Archiv für August 2013

Eine süß-scharfe Überraschung

Im Kollegenkreis kamen wir ins Reden, welche seltsamen Dinge in ihrer Freizeit treiben. Ich berichtete von meinen senfonischen Neigungen und hatte schon fast wieder vergessen, daß ich eine liebe Kollegin bei der Gelegenheit gebeten hatte, aus ihrem Urlaub ’ne Tube Senf mitzubringen.

Nach ihren Urlaub überraschte sie mich hiermit:

Süß und scharf zugleich...

Süß und scharf zugleich…

Und wem dieser Senf bekannt vorkommt … Ja, stimmt, auch der Reisende hatte ihn vor einem guten Jahr mitgebracht, hier nachzulesen.

Politisch-weltanschauliche Verwirrungen

Wo wir eben das Thema Verwirrungen hatten…

Im Kollegenkreis unterhält man sich über die baldige Bundestagswahl und was man wählen könnte oder sollte. Es entstand dann in etwa folgender Dialog:

Kollege 1: „CDU mag ich nicht wählen.“

Kollege 2: „Was wählst Du dann?“

Kollege 1: „Eine christliche Partei, die ihren Namen auch verdient. Und der christliche Werte noch was bedeuten…“

Kollege 2 fiel ihm ins Wort: „Ach, Du meinst die CSD

Das war dann der Moment, in dem ich, ein Grinsen unterdrückend, fluchtartig deren Büro verlassen mußte.

Kosmologisch-kulinarische Verwirrungen

Der Besuch hatte Appetit und eine Vorstellung, wohin wir zum Essen gehen sollten:

Laß uns doch zu Mister Spock und dem Klingonen Grill gehen

Ich stutzte, dann wurde mir war, was sie meinte:

Mister Wu und den Mongolen Grill

So ähnlich geschah es dann auch. Auch wenn es der Pavillon war. Aber es war sehr lecker.

Nachtrag: Immerhin verwechselte sie nicht die Remoulade mit den Romulanern. Letztere wären bestimmt not amused darüber.

Noch mehr Saucen für die Grillsaison

Leckere Saucen zum Grillen gibt es nicht nur von Heinz und beim Supermarkt um die Ecke, auch LIDL bietet die Eigenmarke an:

Vampirjäger und Heisser Feger, aber beide sehr lecker

Vampirjäger und Heisser Feger, aber beide sehr lecker

Saucen für die Grillsaison

Sommer ist bekanntlich Grillsaison und dieses Jahr können wir uns wirklich nicht darüber beschweren. Als mir beim Einkauf diese beiden Saucen über den Weg liefen, mußte ich einfach zuschlagen. Sehr lecker!

Sommer ist Grillzeit. Und diese Saucen sind lecker.

Sommer ist Grillzeit. Und diese Saucen sind lecker.

Italo-Senf

Nicht nur leckere Pasta kommt aus Bella Italia, auch leckerer Senf wird dort hergestellt und vom Reisenden heimlich zu mir geschmuggelt 🙂

Leckerer Senf auf Bella Italia

Leckerer Senf auf Bella Italia

Dijon aus der Schweiz

Der Reisende war bei den Helveten und brachte von dort leckeren Senf aus Dijon mit. Interessant finde ich den Verschluß, statt einer geschlossenen Tube, die der Verbraucher aufpieksen muß, ist hier der Verschluß mit einem roten Ringe gesichert, der beim ersten Öffnen zerstört werden muß.

Aus Dijon über die Schweiz zu mir gereist

Aus Dijon über die Schweiz zu mir gereist

Mal wieder Katzen-Content

Bekanntlich kann es nie zuviel Katzen-Content in einem Blog geben, deswegen lockte mich diese Mieze an und ‚zwang‘ mich mit ihren Niedlichkeitsstrahlen, sie zu verbloggen.

Mach Dein Bild, verglogg mich und laß mich weiter dösen bitte...

Mach Dein Bild, verglogg mich und laß mich weiter dösen bitte…

Humor ist, wenn man trotzdem lacht…

Woanders macht grad jemand die Welle. Worum geht es?

Am Tag des Christopher Street Day machte Nico Lumma vom Lummaland einen Scherz auf Twitter. Vielleicht keinen guten. Aber ist das Wesen eines Witzes, daß es jemanden geben muß, über den gelacht wird. Oder über dessen Dummheit, Ungeschicklichkeit, Blödheit … Es gibt Witze über Blondinen, Mantafahrer, Mathematiker, Software-Entwickler, Soldaten, Schüler, Klein Fritzchen und Klein Erna, Senioren, Behinderte, Studenten und und und; es gibt Witze über alle möglichen Gruppen. Warum auch nicht?

Homosexuelle wollen gleich behandelt werden, wollen gleiche Rechte wie Nicht-Homosexuelle, wollen steuerliche Gleichstellung, wollen rechtliche Gleichstellung. Klar, warum nicht. Aber bei Witzen soll es bitte eine Extrawurst geben und man soll sich Witze über Homosexuelle verkneifen?

Die Behinderten in meinem Umfeld sind da souveräner: Eine blinde Bekannte wollte beim Tandemfahren immer hinter mir sitzen, weil sie „mir so gerne auf den Hintern sieht“, auch sonst gab es den einen oder anderen Gag über die eigene Behinderung. Warum auch nicht? In der Normalität angekommen ist man, wenn man akzeptiert, daß über einen selbst auch Witze gemacht werden. Obwohl oder gerade weil man so ist, wie man ist.

Jeder muß sich überlegen, welche Bedeutung Dinge im (eigenen) Leben haben. Ein (dümmlicher) Witz ist ein unbedeutender Witz. Man kann ihn aber auch zum Thema aufblasen und ihm damit eine viel größere Bedeutung geben, als es vielleicht angemessen wäre.

Einerseits fordern Schwule und Lesben Toleranz ein, aber wenn es um (mehr oder wenige schlechte) Witze geht, dann ist das Ende der Toleranz angesagt? Dann kommt die „Schreibtischtäter“-Keule? Eine Nummer bescheidener geht es nicht? Wenn Nico Lumma, den ich kaum kenne, schon „Schreibtischtäter“ ist, was waren Eichmann und Konsorten? DAS waren Schreibtischtäter mit der Betonung auf „Täter“.

Immer dran denken, Internet ist nich die reale Welt. Und nicht jeder Tweet ist es wert, soch darüber aufzuregen. Es sei denn, man hat sonst keine anderen Sorgen mehr. Das sei auch Robert Niedermeier, dem Reiserobby empfohlen.

Ich bin kein Pferdemädchen

Hie‘ und da geht es um in Kleinbloggersdorf, die Bekenntnisse, daß man früher (k)ein Pferdemädchen war. Und wie es war. Oder wie und warum es nicht war.

Ich bin ja kein Mädchen, kann also auch kein Pferdemädchen (gewesen) sein. Aber das Thema Pferd zog sich immer wieder durch mein Leben. Eigentlich immer, ich hatte es nur nicht erkannt.

Meine Mutter ist geritten. Als Junge von wenigen Jahren war ich wohl auch oft mit dabei, allerdings fehlt mir da die eigene Erinnerung.

Als Kinder machten wir irgendwann mal Ferien auf dem Bauernhof. Und natürlich hatte die Tochtern des Bauern Pferde. Und ebenso natürlich gab es als Reitunterricht bezeichnete Kinderfreizeitbespaßung am/mit dem/auf dem Pferd. Für alle Kinder, die wollten. Also auch für mich. Und meine Schwester.

Als junger Soldat war ich bei der Kavallerie, auch wenn sie schon lange das Pferd durch den Panzer ersetzt hatte: Unsere Waffenfarbe war noch immer das Goldgelb, das einst die Reiter kennzeichnete. Und in den Fluren hingen viele Reiterbilder. Und viele Bataillonswappen der Panzeraufklärer zieren Symbole aus der Zeit der berittenen Aufklärung: Gekreuzte Lanzen, springende Pferde oder so.

Dann irgendwann hatte ich eine Freundin, die eine Reitbeteiligung hatte, oft war ich im Stall dabei. Der Funke sprang aber noch nicht über.

Dann hatte ich eine Freundin mit eigenem Pferd. Sie hatte schon Freunde vor mir und einige davon auch mit beim Pferd. Das Pferd mochte nur nicht alle Männer. Bei manchen lief es weg, wenn die Männer es von der Koppel holen sollten, bei anderen Männern blieb es einfach stehen und weigerte sich mitzukommen.

Bei mir war das anders. Pferd und ich sahen uns, sie blubberte mich an, erst später habe ich verstanden, daß da die fast sprichwörtliche Liebe auf den ersten Blick begann. Schon beim zweiten Besuch im Stall erkannte sie mich und kam auf mich zu, ließ von von mir halftern und und und.

Schnell war klar, daß sie nicht mir gehört, aber mein Herz gehört ihr. Es war eine schöne Zeit, die wir miteinander hatten. Leider war diese Zeit irgendwann vorbei. Die Freundin war irgendwann Ex-Freundin und das Pferd wurde eingeschläfert, die Spätfolgen eines Unfalls wurden immer schlimmer, sie war leider nicht mehr zu retten. Immerhin hatte ich noch erfahren, wann es passieren sollte und konnte mich noch vom Pferd verabschieden.

Seit dem sind ein paar Jahre vergangen, die Liebe zum Pferd ist geblieben, das Hobby Pferd auch, ich bin immer noch in dem Stall hängengeblieben, was an den vielen Menschen und der herzlichen Atmosphäre dort liegt, habe dortein Beteiligungspferd, lerne (endlich) richtig reiten, was schon erfreulich gut klappt.

Auch wenn ich kein Pferdemädchen war oder bin, Pferdemensch bin ich auf alle Fälle.

Hier, hier, hier, hier und hier sind andere Pferdemädchen zu finden.

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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