Archiv für Januar 2012

Being George Clooney myself

Mit einer Freundin verbrachte ich einen langen Abend. Wir unterhielten uns über dies und das und kamen vom Hundertse ins Tausendste, kurzum, wir hatten eine sehr angenehme Unterhaltung. Irgendwann im Lauf des Abends unterhielten wir uns auch über das jeweils eigene Selbstbild und die Wirkung auf Andere. Realistisch stellte ich fest:

Ich bin auch nicht George Clooney.

Sie lächelte und schien darüber auch sehr erfreut zu sein:

Wäre ja jetzt auch dumm, fiele Dir ein Klavier auf den Kopf …

Womit sie sicherlich recht hatte. Ich hätte ja auch keine Kaffeemaschine dabei, um mich von diesem Schicksal freizukaufen. Der Abend wurde spät, ich machte mich auf den Weg. Sie verabschiedete mich mit den Worten:

Good nite, Mr. Decaffeinato

Sicherheitshalber sah ich nach oben…

Noch mehr „Zwang“ zu leckerer Schokolade: Schokomonk Kokos

Hier und hier hatte ich ja mal über meine ‚zwanghaften‘ Erlebnisse mit leckerer Schokolade berichtet. Als ich neulich in ein riesiges Einkaufsparadies verschlepp wurde, entdeckte ich eine große Auswahl an Schokoladen vom Schokomonk:

Ein kleines Regal voller leckerer Schokoladen

Ich war so stolz auf mich, daß ich der geradezu zwanghaften Versuchung widerstehen konnte und nue eine Sorte kaufen mußte:

Sehr lecker. Schokomonk Kokos

Sag’s mit Blumen

Die Werbung suggeriert uns, wie sollten unsere Gefühle sprachen lassen und durch Kauf und Verschenken von Blumen zum Ausdruck bringen. Nun, das kann man so sehen. Allerdings verfängt diese Werbeansprache nur bei einem Teil der Bevölkerung. Der Andere hat es lieber etwas … sagen wir mal „männlicher“.

Hier also die Schnittblume für die „Fleisch ist mein Gemüse“-Generation:

Schnittblumen für die Generation "Fleisch ist mein Gemüse"

Bild von einem Freund zur Verfügung gestellt, der das beim Einkaufen entdeckte.

 

Machs immer mit Gummi …

So oder so ähnlich haben möglicherweise auch die Menschen gedacht, die einen Handscanner mittels eines Verlängerungskabels anschließen mußten.

Der gewissenhafte Techniker schraubt Stecker am Gerät fest. Zugentlastung und so. Schließlich weiß man, daß ein loses Kabel gerne mal Probleme verursacht. Nicht nur, wenn es ganz rausgerutscht ist, sondern auch wenn der Kontakt nur so halb funktioniert. Und das erneute Befestigen von Steckern erweist sich in der Praxis manchmal als recht fummelig, besondern wenn die Geräte ungünstig positioniert sind.

Sind Schraubverbinungen nicht möglich, nimmt der Techniker Kabelbinder. Damit geht schließlich fast alles. Allerdings haben Kabelkinder einen Nachteil: Sind sie festgezogen, können sie nicht mal eben gelöst werden. Manchmal sind andere Lösungen praktischer. Zum Beispiel diese Verbindung mit ganz normalen Gummibändern. Das Gummiband war am dortigen Arbeitsplatz verfügbar, der Mensch verwendete es es für andere Aufgaben und es hat noch einen weiteren Vorteil: Der Scanner hat ab und an mal ein Problem, das am Besten durch das Abziehen und Wiedereinstecken behoben werden kann.

McGyver wäre stolz auf diese Lösung:

Zur eigenen Sicherheit sollte man es immer mit Gummi machen...

Der Name der Dose — Fortsetzung

Manchmal trifft man auf zunächst Unerklärliches, macht sich ein paar Gedanken, und bildet sich dann (s)eine Meinung, so erging es mir neulich auch, als ich Getränkedosen gleichen Inhalts aber mit unterschiedlicher Form entdeckte.

Die schlanke Form hat mehr Oberfläche und müßte daher auch mehr Metall verbrauchen und schwerer sein. Manchmal steckt auch in mir ein kleiner Forscher, also kaufte ich die beiden Dosen, machte ein paar weitere Bilder und — vor allem — legte ich die Dosen mal auf die Waage. Hier ein paar Ergebnisse:

Zwei Dosen mit 330ml Inhalt, aber ...

Die rote Dose ist schlanker, dafür höher.

Die Dosen haben Oberteile mit identischem Oberdurchmesser

Obwohl die Dosen unterschiedlich dick sind, sorgen standardisierte Deckeldurchmesser für Stapelbarkeit:

Stapelbar trotz unterschiedlicher Durchmesser

Hier die Maße der Dosen:

Blaue Dose:
Voll-Gewicht: 381,70g
Leer-Gewicht: 26,25g
Höhe: 115mm
Durchmesser: 66mm
Material: Eisenblech

Rote Dose:
Voll-Gewicht: 371,28g
Leer-Gewicht: 26,35g
Höhe: 145mm
Durchmesser: 57mm
Material: Eisenblech

Interessanterweise wiegen beide Dosen im entleerten Zustand gleich viel. Die 0,1 Gramm Unterschied liegen im Bereich der Toleranz, weil sich geringe Restmengen in den Dosen befunden haben könnten. Beide Dosen sind aus dem gleichen Material: Eisenblech.

Wikipedia weiß auch noch etwas über Getränkedosen. Die eigentliche Behauptung/Vermutung, daß die schlankere Dose mehr Blech verbrauchen und daher schwerer sein müsse, konnte widerlegt werden. Wie genau das zu erklären ist, ist mir (noch) unklar.

Tomaten-Bonbons

Der Reisende war mal wieder in fernen Ländern unterwegs und brachte Tomaten-Bonbons mit. Sie schmeckten viel besser als man zunächst vermuten könnte. Die wenigstens von uns werden noch wissen, daß (unreife) Tomaten eine durchaus süße Note haben, in schlechten Zeiten hat man sogar Marmeladenersatz daraus hergestellt.

Tomaten-Bonbons

(Nach-)Weihnachtliche Halluzinationen

Kennt ihr das? Wenn man plötzlich Stimmen hört? Einen Zwang verspürt und ihm praktisch nicht mehr nachgeben kann?

So ging es mir neulich auch, als ich diese Marzipanfigur erblickte, hörte ich eine deutliche Stimme, die mir „Iß mich … ISS MICH .. Du willst es doch auch!“ zurief. Ich armes, unschuldiges Opfer konnte nicht anders.

Und plötzlich hörte ich eine Stimme: Iß mich!

Gedanken zur … aktuellen politischen Situation

Zur aktuellen politischen Situation fällt mir nur ein Kommentar ein: Peinliches Versagen!

Ich weiß nicht, was genau wer wem auf den Anrufbeantworter gesprochen hat, aber offenbar steht nun Aussage gegen Aussage. Das ist eine dumme Ausgangslage, aber einer hat eine Aufzeichnung des gesprochenen Wortes und könnte somit auf der sicheren Seite sein. Die Regeln des Anstandes gebieten es, Inhalte von Telefonaten nicht einfach öffentlich zu machen. Eventuell gibt es da noch andere juristische Regelungen, die das Veröffentlichen verbieten, aber ich bin kein Jurist.

Nun streiten sich beide Seiten, wer was gesagt haben soll oder nicht gesagt haben will. Die eine Seite bietet die Veröffentlichung der Aufzeichnung an, damit sich jeder selbst einen Eindruck verschaffen möge, und bittet dazu ausdrücklich (und öffentlich) um Erlaubnis. Die andere Seite möchte die eigenen Worte besser nicht veröffentlicht haben, sei es aus Wahrung des Anstandes oder aus welchen Gründen auch immer.

Worum ging es eigentlich und in der Sache? Jemand, der in die Kritik geraten ist, hat eine etwas … sagen wir mal … zögerliche Vorgehensweise an den Tag gelegt, als es darum ging, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe und an ihn gerichteten Fragen zu beantworten. Es wurde das zugegeben, was ohnehin nicht mehr dementierbar war. Salamitaktik nennen das die einen. Andere nennen das ein katastrophales PR-Konzept.

In gewissen Situationen ist es sehr, sehr schlecht, die Medien (und damit die Öffentlichkeit) hinhalten zu wollen. Da hilft nur die vollständige Offenlegung der Dinge, vielleicht verbunden mit Erklärungen, die Einsicht, (einen oder mehrere) Fehler gemacht zu haben. Sich aber immer wieder zu ‚erklären‘ und dabei windelweich herumzureden, ist das, was man neuerdings als PR-Fail bezeichnet. Und dann hat man die Situation, die man eben hat.

Die mögliche Erpressbarkeit durch denjenigen, der den Mitschnitt hat, bleibt. Und aus der Nummer kommt man auch nicht so schnell raus. Es sei denn …

Es sei denn, man macht es so wie seinerzeit Klaus Wowereit. Im damaligen Wahlkampf drohte eine Zeitung seine Homosexualität publik zu machen. In einer Rede offenbarte sich Wowereit mit den — inzwischen legendären — Worten „Ich bin schwul — und das ist auch gut so!“ Damit war die Katze aus dem Sack, das Potential für Erpressungsversuche war verschwunden und der Protagonist hatte das Heft wieder in der Hand und nicht die Medien. Wowereits Homosexualität wurde schnell mit der Normalität aufgenommen, die ihr auch gebürt. Immerhin ist es normal, daß ein Teil der Menschen homosexuell ist. Deutschland hat nur zwei Weltstädte — Berlin und Hamburg — und konnte gut damit leben, daß der Regierende bzw. Erste Bürgermeister vieles ist, unter anderen eben bekennend schwul. Na und?

Kommen wir wieder zurück zur aktuellen politischen Situation: Die Würde des Amtes gebietet es, sich würdig zu verhalten. Und dazu gehört — nach meinem Verständnis — daß man schnell und vollständig aufklärt, wenn es etwas aufzuklären gibt. Die Aufrechterhaltung einer möglichen Erpressbarkeit ist jedenfalls mit der Würde des Amtes nicht zu vereinbaren.

Was passiert, wenn der Mitschnitt doch mal durchsickert?

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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