Archiv für Februar 2012

Straßenverkehr

Manche Wörter lassen sich ja so oder so betonen. Worauf hier die Benotung liegt, überlasse ich jedem selbst. Und macht mich bitte nicht für Euer Kopfkino verantwortlich.

Straßenverkehr einmal anders...

Eis Eis Baby

Auch wenn es gefühlt langsam Frühling wird und der Winter sich zurückzuziehen scheint, sind seine Spuren noch nicht ganz verschwunden. Auf der Ostsee waren noch große Eisschollen zu sehen.

Deutlich erkennbar: Eisschollen auf der Ostsee

 

Noch mehr Eisschollen, am Horizont ist das Maritim Travemünde erkennbar.

Übrigens: Es gab ein Jahr, in dem die Ostsee zu Ostern noch zugefroren war, zu Pfingsten konnte man schon drin baden.

Lustige Erlebnisse mit der Polizei Polizisten

Wohl jeder Mensch hatte schon mal mit ‚der Polizei‘ oder einzelnen Polizisten zu tun. Als Leser von Udo Letters Lawblog lese ich da zum Teil haarsträubende Dinge. Ich bin mir sicher, daß sich nicht alles davon genau so zugetragen haben wird, wie es berichtet wurde. Aber wie immer im Leben: Unfreundliche und unkorrekte Menschen fallen immer viel stärker auf als ihre freundlichen und korrekten Kollegen. Und da grad im Lawblog eine eher unerfreuliche Geschichte erzählt wurde, geb ich mal meine Erlebnisse mit der Polizei bzw. Polizisten zum Besten:

Wir schreiben Mai 2009, die Tage meiner roten Rennschnegge waren gezählt, der Nachfolger war bestellt und sollte Ende des Monats geliefert werden, der fällige TÜV-Termin interessierte mich nicht mehr. Wozu auch noch zur Hauptuntersuchung, wenn das Auto sehr bald in den Wertstoffkreislauf gehen wird? Eben. So dachte ich mir das auch und fuhr dann eben mit abgelaufener TÜV-Plakette durch die Gegend.

Aufgrund einer Hilfeleistung stellte ich mein Auto auf dem Standstreifen der Autobahn ab und versuchte zu helfen. Auch wenn meine Hilfsleistung nicht erfolgreich (genug) war, war ich am Ort des Geschehens und wurde von der Polizei einem älteren Polizisten befragt, was ich denn gesehen hätte. Meine Personalien wollte er auch haben. Meine Ausweise usw. lagen im Auto, gute 50 Meter vom brennenden Auto entfernt. Der Polizist ging mit mir zu meinem Auto. Als wir dicht genug dran waren, sagte ich, daß ich das mit dem überzogenen TÜV-Termin wüßte, das neue Auto wäre bestellt, aber seine Auslieferung verzögerte sich und bat um Nachsicht.

Er klopfte mir auf die Schulter, lächelte mich an und meinte: „Jung, mach Dir mal darüber keine Gedanken, ich hab grad ganz andere Dinge, um die ich mich kümmern muß. Ich find’s klasse, daß Du angehalten und geholfen hast, da werd ich Dir keinen reinwürgen. Nicht wegen so einer Kleinigkeit …“ Sprachs, notierte sich meine Daten wie Personalien und Kennzeichen, falls es Rückfragen gäbe.

Eine andere Geschichte ist ein wenig länger her:

Mit einem Freund zog ich regelmäßig um die Häuser. Er hatte damals zwar Führerschein, aber kein eigenes Auto, ich holte ihn ab, wie waren unterwegs und dann lieferte ich ihn wieder vor seiner Haustür ab. Unsere Verabschiedung war ein Ritual, das jedesmal genau eingehalten wurde.
Ich: „Dann komm mal gut nach Hause“ (als ich ihn vor der Haustür absetzte)
Er: „Du auch. Und laß Dich unterwegs nicht von fremden Frauen ansprechen.“
Ich: „Sollte mich heut nacht noch eine fremde Frau ansprechen, dann nur, um mich nach Führerschein und Fahrzeugpapieren zu fragen.“

Dieses Ritual wiederholte sich wieder und immer wieder. Bis eines nachts. Da leuchtete hinter mir blaues Licht auf und mir wurde bedeutet, mal anzuhalten. Ich hielt an der nächsten Bushaltestelle, schaltete den Motor aus, Warnblinker, Standlicht und Innenbeleuchtung ein und suchte nach meiner Jacke, denn dort hatte ich meine Papiere. In der Zwischenzeit waren zwei Polizisten an mein Auto herangekommen.

Polizistin: „Guten Morgen,“ (es war deutlich nach Mitternacht) „Verkehrskontrolle, ich hätte gerne Ihren Führerschein und die Fahrzeugpapiere …“
Sie konnte ihren Satz nicht beenden, weil ich lachen mußte. Nach ein paar Sekunden hatte ich mich wieder gefangen.
Polizisten: „Was an meiner Frage hat Sie so erheitert?“

Ich berichtete von dem Verabschiedungsritual und daß ich jahrelang vergeblich darauf gewartet hatte, noch auf den letzten Kilometern von jemand angesprochen zu werden.
Ich: „Da warte ich jahrelang auf meine Chance angesprochen zu werden, nie hatte ich Glück, bis eben…“

Die Polizistin war vom Typ „Intelligent & Freundlich“, erkannte sofort, daß ich sie nicht aus– sondern anlache, fand die Situation auch lustig, nahm die Mappe mit (meinem damals noch rosafarbenen) Führerschein entgehen, tat so, als blätterte sie zur Kontrolle darin, gab mir zurück, fragte, ob ich Alkohol getrunken hätte, was ich wahrheitsgemäß verneinte. Sie wünschte mir eine gute Fahrt, gab mir meine Papiere zurück und freute sich offenbar auch an der lustigen Geschichte.

Soweit meine Erlebnisse mit Polizisten. Generell gilt: Polizisten sind auch nur Menschen und Menschen spiegeln Verhalten. Freundliches und respektvolles Verhalten ebenso wie unfreundliches Verhalten. Wer einem anderen Menschen ‚dumm‘ kommt, der darf sich nicht über Reaktion wundern. Gut, einige wenige Menschen, darunter sind auch Polizisten, lassen erkennen, daß sie leider keine gute Kinderstube genossen haben.

Ich bin froh, noch nie einen Arschloch-Polizisten geraten zu sein. Ich hoffe, das bleibt auch so. Denn ich möchte meine generell positive Einstellung zu Polizisten ungern ändern.

Sommerschlußverkauf — Winterschlußverkauf — Männerschlußverkauf

Das mit den Schlußverkäufen ist ja so eine Sache. Früher wurde am Ende des Sommers oder des Winters die entsprechende Saisonware verkauft. Platz für die Herbst- bzw. Frühjahrskollektion mußte her. Also durften die Preise gesenkt werden. Heute ist das etwas anders: die Regelungen sind gelockert, nun darf jeder überlegen, wann und wie lange er den entsprechenden Schlußverkauf macht. Und auch wann. Ist der Winter früh vorbei, lohnt ein WSV entsprechend eher.

Aber was wird im Männerschlußverkauf verkauft? Meine Befürchtungen erwiesen sich dann soch als unbegründet, aber das offenbarte erst ein zweiter Blick aus der Nähe.

Doch kein Ausverkauf männlicher Sklaven: Männerschlußverkauf

Meine Oma und MacGyver

Meine Oma und wer? Oder: Was haben MacGyver und meine Oma miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nichts, denn sie haben einander nie kennengelernt. Als MacGyver Generationen von (meist männlichen) Zuschauern begeisterte, sah meine Oma nicht so viel fern.

Andererseits hätten meine Oma und MacGyver bestimmt ein gutes Team abgegeben. Gut, wegen seiner Frisur (vorne kurz, hinten lang) hätte er sich anhören müssen, er könne doch mal wieder zum Friseur gehen können. Der Hinweis auf ein „Das trägt man jetzt so“ hätte meine Oma bestimmt höflich ignoriert. Nein ich meine MacGyvers legendäre Fähigkeiten, sich in brenzligen Situationen, in die er erstaunlicherweise immer wieder geriet, mit alltäglichen Dingen zu helfen.

Zum Beispiel mit einem Gummiband Dinge zu reparieren. Und genau hier kommt meine Oma ins Spiel. In ihrem Küchenschrank hatte sie ganz viele Gummibänder, ordentlich aufgehängt und nach Größe sortiert, versteht sich. Egal, waelche Größe MacGyver grad gebraucht hätte, ein Griff und Assistentin Oma hätte ihm das passende Gummiband gereicht. Auf Wunsch bestimmt auch noch in der passenden Farbe.

Mit Plastiktüten, ordentlich zusammengelegt und — natürlich — auch nach Größen Sortiert, hätte sie auch ausgelfen können.

Ja, meine Oma und MacGyver hätten bestimmt ein tolles Team abgegeben. Doch wie komme ich nun darauf? Neulich wollte mein PC keine Töne mehr von sich geben. Dir Ursache war schnell gefunden: Die „Brüllwürfel“-Lautsprecher an meinem PC hatten einen Wackelkontakt am Einschalter. MacGyver hätte das sofort mit einem Gummiband repariefen können. Doch leider war meine Oma nicht zu stelle, um ihm zu assistieren und ich hatte leider nix passendes zur Hand.

Aber ich habe das Problem dann anders gelöst: Ich habe den wackeligen Schalter in die Stellung „An“ gedrückt und dort mit Klebeband befestigt. Das sollte erstmal halten. Ich bin sicher, MacGyver wäre stolz auf mich gewesen. Immerhin hat die Besatzung von Apollo-13 ihr Raumschiff auch unterwegs mit Klebeband, Plastiktüten und ein paar anderen Sachen umbauen müssen. Meine Oma hätte bestimmt bemängelt, daß ich das Klebeband ein wenig ordentlicher hätte anbringen können. Aber insgeheim wäre auch sie stolz auf mich gewesen.

Und warum muß ich gerade heute daran denken? Heute hätte sie Geburtstag gehabt. Herzlichen Glückwunsch Oma. Auch wenn Du das hier nicht mehr lesen kannst.

Senfonie in Vier Sätzen

Die klassische Symphonie, Musikkenner wissen das, besteht aus vier Sätzen. Auch der Reisende wußte das und dachte bei der Packung mit den vier Senfsorten an mich und erfreute mich mit dieser Senfonie in Vier Sätzen. Die Anregung zum Titel dieses Eintrag ist auch von ihm. Denn ich bin zwar bekennender Senfoniker, aber kein Musikexperte.

Noch wie die Noten auf der Linie: 4 Sorten Senf

In konzertierter Aktion entfalten sich die 4 Sätze der Senfonie

Eines weiß ich schon jetzt: Die 4 Jahreszeiten werden diese Senfe nicht erleben, dazu sind sie zu lecker.

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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