Archiv für März 2013

CARE-Paket

Eine befreundete Mustardista — oder sollte ich sie besser Senfonikerin nennen? — bot neulich ein CARE-Paket mit polnischem Senf an.

Ihr glaubt ja nicht, wie lecker der Inhalt war. Und wie bedroht leckerer Senf ist. Aber bevor der Inhalt wieder viel zu schnell aus dem Glas verschwunden sein wird, kommt hier ein Bild.

Inhalt eines CARE-Paketes einer befreundeten Mustardista

Inhalt eines CARE-Paketes einer befreundeten Mustardista

Vielen Dank!

Heino: Mit freundlichen Grüßen

Da hatte Heino vor ein paar Wochen einen echten Coup gelandet: Er singt Musikstücke von Musikern, die ihn sonst (im Szenejargon) gerne mal „dissen“ und sich über seine Musik lustig machten.

Ich hatte inzwischen die Gelegenheit, mir das Album mal anzuhören und mir gefällt es. Über das, was Heino singt, kann man wirklich geteilter Meinung sein, aber er hat eine markante Stimme und kann wirklich viel mehr singen als nur von der schwarzen Barbara oder der schwarzbraunen Haselnuß. Was er mit der Schwarzen Sonne von Rammstein dann ja auch gemacht hat.

Und wenn ich mir noch was wünschen dürfte, dann wären es ein paar Rockklassiker, von Heino gesungen und vielleicht auf seine eigene Art interpretiert. Er muß ja nicht grad schwarze Klamotten tragen, und mit der Gitarre im einem Knast „Ring of Fire“ singen. Aber wie wäre es mit „Satisfaction“ oder dem „Highway To Hell“? Ich könnte mir auch gut ein „Unchain My Heart“ oder „Nutbush City Limits“ vorstellen.

Wenn es nicht immer englische Texte sein müssen, warum dann keine deutschen Texte? Aus dem „Highway To Hell“ könnte die „Straße nach Köln“ werden, aus „Unchain My Heart“ vielleicht ein „Gib mein Herz frei“…

Ja, ich weiß, alles nur ein Traum. Aber ein schöner.

Mehr religiöse Feiertage in Deutschland?

Heute ist Karfreitag, ein gesetzlicher Feiertag aus religiösen Gründen. Der christlichen Geschichte unseres Landes verdanken wir noch eine Reihe weiterer Feiertage, die dann gesetzliche Feiertage wurden. Auch in anderen Staaten wurden aus religiösen oder anderen Festen dann gesetzliche Feiertage. Welche Feste zu welchen Feiertagen führen, bestimmen die Menschen und die von ihnen ausgeübte Religion. Warum auch nicht.

Wer einer anderen Religion angehört, mit Religion nix am Hut hat, Religionen ablehnt oder eine strikte Trennung von Staat und Religion fordert, der hat eben Pech … oder Glück und profitiert trotzdem von den religiös motivierten gesetzlichen Feiertagen. Oder von den Zuschlägen für Arbeit am heiligen Sonntag.

Nun lese ich heute bei SpOn, daß der Zentralrat der Muslime noch ein paar Feiertage vorschlägt. Natürlich nicht für alle Menschen, eben nur für Muslime. Diese könnten dann zum Ausgleich arbeiten, wenn ihre (mehr oder weniger) christlichen Kollegen frei haben. So wie heute am Karfreitag.

Eigentlich eine gute Idee. Nur stelle ich mir das etwas doof vor, wenn in einer Firma kaum einer arbeitet, weil die Masse der Belegschaft am Karfreitag frei hat, nur einige wenige muslimische Arbeitnehmer anwesen sind. Nur so als Beispiel. Ich glaube, in der Praxis ist das eine eher absurde Idee.

Und warum braten wir eine Extrawurst nur für Muslime? Was ist den Juden? Schließlich gehört das Judentum schon Jahrhunderte zu Deutschland. Wir sollten Yom Kippur, das Laubhüttenfest Sukkot oder das Lichterfest Channukka nicht unter den Tisch fallen lassen.

Und warum nur Extra-Feste für Muslime und Juden? Was ist mit Buddhisten? Und Hinduisten? Auch ihre Religionen haben Feiertage, die nicht nur strenggläubige Menschen feiern, so wie sich hierzulande auch die Menschen über ein paar freie Tage an Weihnachten freuen, die nicht die Geburt des Heilands glauben (wollen).

Ich halte die Idee für eine im Ansatz gute Idee, die aber an der Praxis scheitern dürfte. Ich finde die Lösung besser, daß Menschen einer nicht-christlichen Religion dann eben Urlaubstage nehmen können. Vielleicht auch mit einem Rechtsanspruch, an diesen Tagen Urlaub nehmen zu dürfen.

Vergessen wir nicht, daß ein christlicher Deutscher auch keinen Anspruch auf speziell christliche Feiertage im Ausland, sagen wir mal in der Türkei hat. Und denken wir auch daran, daß hierzulande der Buß- und Bettag als gesetzlicher aufgegeben wurde, um die Anzahl der christlich motivierten Feiertage zu reduzieren und die Anzahl der Arbeitsstunden zu erhöhen, um die Kosten für die Pflegeversicherung bezahlen zu können.

Urlaub und Anbaden

Während die harten Jungs aus St. Paulidie Weicheier von der Rückseite der Reeperbahn… der geschätzte Blogger-Kollege Matt Wagner das ferne Bella Italia aufsuchen muß, um seine Füße ins Wasser zu stecken, kann die Nordish-by-Nature-Fraktion das auch. In der Ostsee. Bei knapp unter Null°C, und — natürlich — in Bermudas.

Zählt das schon als Anbaden? Ich war heute bis zu den Knien in der Ostsee

Zählt das schon als Anbaden? Ich war heute bis zu den Knien in der Ostsee

Wenn man danach noch barfuß am Strand spazieren geht, bekommt man übrigens keine kalten sondern wirklich warme Füße.

Reisesouvenir

Nicht nur der Reisende bringt aus unendlichen Weiten, fernen Galaxien und … ich meine … fernen Ländern die eine oder andere Köstlichkeit mit, auch so manch lieber Kollege denkt während seines Urlaubs an mich und bringt mir was mit:

Reisesouvenier aus Thailand. Was mag es wohl sein?

Reisesouvenir aus Thailand. Was mag es wohl sein?

Na klar, es ist eine Chili-Sauce:

Wie könnte es auch anders sein, es mußte natürlich eine Chili-Sauce sein.

Wie könnte es auch anders sein, es mußte natürlich eine Chili-Sauce sein.

Vielen Dank, lieber Kollege.

Nachtrag: In einer früheren Version des Artikels befand sich ein Schreibfehler, der nur durch die Verschlimmbesserung der Rechtschreibung entstanden sein konnte 😛

Dank eines aufmerksamen Lesers konnte ich den Fehler beheben. Danke sehr, anonym bleibender Leser, ich weiß, wer Du bist. Wann gehen wir denn mal wieder einen trinken?

Menschliche Veränderung … mit gutem Ausgang

Einst verschwand sie aus meinem Leben. Schnell, ohne Warnung. Plötzlich war sie weg. Ich hatte sie vermißt, doch niemand wußte, wohin sie gegangen war oder wollte auch nur zugeben, davon zu wissen.

Lange hatte ich mir Sorgen um sie gemacht.

Ein glücklicher Zufall führte uns heute zusammen. Und ich habe erfahren, daß es ihr gut geht und wo wie jetzt ist. Und auch, warum sie mir nichts berichten durfte.

Ich freue mich, daß meine ehemalige Friseurin in ihrer (inzwischen nicht mehr so) neuen Stelle glücklich ist. Ich habe in einer ihrer ehemaligen Kolleginnen eine ganz tolle Nachfolgerin für meinen Kopf gefunden.

Griechische Verhältnisse

Ich würde mich ja gerne bestechen lassen, es probiert ja nur niemand…

… ulkt hierzulande so mancher. Auch ich hatte mich hier und da schon mal des Themas angenommen.

Nun überraschte mich ein Kollege. Allerdigs legte er keinen verschämten Umschlag auf den Tisch, er legte ganz direkt einen hellgrünen Schein auf den Tisch. So einen:

Keine Bestechung sondern ein Reisesouvenier eines lieben Kollegen...

Keine Bestechung sondern ein Reisesouvenier eines lieben Kollegen…

Und so sieht die Rückseite aus:

Die Rückseite des Reisesouveniers

Die Rückseite des Reisesouveniers

Und da 20 Thailändische Baht gut 50 Cent entsprechen, muß ich auch kein schlechtes Gewissen haben, daß ich den Schein angenommen habe.

 

Drei Anzeichen, daß der Sommer kommt

Es gibt untrügliche Anzeichen, daß der Sommer nun wirklich ganz bestimmt kommt. Also kommen muß. Daß der Februar echt doofes Wetter hatte, wollen wir nicht dazuzählen.

Also hier meine drei sicheren Anzeichen

1.) Das Pferd haart beim Bürsten wie doof. Beim Striegeln sollte man echt in Luv von ihr stehen, sonst hat man im im Nu die ganzen Klamotten voller Pferdehaare.

Na, ob das schon ausreicht? Sehen wir uns das zweite Anzeichen an

2.) Ich habe heute morgen kurz nach sieben, als ich grad mein Auto freigekratzt hatte und auf dem Weg zur Arbyte war, ein Cabrio mit offenem Dach gesehen. Gut, der Fahrer trug noch eine Mütze, aber immerhin, es fuhr oben ohne.

Okay, das war Hardcore, oder aber ein Angeber. Und drittens?

3.) Die ersten Frauen tragen wieder Jil Sander „SUN“, meinen absoluten Lieblingsduft, einen herrlichen Frühlingsduft. Mein Lieblingsduft, seit vielen Jahren, wie ich einst berichtete.

Und nun will ich Sommer. Und wehe, das dauert noch…

Noch ist Polen nicht verloren … aber der Senf ist schon wieder alle.

Der Reisende war mal wieder unterwegs, diesmal bei unseren Nachbaren mit dem leckeren Senf und brachte von dort polnischen Senf mit.

Aus unerklärlichen verständlichen Gründen waren die Senfgläser wieder viel zu schnell leer.

Noch ist Polen nicht verloren, obwohl der Senf von dort schon wieder alle ist.

Noch ist Polen nicht verloren, obwohl der Senf von dort schon wieder alle ist.

Mal wieder Cat-Content

Cat-Content, so besagt es eine alte Blogger-Weisheit, geht immer.

Das dachte sich wohl auch diese Mietze, als sie sich auf den Stohballen begab und mich fast schon ignorierte, bis ich mein Bild gemacht hatte.

Sie posierte mal wieder nur für mich.

Sie posierte mal wieder nur für mich.

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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