Archiv für 2008

Geburtstag: 30 Jahre „Chip“

Ja, ich hatte den Geburtstag meines Blogs vergessen, aber was ist schon der fünfte Geburtstag eines Blogs, wenn die Zeitschrift „Chip“ im Oktober 30 Jahre alt wurde? Dreißig Jahre. Wie schnell vergeht doch die Zeit. Ich kann mich daran erinnern, das Heft damals auch gekauft und den Inhalt mit den großen Augen angesehen zu haben. Schon die 4,50 Mark des Heftpreises waren für mich kleinen Schüler damals viel Geld, die Computer, die im Heft zu bestaunen waren, lagen weit außerhalb meiner finanziellen Reichweite. Aber ich konnte lesen, staunen und von Computern träumen. Und viel gelernt habe ich auch. Grundlagen, die man heute immer noch gut gebrauchen kann.

Wer sich das erste Heft mal ansehen und eine Zeitreise machen möchte, der findet hier einen Link.

Warum man ein PDF noch in ein ZIP verpacken muß, das habe ich allerdings auch in 30 Jahren Umgang mit Computern nicht verstanden.

In eigener Sache

Vor etwas über einem Jahr schrieb ich:

Kaum zu glauben, aber dieses Blog ist doch tatsächlich schon vier Jahre alt geworden. Das sind 48 Monate. In Artikeln so
ungefähr 480, also über den Daumen zehn Artikel pro Monat. Bis jetzt.

Denn noch immer erlebe ich Dinge, die mich zum Nachdenken bringen, mich Schmunzeln oder Lächeln lassen, mich aufregen, mich zum Denken oder Nachdenken anregen, oder einfach nur schön beschrieben sind.

Ich danke allen Menschen, die den Weg in mein Blog gefunden haben, sei es nun als Leser oder aber als Menschen, über die ich geschrieben habe.

Ich hab wegen des ganzen Trubels der letzten Monate den fünften Gebutstag meines Blogs vergessen. Nun hat das Blog 60 Monate und 600 Einträge auf dem Buckel, ich habe meinen Schnitt von ungefähr zehn Einträgen pro Monat also gehalten.

Per Anhalter reisen…

Udo Vetter vom lawblog schrieb einen Artikel über seine Erfahrung mit dem Trampen. Ich nehme das mal als Anlaß, meine eigenen Erfahrungen aufzuschreiben.

Auch ich bin früher oft als junger Rekrut per Anhalter mitgefahren, fast immer an Freitagnachmittagen. Bei der Bundeswehr richtete sich der Dienstschluß nicht immer nach den Fahrplänen der Bahn und so war ich froh, wenn mich Kameraden, die ein Auto hatten, irgendwo abgesetzt hatten. Je belebter die Stelle, desto besser war es. Ein erfahrener Kamerad hatte mir ein paar Tips für das Trampen gegeben: Immer in Uniform fahren und den Seesack mit der Wäsche immer auf dem Rücken tragen.

Kein Problem, denn zwischen Dienstschluß und der Abfahrt der ersten Autos lagen nur wenige Augenblicke. Und kaum stand ich an der Straße, hielt auch schon jemand an, um mich mitzunehmen. Ich war erstaunt, wer plötzlich einen Fremden in sein Auto gelassen hat: Mütter, deren Söhne auch gerade Soldat waren, junge Frauen, die Brüder oder Freunde beim Bund hatten, ältere Männer, die sich noch gut an ihre eigene Armeezeit erinnern konnten und auch, wie froh sie damals immer waren, wenn sie schnell aus der Kaserne nach Hause gekommen waren.

Aber auch ich nehme ab und an Anhalter mit, wenn es sich ergibt. Das letzte mal waren es zwei junge Frauen, die an einem etwas sehr unglücklich Platz standen. Kurz vor Beginn der Autobahnauffahrt ist eine Fußgängerampel, dort hätten sie recht einfach Autos stoppen können. Ich weiß nicht wieso, aber die beiden Frauen waren dann zu Fuß immer weiter gegangen und standen deutlich hinter dem Ende des Beschleunigungsstreifens. Eine wirklich blöde Stelle zum Trampen, an der so schnell niemand angehalten hätte. Und da es gerade zu Regen anfing, war es höchste Zeit, daß jemand die mitnahm. So hatte ich dann noch eine nette Unterhaltung, als ich auf dem Weg nach Hamburg war.

Wort des Tages

Kasernen haben „Latrinen“, manche Behausungen haben „Scheißhäuser“, woanders gibt’s ein „Wohnklo“, amtlich hieß es früher „Abort“, „WC“ oder „Toilette“. Vornehme Menschen nennen es „Wellness-Oase“.

Aber was ich neulich erlebte, übertraf alles, was ich bisher gesehen hatte. Das Badezimmer war nicht nur riesig groß, die Badewanne hatte sie Ausmaße eines kleinen Schwimmbeckens und unter der Dusche hätte ich meinen Kleinwagen waschen können.

Der Gastgeber nannte den Raum dann auch nur

Erlebnis-Toilette.

Und ich habe billig ein Wort des Tages abgestaubt.

Erkenntnis des Tages

Nette Unterhaltung mit Kris über Dinge, die man bloggt und Dinge, die man nicht bloggt. Irgendwie war dann klar:

Wenn man’s nicht bloggt, dann isses auch nicht passiert.

Stimmt irgendwie. Und deshalbt verblogge ich das jetzt endlich mal als Weisheit des Tages.

Gemeinsamkeiten in der Poltik

Was haben Andrea Ypsilanti und Sarah Palin gemeinsam?

Beide sind auf falsche Anrufer hereingefallen und haben am Telefon ganz unbedarft geplaudert.

Wie befähigt sind Menschen für wirklich hohe Ämter, wenn sie schon bei verhältnismäßig einfachen Aufgaben (wie der Authentisierung von Gesprächspartnern) versagen?

Aber manche Probleme lösen sich von ganz alleine…

Ach ja, ich bin wieder da

Ja, ich gebe es zu, ich habe in den letzten Wochen viel zu wenig gebloggt. Aber damit ist nun Schluß, ich bin wieder da.

Wo genau ich war und was ich dort gemacht habe, folgt in Kürze.

Versprochen!

Schöne neue Service-Welt

Daß in Amtsstuben gerne eine eigene Sprache gepflegt wird, die nomalsterbliche Bürger zwar lesen, aber nicht mehr verstehen kann, ist altbekannt. In manchen Behörden wurde das Problem erkannt und man bemüht sich um Formulierungen, die auch verstehen kann, wer nicht 8 Semester Verwaltungslehre studiert hat.

Bei manchen Firmen ist man offenbar noch lange nicht soweit: Mein Anruf bei einer Krankenlasse landete — Voice over IP macht’s möglich — ganz woanders. Das hat Vorteile und Nachteile.

Der Vorteil für den Anrufer ist, daß es immer jemanden erreicht, nur eben nicht den gewünschten Ansprechpartner in seiner Filiale, Mitarbeiter anderer Filialen können dann zwar in den Computer gucken, aber nicht mal eben nachsehen, ob das Schreiben, das man per Brief oder Fax an seine Filiale geschickt hat, schon angekommen oder richtig ausgefüllt ist.

Eben wollte ich dir örtliche Filiale meiner Krankenkasse anrufen, doch landete ist nicht bei der zuständigen Sachbearbeiterin sondern in einem Call-Center in Sachsen. Dort konnte man nicht nur nichts für mich tun, man sprach auch nicht mal meine Sprache.

Herbst ist Halloween

Da wir ja schon Herbst haben und Halloween nicht mehr weit ist, kann man ja auch mal wieder Teelichte anzünden. Sieht dann so aus: Und wenn man den Blitz wegläßt, dann sogar so:

Leider etwas unscharf, aber trotzdem immer wieder schön anzusehen, nicht nur zu Halloween…

Wort des Tages

Leben Menschen lange genug zusammen, dann geben sie einander oft Kosenamen. Heute hörte ich

Mein Lieblingssägewerk

und mache es zum Wort des Tages.

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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