Archiv für 2010
Kein Anschluß unter/während dieser Nummer
Früher, als die Telefonvermittlungssysteme noch elektromechanisch waren, führte die Wahl einer falschen bzw. nichtexistenten Nummer zu einer Maschine, die eine Dreitonfolge abspielte und eine leicht blechernen Frauenstimme “Kein Anschluß unter dieser Nummer” aufsagen ließ — die Älteren von uns werden sich erinnern.
Wie gesagt, daß ist lange her, auch wenn “Kein Anschluß unter dieser Nummer” noch im Sprachgebraucht ist.
Neulich entdeckte ich eine Telefon”zelle” (eigentlich Telefonsäule), die seltsame Probleme hatte, wozu mir spontan “Kein Anschluß während dieser Nummer” einfiel. Solange der Computer dort nicht sauber starten kann, wird auch das Telefon tot bleiben.
Emanzipation in der Praxis
Daß sowas manchmal ganz einfach gehen kann, sieht man hier, allerdings erst auf den zweiten Blick:
Ohne Worte
Dem großen deutschen Philosophen Rainald Grebe verdanken wir die Erkenntnis, daß … ach, seht selbst. Als ich diese Helloween-Dekoration in Potsdam sah, mußte ich spontan daran denken…
Born to be … Senf
Okay, ich gebe es zu, das Wortspiel ist doof. Aber endlich habe ich “Born”-Senf im Laden kaufen können. Doch der Reihe nach: Die Firma Born in Erfurt macht leckeren Senf, den ich bei meinen Reisen in den wilden Osten seinerzeit probieren durfte. Der Thüringer, der etwas auf sich hält, ißt seine Thüringer mit Born-Senf aus Erfurt, womit auch sonst.
Leider ist dieser Hersteller bzw. seine Produkte kaum in westdeutschen Supermärkten verbreten, aber mein Besuch führte mich mich gen Osten und dort gab’s den Senf zu kaufen.
Der “Zwang” zu leckerer Schokolade: Schokomonk Pistazie
Das Schöne an Zwanghaftigkeit, oder genauer, dem Kokettieren damit, ist, daß man gewisse Verhaltensmuster wiederholen muß. So erging es mir auch beim Einkaufen neulich: Nachdem ich neulich Schokomonk entdeckte, mußte ich auch die andere Sorte, die der Supermarkt hat, kaufen — und probieren.
Und was soll ich Euch sagen? Un-heim-lich lecker.
Eure Frage zu meinem Senf
Mich erreichte die Frage, ob ich sooo viel Senf esse, oder wie ich es sonst schaffe, daß er mir nicht schlecht würde.
Zum einen ist Senf im Kühlschrank recht lange haltbar, manchmal deutlich länger als viele andere Lebensmittel.
Ich esse aber auch gerne Senf, probiere mich wirklich durch alle Sorten, die den Weg in mein Blog geschafft haben. Manche Sorten sind so verdammt lecker, daß sie bereits nach wenigen Tagen verbraucht sind. Andere Sorten sind so exotisch, daß man sie nur zu ausgewählten Anlässen ißt. Ich bin aber auch oft beim Grillen und da gehört Senf einfach auf den Tisch.
Und ich mag, was Senf angeht, eine große Auswahl. Gegenwärting sind es 15 (in Worten “fünfzehn”) verschiedene Sorten Senf, die sich in meinem Kühlschrank befinden.
Ganz normaler Senf … aus Afghanistan
Dieser Senf hier wäre ganz normaler Senf, ganz normaler amerikanischer Senf. Allerdings hat dieser unscheinbare Senf eine weite Reise zurückgelegt, wurde in einem amerikanischen(?) Supermarkt in Kabul zu mir gebracht und hat dadurch eine lange Geschichte zu erzählen.
Ich glaube, das ist der am weitesten gereiste Senf, den ich jemals probieren durfte.
Lecker ist er zudem auch noch.
Spilva Sinepes — Senf aus Lettland
Und auch diese Sorte Senf erreichte mich unlängst, Spilva Sinepes aus Lettland.
Stark im Geschmack, ohne nur scharf zu sein und ganz ohne Essiggeschmack (kommt ja nicht aus den England oder den USA). Sehr lecker, auch wenn man ihn nur in geringen Dosen genießen sollte.
Russendisko Russensenf
“Der Kurier des Zaren” hat mal wieder weite Reisen in ferne Länder unternommen, um dem Kö-Nik neuen Senf zu bringen. Diesmal war es russischer Senf.
Der Senf ist stark im Geschmack, wie andere Sorten aus anderen Ex-UdSSR-Ländern auch, ohne zu scharf zu sein, mit einer leichten süßlichen Note, dadurch sehr angenehm.
Nun muß ich nur noch herausfinden, woher man diesen Senf bekommt. Ich kann meinen Kurier ja nicht immer nach Moskau schicken










