Archiv für Oktober 2013

Born Senf-Schokolade

Was zunächst wie ein schlechter Scherz klingt, ist jedoch eine tolle Idee, vorausgesetzt, man mag 1.) Weiße Schokolade und 2. Senf und ist 3. bereit, sich auf eine angekündigte Überraschung einzulassen.

Zunächst schmeckt die Schokolade wirklich wie weiße Schokolade, dann werden mit jedem Bissen und jedem zerbissenem Senfkorn die Senfaromen freigesetzt und die Schokolade verändert ihren Geschmack. Sehr lecker. Und vielen Dank an den Reisenden für diese Erweiterung meiner senfologischen Erfahrungen.

Conower Jerky

Der Reisende war diesmal so leichtsinnig, mich in einen Tempel des Konsums mitzuschleifen, in dem es verdammt viele leckere Sachen zu kaufen gibt. Mein Auge entdeckte doch auch einen Verkaufsständer mit Conower-Jerky, das ich vor Jahren bereits mal probiert und verbloggt hatte.

Nun entdeckte ich Jerky vom Truthahn, vom Schwein und vom Rind und mußte — natürlich, wir haben hier ja einen Bildungsauftrag — probieren. Sehr lecker. Alle drei Sorten 🙂

Klassisches Beef-Jerky (vom Rind)

Klassisches Beef-Jerky (vom Rind)

Auch lecker Jerky aus Schweinefleisch

Auch lecker Jerky aus Schweinefleisch

Oder Jerky aus Truthahn

Oder Jerky aus Truthahn

 

Kavallerie … Diplomatie … Chocolaterie

Erinnert Ihr Euch, der damalige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wollte der Schweiz mal die Kavallerie auf den Hals hetzen, wenn es mit der Diplomatie und den Verhandlungen in Sachen Stauerabkommen nicht so klappen sollte?

Nur gut, daß der Mann nicht Kanzler wurde, was wäre passiert, hätten wir die Kavallerie wirklich in Marsch gesetzt? Wir hätten vielleicht eine unangenehme Überraschung erlebt, denn die Schweizer haben eine Geheimwaffe:

Die Schweizer Geheimwaffe: Swiss Army Chocolate

Die Schweizer Geheimwaffe: Swiss Army Chocolate

Rätsel

Wo war ich, als ich dieses häßliche Pferd wunderschöne Wandgemälde entdeckte?

Wo war ich?

Wo war ich?

Da wir die Spannung erhalten wollen, verraten wir die Auflösung etwas weiter unten… Diesen Beitrag weiterlesen »

Unmittelbarkeit

Manche Menschen tun sich sehr leicht, Meinungen zu haben oder Dinge zu entscheiden. Besonders, wenn die Auswirkungen ihrer Entscheidungen überwiegend oder gar ausschließlich andere Menschen und nicht sie selbst betreffen.

Manchmal müssen Menschen am eigenen Leib spüren, was ihre Entscheidungen bedeuten:

  • Politiker, die ihre Truppen in einen Krieg schicken, sollten selbst mal unter Feuer liegen, um zu begreifen, was Krieg ist und wie schrecklich Krieg ist.
    Vielleicht hilft es auch, wenn die Politiker, die Krieg anordnen, eigene enge Angehörige an die Front schicken müssen. Zu wissen, daß die eigenen Söhne (und Töchter) in vorderster Linie kämpfen, sollte einen Menschen empfänglicher für die Realität machen.
    Und wenn auch ein Politiker sein eigenes Kind im Krieg verliert, dann erfährt er, daß in Kriegen gelitten und gestorben wird.
  • Manager, die ihren Mitarbeitern einen harten Sparkurs verordnen, sollten auch von den Sparmaßnahmen betroffen werden. Wenn der Audi A8 als Dienstwagen gegen einen Fiat Panda (auch den gibt’s in schwarz, da sieht er dann auch recht schick aus) getauscht wird, wenn der Manager auf langen Dienstreisen in der ‚Holzklasse‘ fliegen muß, wie er es seinen Untergebenen verordnet hat, um Reisekosten zu sparen.Gut, das waren eher symbolische Dinge, machen wir doch da weiter, wo es wirklich (persönlich) wehtut. Wenn ein Manager auf (komplett) seinen Bonus verzichten muß, oder auch er eine (erhebliche) Gehaltskürzung hinnehmen muß, dann kann vielleicht ansatzweise nachvollziehen, mit weniger Geld auskommen zu müssen.
  • Wenn Politiker, die Überwachung der Bevölkerung (aus welchen Gründen) eigentlich ganz okay finden, auf einmal merken, daß auch sie überwacht wurden, daß auch ihr Telefon abgehört wurde, daß auch ihre Bewegungsdaten ausgewertet wurden, dann setzen vielleicht langsam Denkprozesse ein. Mit der Betonung auf „langsam“.

Was mich an eine wunderschöne Geschichte erinnern, die mir einst jemand erzählte:

Unser Chef war auch mal ’ne Zeit lang auf dem „Sparen um jeden Preis“-Trip. Das ging soweit, daß er immer das Licht auf dem WC ausmachte, wenn niemand es benutzte. Dummerweise war der Abluftventilator an das Licht gekoppelt. Licht aus, Ventilator aus. In einem Raum, der kein Fenster zum Lüften hat, ist das keine so gute Idee…

Jemachte sich dann mal den Spaß, das Licht auszumachen, wenn der Chef auf dem Klo saß. Glücklicherweise wurde er nie erwischt. Das fand Chef nicht so lustig, also bekam der Elektriker den Auftrag, einen Bewegungsmelder anzubringen, betrat jemand den Raum, wurde das erfaßt, Licht (und Abluft) gingen an und alles war gut. Der Elektriker hatte die Nachlaufzeit großzügig eingestellt, damit nach dem Verlassen des Raumes noch etwas gelüftet wurde. Das gefiel dem Chef wieder nicht, es sollte ja gespart werden, der Elektriker mußte die Zeit also stark verkürzen.

Das führte dann dazu, daß das Licht ausging, wenn jemand für sein Geschäft länger als eine Minute WC-Kabine saß, weil der Bewegungsmelder nicht bin in die Kabinen ’sehen‘ konnte. Das ist dann auch dem Chef ein paar mal passiert.

Und dann gab es doch wieder einen klassischen Lichtschalter, Licht und Luft den ganzen Tag, wer abends als letztes ging, machte das Licht auf dem WC einfach aus. Das klassische Licht wurde gegen eine Energiesparlampe getauscht.

Gespart hatten wir damals nichts, Strom war damals günstiger als heute, Bewegungsmelder aber viel teurer als heute. Und die Arbeitszeit für den Elektriker war auch nicht umsonst. Dieses Sparen kam uns teuer zu stehen…

Manchmal muß man eben sehr unmittelbar erfahren, was welche Auswirkungen die eigenen Entscheidungen haben. Oder man denkt vorher mal nach…

Von dem Glück, alt zu werden

Das Thema „Älterwerden“ kennt wohl jeder. Wenn man bei einem Quiz, bei dem Dinge aus der Vergangenheit der IT gefragt werden, die Antwort weiß, ist man alt. Und wenn man die Antwort ohne zu zögern geben kann, umso besser.

Altwerden, so unangenehm es manchmal auch sein mag, ist eine Gnade, die einem gewährt wird. Und nicht jeder erfährt sie. Lassen wir an dieser Stelle einen Menschen zu Worte kommen, der mir einst, ich war 15 oder so, aus seiner Vergangenheit erzählte:

Eines Tages wirst Du älter werden und Dich vielleicht darüber ärgern, wenn Dinge nit 45 oder 65 anders sind als jetzt mit 15. Sei dann froh, daß Du alt werden darfst. Darf nicht jeder.

Weißt Du, ich bin 1920 geboren, und wollte nach dem Abitur Arzt werden. Wie es Opa und Großvater waren. Und fast alle meine Onkels. Und mein Vater. Was wurde ich stattdessen? Offizier. Und dann zog ich in den Krieg. Und dann habe ich ganz großes Glück gehabt. Ich habe mein Bein verloren. Das war der vielleicht beste Tag meines Lebens, von dem Tag, an dem ich meine Frau kennenlernte, einmal abgesehen.

Er erwiderte meinen fragenden Blick. Ja, mein linkes Bein liegt irgendwo in Rußland. Damit war der Krieg dann für mich vorbei und ich kam nach Hause und konnte dann endlich Arzt werden. Dafür, daß viele Ärzte gebraucht wurden, hatte ja nicht nur der Krieg gesorgt. Meine Kameraden von damals mußten weitermachen. Manche kamen vorzeitig zurück, auch nicht ganz komplett. Einer schon, der kam dann aber in eine Irrenanstalt, so nannte man das damals. Manche Kameraden wurden irgendwo in russischer Erde vergraben. Wenn sie Glück hatten. Manchmal wurden sie nur notdürftig verscharrt, kein Gebet, kein Kreuz. Und bei manchen haben die Angehörigen nie erfahren, wo der Sohn, Bruder, Ehemann gestorben ist.

Ich bin froh, daß ich nur ein halbes Bein verloren habe. Und dann auch das linke. Als Arzt konnte ich mir recht bald ein eigenes Auto leisten, und weil ich ja ein heiles rechtes Bein hatte, konnte ich Autos mit Automatik ganz ohne Probleme fahren. Ja, ich hatte damals das erste Auto mit Automatik bei uns in der Kleinstadt, in der ich damals Arzt war.

Er lächelte, denn er sah, daß seine Botschaft langsam bei mir ankam.

Also sei froh, daß Du nicht in einen Krieg ziehen mußt, daß es so friedliche Zeiten sind, daß wir nicht Hunger leiden müssen, daß es hier keine großen Naturkatastrophen gibt.

Altwerden ist schön. Wenn man es denn werden darf.

Es ist gute 30 Jahre her, daß mir diese Worte berichtet wurden, aber es ist immer wieder gut, sich an ihre Zeitlosigkeit zu erinnern. Und dankbar zu sein.

Datenverlust mit unerwarteten Folgen

Manche Geschichten, die einem erzählt werden, sind viel zu schön, um sie nicht festzuhalten. Diese Geschichte widerfuhr einem Bekannten.

Ich war damals Admin in der Firma, hatte eine recht große Wohnung in sehr zentraler Lage, einen Katzensprung von der Fußgängerzone entfernt, meine damalige Freundin zog so nach und nach bei mir ein.

Ich hatte ein paar Tage frei, eine junge und zugegebenermaßen sehr ansehnliche Kollegin aus der Buchhaltung kam auf einen Kaffee vorbei. Sie war wirklich nur Kollegin. Denn erstens hatte ich eine Frau gefunden, mit der es ernst genug wurde, daß man so nach und nach an gemeinsames Wohnen denken konnte. Und zweitens war ich damals reif erfahren genug, um zu wissen unter Schmerzen gelernt zu haben, daß man in der eigenen Firma nicht wildert.

Jedenfalls kam die Kollegin vorbei, trank gerne die italienische Kaffeespezialität, die aus dem damals noch sündhaft teuren Kaffeevollautomaten stammte — ich arbeite in der IT, wir werden mit Kaffee betrieben — und berichtete den Büro-Tratsch, den ich die letzten Tage verpaßt hatte. Wir hatten dabei eine neugierige Zuhöhrerin, meine Katze kam vorbei, hoppste aufs Sofa, auf dem die Kollegin saß, ließ sich bekuscheln, stolzierte dann auch auf der Lehne herum … und stuppste dabei die Handtasche, Modell großer Beutel aus Leder, vom Sofa.

Die Handtasche kippte beim Herunterfallen aus, die Mieze erschreckte sich, suchte das Weite und die Kollegin klaubte dabei alles, was auf den Boden gefallen war, wieder auf und stopfte es in die Handtasche. Alles, nein, nicht ganz, eine kleine, jedoch nicht unbedeutende Sache hatte sie nicht erwischt und damit begann das Unglück — na eher Beinahe-Unglück — seinen Lauf zu nehmen.

Viele Wochen später, ich hatte den Besuch der Kollegin schon fast wieder vergessen, war meine Freundin fast komplett bei mir eingezogen. Und wie Frauen so sind, mußte sie meine Wohnung nach ihren Vorstellen umkrempeln stilistisch optimieren, wobei sie auch mal das Sofa verschob. Dabei fand sie einen kleinen USB-Stick, der unter dem Sofa verschollen war. Und neugierig, wie Frauen sind, hat sie den mal in ihren Laptop gesteckt.

Der Laptop fragte dann, ob er die Bilder, die auf dem USB-STick waren (sonst war nichts drauf), gleich anzeigen sollte. Meine damalige Freundin bestätigte das und sah … die junge Kollegin aus der Buchhaltung. So wie die Natur oder der liebe Gott sie erschaffen hatten und was ihr Tätowierer und Piercer daraus gemacht hatten. Es waren Bilder, die man sonst nur in Hochglanzmagazinen findet: Erotische Nacktbilder, toll ausgeleuchtet, ästhetisch fotografiert, kurzum, die Sorte von Bildern, die viele junge Frauen machen lassen, um viele Jahre später der Tochter, Enkeltochter oder Urenklin zu zeigen, die Mama, Oma oder Uroma damals mal ausgesehen hatte. Meine damalige Freundin hatte allerdings wenig Sinn dafür, sie erkannte die Kollegin, die beiden hatten sich auf dem Sommerfest der Firma kennengelernt, zählte eins und eins zusammen.

Kaum war ich abends nach Hause gekommen, durfte ich mich auch rechtfertigen, wieso ich Nackbilder von meiner Kollegin versteckt hätte. Ich verstand zunächst kein Wort, wurde dann aber mit den nackten Tatsachen und einem riesigem Haufen an Vorwürfen, unter dem sich meine Kollegin samt ihrer Blöße locker hätte verstecken können, überhäuft.

Die überaus ansehnlichen Tatsachen waren nicht zu übersehen und sprachen für sich. Ich hatte bis dahin keine Ahnung, daß die Kollegin tätowiert und gepierct war, aber das war jetzt meine geringste Sorge. Ich versuchte nachzuvollziehen, was passiert war und wie es überhaupt hatte passieren können.

Ihren Besuch gab ich sofort zu, wieso auch nicht, immerhin war sie nur eine Kollegin und ich hatte gelernt einige wichtige Lektion gelernt: Wenn die Firma wie eine große Familie ist, die Kollegen und — vor allem — die Kolleginnen wie Brüder und Schwestern sind, wer will dann schon was mit der ‚eigenen‘ Schwester anfangen? Eben. Ich nicht (mehr).

Den Besuch hatte ich also zugegeben, aber den Rest konnte ich mir nicht erklären. Eines war (mir) jedoch sofort klar, ich hatte ihre Bilder und den USB-Stick nicht ‚versteckt‘. Ich hatte keine Veranlassung dazu, denn auf meinem NAS hätte ich dazu viel bessere Möglichkeiten. Und außerdem traue ich USB-Sticks nicht, was die Langzeitspeicherung von Daten angeht.

Ich versuchte mich zu erinnern: Sie hatte mich besucht, das war klar. Aber wie kam ein USB-Stick mit solchen Bildern unter mein Sofa? Stimmt, ihre Handtasche war umgekippt und der Inhalt ergoß sich auf den Fußboden. Der USB-Stick muß in ihrer Handtasche gewesen sein und beim Herunterfallen unter das Sofa gesprungen sein. Und beim hastigen Einräumen muß ihr der Stick entgangen sein. Hatte sie den nicht vermisst? Wieso nicht?

Ich hatte keine Erklärung. Jedenfalls nicht zunächst. Am nächsten Tag bat ich die Kollegin zu mir in das IT-Office, als meine Kollegen mal für eine Weile im Haus unterwegs waren. Die Kollegin erschrak sichtbar, als ich ihr den gefundenen USB-Stick in die Hand drückte. Sie wurde ziemlich bleich, als ich ihr sagte, daß sie den mal bei mir vergessen haben muß.

„Hast Du Dir die Bilder angesehen?“ fragte sie recht verschämt. Immerhin waren die Bilder nicht dafür bestimmt, daß sie Kollegen ansehen. „Ich mußte. Meine Freundin hat den USB-Stick gefunden. Unter dem Sofa. Und sie steckte ihn nichtsahnend in ihren PC. Und dann mußte ich mich rechtfertigen, wie ich zu solchen Bildern käme.“

So nach und nach klärte sich dann das Ganze: Sie hatte in ihrem Urlaub Bilder machen lassen. Und sie ein paar Tage später nach der Nachbearbeitung vom Fotografen abgeholt. Auf einem USB-Stick. Und der war tatsächlich unter das Sofa gesprungen, als die Handtasche ausgekippt war, nachdem meine Mieze der Handtasche einen sanften Schubs gegeben hatte. Irgendwann abends hatte sie bemerkt, daß der USB-Stick nicht mehr da war. Sie hatte vermutet, daß sie den bei mir verloren haben könnte, wollte mich aber nicht nicht darauf ansprechen. Hätte ich den USB-Stick gefunden, hätte ich mich bei ihr gemeldet. Weil ich sie nicht angesprochen hatte, wollte sie keine vermeintlichen schlafenden Hunde wecken, holte sich die Bilder erneut vom Fotografen und vergaß — oder ist „verdrängen“ der bessere Ausdruck? — das Ganze.

Bis eben dieser dumme Zufall passierte.

Diese Erklärung präsentierte ich dann abends meiner damaligen Freundin. Es war die Wahrheit und Ehrlichkeit ist prima: Man muß sich keine komplizierten Lügen ausdenken, die Wahrheit ist schon kompliziert genug und wird einem auch nicht unbedingt geblaubt.

Es dauerte eine Weile, bis sich die Wogen glätteten, die Kollegin kein leichtrotes Gesicht mehr bekam, wenn wir uns in der Kaffeküche begegneten…

Er und ich sind uns einig: Solche Geschichten schreibt nur das Leben.

Seine damalige Freundin ist inzwischen seine Ehefrau, die beiden wohnen jetzt allerdings mit ihren Kinder auf dem Land. Da kommt dann auch nicht mal eben eine Kollegin auf einen Kaffee vorbei 😉

Sommerhit 2013

Langsam, so ganz langsam, geht der Sommer 2013 zu ende, Zeit, sich von der EndlessSummerTour2013 zu verabschieden, um nach kurzer Pause (nennt sich „Winter“) dann zur EndlessSummerTour2014 überzugehen. Sommer ist schließlich das, was man im Herzen hat und nicht, wie auch immer das Wetter draußen aussehen mag.

Zeit also, um den Sommer 2013 in ein paar Worten zu beschreiben:

Sommerhit: Ganz klar „Gut Lucky“ von Daft Punk. Nicht nur das Original gefällt mir, auch die Version von Ali Brustofski mag ich. Wer es noch etwas sommerlich-flippiger mag, der kann sich das Breaking Day Cover ansehen. Wem das zu sexy war und es lieber saxy mag, dem empfehle ich diese Version mit zwei Saxophonen. Selbst Barack Obama versucht sich als Musiker. Wegen des Shutdowns kann er ja grad nicht regieren 🙂 Und wenn Ihr beim Tanzen mal so richtig die Show machen wollt, dann laßt Euch hiervon inspirieren.

Grillen: Ja klar. Auf dem Hof in der Firma eines Freundes. Sehr lecker, sehr improviesiert, aber vielleicht deswegen so schön.

Sonnenbrand: Keinen. Inzwischen kennt man die Tricks und überläßt das Braten den Touris am Chicken-Beach am Timmendorfer Strand.

Genug Sonne? Warm genug? Auf jeden Fall. Endlich mal wieder ein Sommer, wie er sein sollte. Schon morgens auf dem Weg zur Arbeit an die Klimaanlage im Büro denken 🙂

Der Drucker. DER Drucker? DIE Druckerin?

Eine Benutzerin meldete sich bei mir, der große Abteilungsdrucker melde, daß er Toner wünsche. Ich sehe auf das Webinterface des Druckers. Tatsächlich, eine Patrone wird als fast komplett leer angezeigt. Kein Problem, der Erfahrene Admin hat von jedem Patronentyp. der in der Firma gebraucht wird, einen gewissen Bestand auf Lager, also kein Grund zur Panik, es kann weitergedruckt werden, bis der Drucker den Dienst verweigert, um dann erst die Patrone zu tauschen.

Die Anwenderin ist skeptisch. Okay, das ist zu vertsehen, manche Menschen sind vorsichtig, gehen gerne auf Nummer sicher, fahren die nächste Tankstelle bereits dann an, wenn die Tankleuchte im Auto gerade angeht. Sicher ist eben sicher.

Als ich sowieso bei ihr in der Nähe zu tun habe, sehe ich mir den Drucker an, nehme die angeblich leere Patrone heraus, die Patrone ist noch zu einem Drittel gefüllt, was die Anwenderin dann doch etwas verwundert. Ich kläre sie auf: „Der Drucker meldet eben sehr frühzeitig, daß er bald neuen Toner brauchen wird…“

Ich kommt nicht dazu den Satz zu beenden, denn sie bringt einen schönen Vergleich: „Das kenne ich von meiner Tochter, sie steht vor fünf Metern Kleiderschrank und hat auch ’nichts anzuziehen‘. Ich sollte den Drucker vielleicht nur noch mit ‚Die Druckerin‘ anreden…“

Sie lächelt und ich weiß, wenn ich demnächst einen Anruf bekommt, daß eine Druckerin nun wirklich nichts mehr anzuziehen habe, was ich dann zu tun habe.

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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