sollte den Herd meiden. Wer lieber privat bleiben möchte, der darf kein Politiker werden. Oder vorher seine Hausaufgaben machen.

Ich wünsche mir Politiker, die sich nicht so leicht auf’s Kreuz legen lassen…

Leben im Globalen Dorf

Lübeck ist nicht Zentrum des Universums, liegt aber auch nicht am Ende der Welt. Unsere beschauliche hanseatische Puppenstube hat eigentlich die perfekte Größe für einen Bummel zu Fuß durch die Innenstadt. Und eben diesen unternahm ich heute.

Ich bin echt erstaunt, wie viele bekannte Gesichter ich heute sah, wie viele alte Bekannte und Freunde ich zufällig traf.

Wer auch immer das hier mitlesen sollte: Es war schön, Dich (nach so langer Zeit) mal wieder zu treffen. Ich freue mich auf unser nächstes Treffen!

Ich will ins Blog… mit exotischem Leergut

Daß man im eigenen Blog Wünsche äußert oder Menschen mit mitmachen auffordert, hat Udo Vetter vom Lawblog gerade erst wieder vorgemacht. Warum auch nicht?

Heute drehe ich den Spieß mal um und manipuliere Shopblogger Björn Harste ganz dreist und schummele äh drängele mich ganz ungeniert in sein Blog. Und womit? Mit Recht? Nein, mit exotischem Leergut.

Björn, eigentlich wollte ich diese Flasche ja samt Inhalt an Dich schicken, aber dann, dann kann mir irgendwas dazwischen. Ich habe das Bier aber auf Dein Wohl getrunken, Ehrenwort.

Geste des Tages

Unterhaltung mit einer Freundin. Ich frage, was aus ihren Vorhaben geworden ist. Sie deutet an, daß es viel länger dauern werde, als zunächst gedacht. Ich werde etwas deutlicher und frage ganz direkt: „Es reicht hinten und vorne nicht, oder?“

Sie greift sich spontan an ihre weiblichen Rundungen und meint „Och, hinten und vorne reicht es dicke, aber mir fehlt das Geld…“

Sie genoß meine Sprachlosigkeit.

10 Jahre Smart — nun auch mit schwarzen Zahlen verfügbar

Im Zeichen des Shareholde-Value denken Manager nur noch in Quartalsergebnissen, so lautet ein gängiges Vorurteil.

Nur 10 Jahre nach Einführung des Kleinwagens Smart kann Hersteller Daimler vormals Daimler-Chrysler, davor Daimler-Benz, endlich Gewinne mit diesen Fahrzeugen vorweisen.

Und da heißt es immer, Manager denken zu kurzfrsitig.

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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