Archiv für September 2015

Ticket“systeme“ mal anders :-)

Unterhaltung über Sinn und manchmal auch Unsinn von Ticketsystemen und deren Anwendung: Alle sind sich einig, dass man eigentlich nur arbeiten will und wenn es mal nicht geht, dann lieber gleich schnelle Hilfe bekommen mag, als erst irgendwo anzurufen, in der Warteschleife zu hängen, dann einem Nicht-Muttersprachler zu erklären, wo der Schuh drückt. Der arme Mensch ist wirklich bemüht, einen zu verstehen, aber das scheitert manchmal schon an sprachlichen Hürden. Dann gilt es, kulturelle Brücken zu überwinden. Was dann im Ticket steht, lässt den Supporter manchmal schmunzeln, manchmal bringt es ihn an die Grenze der Verzweiflung. Aber in großen Firmen und sonstigen Behörden geht es nicht anders. Ohne Ticket ist es einfacher und schneller, jemand fand dafür auch ein sehr einleuchtendes Beispiel:

Wenn Du Dir abends ein Bier aus dem Kühlschrank holst, dann machste das auch direkt und ohne Ticket…

Jemand war da andere Meinung und wollte damit nicht hinter dem Berg halten:

Also ich mach bei meiner Frau immer ein Ticket auf und dann holt sie mir ein Bier…

Die Anwesenden waren sich sicher, dass da jemand ein wenig übertrieben hatte 🙂

 

Zeichen, an denen man erkennen kann, dass der Sommer langsam endet…

Bei Einsetzen der Dämmerung hat der Soldat mit baldiger Dunkelheit zu rechnen…

Angeblich steht es so in der ZDV, der Zentralen Dienstvorschrift der Bundeswehr. Keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht. Es ist ja auch egal. Aber generell ist es manchmal gut, auf kommende Ereignisse hingewiesen zu werden. Hier ein paar Anzeichen, dass der Sommer so langsam endet:

– In den Supermärkten gibt es Halloween-Artikel und die Grillkohle steht in der Resteabteilung

– Überall wird auf Oktoberfest gemacht

– Die ersten Laubbläser pusten heruntergefallene Blätter von den Bäumen

– Im Supermarkt wird Frostschutz für die Scheibenreinigungsanlage des Autos verkauft. Aber ich hab mich dann auch mal eingedeckt. Auch wenn der Sommer gerne noch ein paar Tage anhalten darf…

Interessanter Dialog

Sie trafen einander nach einiger Zeit wieder. Er hatte sich optisch ein wenig verändert, was nicht unbedingt ihren Gefallen fand. So stichelte sie auch über seine neue Frisur. Das ließ ihn völlig kalt und lässig antwortete er:

Ich trag das, weil ich’s kann … und weil es geil aussieht, Baby!

Es war klar, dass sie so eine freche Ansage nicht im Raum stehen lassen konnte. Wollte sie auch nicht:

Aus welchen Film hast Du das denn geklaut? „Porno 1“, „Porno 2“ oder „Porno 3“?

Leider habe ich nicht mehr erfahren, wie der Dialog weiterging, aber ich glaube, die beiden hatten Spaß…

Interessanter Versprecher

Überall dort, wo die IT-Infrastruktur etwas größer ist, installiert man Software nicht mehr per Hand von einem ‚Schlüsselbund‘ voller USB-Sticks. Man nimmt eine Softwareverteilung. So kann man seine Softwarepakete bequem auf alle (oder nur ausgesuchte) Maschinen verteilen, oder auf nur eine einzelne Maschine.

Praktikanten, die ich betreue, sollen während ihres Praktikums bei mir Dinge sehen und ausprobieren, die sie zu Hause nicht sehen können. Also wollte ich auch der Praktikantin zeigen, wie so etwas in der Praxis funktioniert, sie sollte selbst ein Paket einer Maschine anbieten und es dann dort halbautomatisch installieren. Ich erklärte, welche Schritte dazu auf dem Verteilungs-Server nötig sind und auch, was auf dem Client zu tun sei. Und dann sollte sie die Dinge — unter meiner Aufsicht — selbst machen. Das fand sie dann recht interessant bis aufregend. Vielleicht auch etwas sehr aufregend, so kam es zu folgendem Versprecher:

Jetzt setze ich dort den Haken und dann klicke ich auf „Install Infected“…

An meinem Lachen erkannte sie, dass ihr wohl einen kleinen Fehler unterlaufen war. Dann lachte sie auch und korrigierte sich: „Ich will auch lieber ausgewählte als infizierte Software installieren…“ Und so machte sie es dann auch.

Mal wieder Senf aus Finnland

Es war wohl in einer lauen Mittsommernacht, als sich die Reitende Botin im Schutze der Dunkelheit über die Finnisch-Deutsche Grenze schlich. Die Hufe ihres Pferdes mit Lappen umwickelt, damit sie lautlos an der Grenzstation vorbeireiten konnte, in den Satteltaschen des Pferdes dann die Beute: Sie brachte leckeren finnischen Senf mit.

Im Schutze der Dunkelheit in einer Mittsommernacht über die Grenze geschmuggelt

Im Schutze der Dunkelheit in einer Mittsommernacht über die Grenze geschmuggelt

Jedenfalls stelle ich mir vor, dass es genau so passiert ist. Aber vielleicht war es auch ganz anders. Wie auch immer, der Senf ist war super-lecker. Vielen Dank an die Reitende Botin.

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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