Archiv für Dezember 2010

Scharfes Geschenk

Beim letzten Einkauf vor Weihnachten entdeckte ich im Supermarkt um die Ecke ein paar Chili-Saucen und mußte mir selbst ein Geschenk machen:

Echt scharf: Hot Mamas Chili-Saucen

Von „Hot Mamas“ gibt es mehrere Saucen, von N°2 bis N°16. Die Zwei war mir zu mild, die Drei ist schon sehr anhenehm scharf, den versprochenen Schmerz habe ich allerdings nicht verspüren können, als ich einen Teelöffel davon probierte.

Die Zehn besticht die erste Sekunde durch leichten Mangogeschmack, danach setzt die Schärfe ein. Und die ist wirklich nicht von schlechtern Eltern. Wirklich nicht.

Ob ich mich an die weiteren Sorten herantasten werde, wird sich zeigen.

Und immer dran denken, liebe Männer: Wenn ihr an einer Chilivergiftung sterbt, dann ist Euch das ewige Leben garantiert — in der Hölle 😉

Noch einmal Senf dieses Jahr

Wie schon im letzten Jahr setze ich mal wieder zum Verbloggen von Senf an:

Beginnen wir mit einer Beute vom Lübecker Wehnachtsmarkt, die ein Senfoniker für mich erbeutet hat:

Zwei leckere Sorten Finnischer Senf vom Lübecker Weihnachtsmarkt

Kommen wir nun zu etwas völlig anderem: Senf aus fernen Ländern. Mein Kurier war wieder für mich unterwegs und hat reichliche Beute gemacht. Verfolgen wir seine Reise und beginnen wir in Polen.

Noch sehr europäisch im Geschmack: Pudliszki Senf aus Polen

In Litauen mag man Senf schärfer und etwas anders im Geschmack.

Aus Litauen: Astrios

Etwas europäischer, aber ebenfalls aus Litauen ist Daumanta

Daumantu-Senf auf Litauen

In Weißrußland schätzt man wieder einen sehr kräftigen Senf, wie diesen von Gorciza:

Schön scharf: Gorciza aus Weißrußland

So, das war es dann auch mit dem Thema Senf … für dieses Jahr. Der aktuelle Stand verschiedener Senfsorten beträgt übrigens aktuell 23 Sorten. Ja, ich habe wirklich nachgezählt.

Die Wahrheit über Bambi

Bambi, das niedliche Rehkitz, bei dessen Namen wir sofort ein Bild aus dem Disney-Konzern vor Augen haben, ist nur eine Illusion.

Da lief mir neulich eine junge Dame über den Weg, gute 1,80 Meter groß, nicht gerade dürr, fast schon der Typ „Walküre“, hatte dann folgenden Spitznamen auf der Rückseite ihres T-Shirts stehen:

Nicht grad von Disney gezeichnet, aber sehr beeindruckend: Terror Bambi

Ich war schwer beeindruckt!

Schokolade (nicht nur) für Nerds

Der moderne Nerd geht nicht ohne gewisse Gadget aus dem Haus. Das Smartphone, besser noch, das iPhone ist das Universalwerkzeug für manche Menschen. Der Hersteller mit dem angebissenen Obst hat es verstanden, mit seinen Produkten nicht nur das Produkt sondern auch jede Menge Lifestyle zu verkaufen. Da ist klar, daß man neben iPhone, iPod, iPad und noch mehr iZeugs hat.

Auf diesen Zug springt auch ein Schikoladenhersteller auf und nennt seine Schokolade „iChoc“. Hauptsache lecker. Und das war sie.

Nicht nur für Nerds lecker: iChoc

Da steht ein Pferd auf dem Flur im Wohnzimmer

Wir alle kennen den Schlager, in dem das Pferd auf dem Flur besungen wird. Manchmal ist der Schlager verdammt nah am richtigen Leben, die die nachstehenden Bilder zeigen.

Sowas passiert, wenn man mal nicht aufpaßt und ein neugieriges Pferd hat. Okay, vielleicht war’s in der Wohnung auch einfach wärmer als im Stall?

Da steht ein Pferd ... nicht auf dem Flur sondern im Wohnzimmer.

Da steht ein Pferd … nicht auf dem Flur sondern im Wohnzimmer.

Guckt da jemand Horse.TV?

Guckt da jemand Horse.TV?

Okay, das war langweilig, wieder ab in den Stall

Okay, das war langweilig, wieder ab in den Stall

Weisheit des Tages

Allen Menschen, die sich beschweren, sie hätten anläßlich des Weihnachtsbratens und der vielen Süßigkeiten zugenommen, sei eine Weisheit von Ernährungsberatern ans Herz gelegt:

Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu (oder ab). Man nimmt zwischen Silvester und Weihnachten zu (oder eben ab).

In diesem Sinne weiterhin guten Appetit mit den Tellern voller Marzipan und so.

Menschliches: Veränderungen

Bekanntlich ist nichts so beständig wie der Wandel, sagt man, und wer stehenbliebe, mache in Wirklichkeit einen Schritt zurück. Stimmt alles irgendwie, trotzdem … kommt es oft darauf an, wie sich der Wandel vollzieht.

Aus meinem Leben ist plötzlich ein Mensch verschwunden. Nicht irgendein Mensch. Gut fünf Jahre hatten wir uns aneinander gewöhnt, ein „wie immer“ reichte, sie verstand, was ich gerne hätte, erledigte es, anschließend war ich zufrieden und fühlte mich gut.

Nun ist sie verschwunden. Plötzlich und ohne ein Wort der Warnung. Vor Tagen trafen wir uns noch durch Zufall, sprachen ein paar Worte. Tage später erfahre ich, sie sei weg, käme nicht mehr wieder, niemand wisse, wohin sie gegangen sei. Niemand wollte darüber reden.

Ich war dann bei einer Kollegin. Auch sie machte es gut, ich war zufrieden, aber es irgendwie anders. Klar, ich werde mich an die Neue gewöhnen, trotzdem vermisse ich meine alte Friseurin.

Menschliches: Willkommen in meinem komplizierten Leben

Ihr Leben ist nicht einfach, viele kleine Baustellen sind offen und werden es auf absehbare Zeit noch bleiben, viele Steine müssen noch aus dem Weg geräumt oder umgangen werden, der Weg ist noch lang und wirklich nicht einfach. Ich bin froh, daß ich ihn nicht gehen müßte. Irgendwann, wir unterhalten uns über ihr Leben, offenbart sie weitere Dinge, die es noch zu klären gilt. Ich bin sprachlos. Sie überbrückt das Schweigen:

Willkommen in meinem komplizierten Leben …

Manchmal weiß ich nicht so recht, ob das nicht doch eine Warnung war. Ich bin jedenfalls froh, ein kleiner Teil ihres Lebens sein zu dürfen und ihr den einen oder anderen Stein aus dem Weg räumen zu können. Auch wenn das nicht immer einfach ist — für keinen von uns beiden.

Wort des Tages: Aktives Anstehen

Wir stehen an der Garderobe. Ausgerechnet in der Zeit, in der ganz viele Menschen ihre Kleidung dort abholen wollen. Wie üblich sammelt sich eine größere Menschentraube vor dem Ausgabeschalter, von allen Seiten versuchen Menschen die Abholmarken am ausgestreckten Arm der Garderobiere zuzustecken. Neben mir steht ein junges Paar, er steht beschützend hinter ihr, versucht sie von den nachschiebenden Massen abzuschirmen. Doch irgendwann reicht es ihm, er ändert sein Verhalten:

So, Schatz, wir werden jetzt mal aktiv anstehen.

Das klang viel schöner als „vordrängeln“ und wird deswegen mein Wort des Tages 😉

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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