Archiv für Februar 2010

Eben probiert: Tabasco Chipotle

Tabascosauce kennen wir alle. Oder die meisten von uns. Gestern entdeckte ich eine weitere Sorte „Tabasco Chipotle“. Etwas weniger scharf, dafür aber mit dem Geschmack geräucherter Chili-Schoten.

Sehr lecker. Und wie man damit Fleisch marinieren kann, werde ich demnächst mal ausprobieren und dann berichten.

Mal wieder Senf — Plochman’s

Lange gab es keinen Senf mehr in diesem Blog. Da kam die Anregung von Dyfa, die Sorten von „Plochman’s“ zu probieren, genau richtig:

Chili ist sehr lecker, ohne zu scharf zu sein, denn immerhin soll Senf ja nach Senf und nicht einfach nur scharf schmecken.

Auch die Sorte „Sweet ’n Yellow Honey Mustard“ ist sehr lecker

Zum Tode von Günter Freiherr von Gravenreuth

„De mortuis nil nisi bene“ heißt es im lateinischen Sprichwort. „Über Tote soll man nicht schlecht reden“ sagt die etwas freiere deutsche Übersetzung. Eigentlich.

Heute setzte Günter Freiherr von Gravenreuth (GFvG) seinem Leben ein Ende und die Kunde davon machte schneller die Runde, als man A-B-M-A-H-N-U-N-G buchstabieren kann. Die Zahl der Trauernden dürfte sich in überschaubaren Grenzen halten, zu sehr polarisierte GFvG. Und er schien es zu genießen, daß er äußerst umstritten war. Gegenüber dem Stern sagte er einst „Die einen hassen mich, die anderen sind meine Mandanten.“

Seinen legendären berüchtigten Ruf hat sich Gravenreuth hart erarbeitet. Unter dem Pseudonym „Tanja Nolte-Berndel“ junge Menschen erst zur Raubkopie anstiftete, um sie dann dafür zu Kasse zu bitten, macht in der Szene nicht nur Freunde. Das Geschäftsmodell, Hilfskräfte nach bestimmten Begriffen im Netz suchen zu lassen, um dann die Verwender der Begriffe abzumahnen, dabei mit herbeiphantasierten kaum nachvollziehbar hohen Streitwerten und entsprechend hohen Gebühren zu operieren, sorgte auch im Kollegenkreis eher für Mitleid als für Anerkennung.

Irgendwann hat Gravenreuth den Bogen überspannt und nicht nur zu moralisch zweifelhaften Methoden gegriffen. Die Quittung gab’s dann vom Gericht in Form von 14 Monaten. Ohne Bewährung. Denen ist ER nun entgangen. Auf seine ebenso eigene Art, wie er vorher gelebt hat.

Möge Gravenreuth nun in Frieden ruhen.

Der Name des Volkers — Identität von „Richter Ballmann“

In Kleinbloggersdorf und dem angeschlossenen Twitterhausen geht’s mal wieder hoch her. Was ist passiert: Zwischen zwei Personen gab es eine Auseinandersetzung, wer wann was getan hat und wie worauf reagiert hat, kann einfach im Netz nachgelesen werden. Ist hier auch nicht wichtig.

Interessanter ist, worum es eigentlich ging:
Ein Blogger, er nennt sich Richter Ballmann, berichtet aus seinem Arbeitsleben. Es liegt nahe, daß er dabei weder Roß noch Reiter beim Namen nennen kann. Daher heißt „Richter Ballmann“ in Wirklichkeit auch nicht Ballmann, um seine und die Identität  und damit auch die seiner Kunden zu schützen.

Bei anderen Bloggern ist das etwas einfacher. Bei Taxiblogger Torsten Bentrup ist man als Fahrgast anonym, taucht man irgendwann in seinem Blog auf, ist der Rückschluß auf die reale Person schwierig bis unmöglich. Als Kunde bei Gericht ist das nicht so einfach, Verhandlungen sind grundsätzlich öffentlich und welcher Fall wann verhandelt wird, ist auch kein Geheimnis.

Seien wir ehrlich: Jeder liebt den Verrat, aber niemand den Verräter. Der Blogger sollte, schon aus Eigeninteresse, alles daran setzen, nicht enttarnt zu werden. Das ist relativ einfach, es gibt im Netz ausreichend viele Blog-Anbieter, bei denen man anonym ein Blog einrichten kann, um dann dort die Wahrheit (oder was man dafür hält) aus der eigenen Firma, Partei oder dem eigenen Gerichtssaal durchsickern zu lassen.

Warum „Richter Ballmann“ für sein Blog eine eigene Internet-Domain hatte und somit Datenspuren legte, warum er die einfachsten Grundregeln der verdeckten Berichterstattung nicht beachtet hat, ist (noch?) unklar. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen, nun ist des Richters Identität offengelegt. „Richter Ballmann“ zog die Notbremse, löschte sein Blog, löschte die Domain, doch der (vermeidbare) Schaden ist passiert.

Was könnten oder besser sollten wir daraus lernen? Es gibt gute Gründe für Anonymität, über manche Dinge schreibt es sich besser aus dem Schutz der Anonymität. Dann sollte man aber nicht so doof oder fahrlässig sein, die eigene Anonymität durch verräterische Datenspuren zu gefährden.

Senf mit drei Sorten Kräutern

Angeregt durch eine Unterhaltung per Internet, fiel mir ein, daß ich eine Sorte Senf im Kühlschrank habe, über die ich noch nicht berichtet habe, was ich hiermit nachhole:

Mal wieder Senf

Beim Einkauf entdeckte ich einen Senf, den ich tatsächlich einmal nicht kaufen mußte. Das lag aber nur an der Packungsgröße von 1000ml.

In kleinerer Packung habe ich diese Sorte Senf natürlich.

So ganz ohne neue Beute konnte ich den Laden dann doch nicht verlassen:

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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