Archiv für 2018

Schlag den Personaler

Jeder, der schon mal ein Vorstellungsgespräch hatte, kennt die ‚witzigen‘ Fragen, die man dann gestellt bekommt. Zum Beispiel diese: „Welcher Superheld wären Sie gerne und was würden Sie mit ihren Superkräften anstellen?“

So erging es auch einer Freundin. Sie hatte sich dann für Chuck Norris entschieden, damit der Berliner Flughafen BER in wenigen Tagen fertiggestellt werden könnte.

Das hat den Personaler nicht ganz überzeugt, er wollte sie mit einer weiteren Frage aus der Reserve locken: „Welches ganz schlimme Geheimnis wissen Ihre Eltern noch nicht von Ihnen?“

Sie blieb gelassen und reagierte äußerst schlagfertig: „Meine Eltern sind Psychiater, egal, was ich denen erzählen könnte, sie sind weitaus schlimmeres gewohnt…“

Er hatte keine weiteren Fragen mehr. Und sie den Job.

Brexit. Brexit? Brexit!

Wer sich entscheidet, sollte vorher wissen, wofür oder wogegen er sich entscheidet. Und was die Entscheidung bedeutet. Und dann einen Plan für die Zeit danach haben. Sollte.

Meistens ist der Mensch freiwillig in Vereinen oder Organisationen, nur wenige Berufe setzen eine Mitgliedschaft in einer Berufs- oder Standesvertretung voraus. Lassen wir diese einmal außen vor.

Wer in einem Verein ist oder sein will, der macht das, weil er Freude an der gemeinsamen Sache hat oder sich Vorteile verspricht. Wer gerne segelt, seine Freizeit gerne mit anderen Segelbegeisterten verbringt, der ist in einem Segelverein gut aufgehoben. Man genießt als Vereinsmitglied viele Vorteile: Man kann die vereinseigenen Boote segeln, wird zum Sommerfest und zur Weihnachtsfeier eingeladen und vieles mehr. Wie immer im Leben gibt es keinen Vorteil ohne Nachteile: Man zahlt seinen Mitgliedsbeitrag. Und leistet die (vielleicht auch unbeliebten) Arbeitsstunden ab, in denen dann die Boote geschliffen und neu lackiert werden müssen und vieles andere mehr. Nun kann es sein, dass man meint, man wäre ohne den Segelverein besser dran, man könne den Mitgliedsbeitrag besser ausgeben. Wer dieser Meinung ist, kündigt seine Mitgliedschaft und verlässt den Verein. Mit der Mitgliedschaft enden dann die gegenseitigen Rechte und Pflichten. Eigentlich ganz logisch.

Wer glaubt, einen Verein zu verlassen, keine Beiträge mehr zu bezahlen, keine Arbeitsstunden mehr abzuleisten, aber noch von einigen (oder allen) Vorteilen der Vereinsmitgliedschaft profitieren zu können, hat eine etwas eigenwillige Auffassung der Realität und wird mit seinem Ansinnen eventuell Schiffbruch erleiden.

Wenn also die Briten einen Brexit wollen — danach sieht es derzeit aus — dann bitte einen konsequenten Brexit. Klar kann man danach noch Freunde bleiben. Aber man genießt nicht mehr die Rechte der EU-Mitgliedschaft. Wie das in einem vereinten Europa und einer sehr verzahnten Europäischen Wirtschaft funktionieren könnte, werden sich die Antragsteller schon vorher überlegt haben. Oder auch nicht.

Wenn die Briten erstmal aus der die EU raus sind, merken sie vielleicht irgendwann, dass man gemeinsam doch stärker ist. Und  und wollen möglicherweise nach ein paar Jahren wieder in die EU zurück. Die Aufnahmekriterien sehen allerdings vor, dass dann alle Mitglieder einer erneuten Aufnahme zustimmen müssen. Und da werden noch die einen oder die anderen alte Rechnungen mit den Briten zu begleichen haben. Die Spanier könnten sich an den alten Streit um Gibraltar erinnern…

Möglicherweise könnte eine Rückkehr in die EU viel unangenehmer werden, als es sich die Briten derzeit vorstellen können. Vielleicht ist ein Austritt aus der EU dann auch eine Einbahnstraße. „It’s a long way to Tipperary“ heißt es in einem Lied. Der Weg nach Canossa wird nicht kürzer.

Wie lange haltbar?

Als Lübecker weiß man, dass unsere beschauliche hanseatische Puppenstube einen Teil ihres Reichtums während der Hansezeit auch mit dem Handel von Salz verdiente. An der Obertrave stehen noch die Lübecker Salzspeicher. Als man noch keine Kühltechnik kannte, war das Salzen oder Pökeln eine Möglichkeit, Fisch und Fleisch haltbar zu machen und so den Transport über weite Strecken und späteren Verzehr überhaupt erst zu ermöglichen.

Nun halte ich eine Flasche einer bekannten Soja-Sauce in den Händen und entdecke dort den Hinweis auf 16,9g Salz pro 100ml.

Angabe über Salzgehalt einer bekannten Soja-Sauce

Das schmeckt nicht nur sehr salzig, das sollte meinem Verständnis nach auch ausreichen, um das Produkt recht haltbar zu machen. Doch was entdecke ich etwas weiter unten auf der Flaschenrückseite? Den Hinweis, dass man die angebrochene Flasche im Kühlschrank aufbewahren und den Inhalt binnen eines Monats verbrauchen solle.

Hinweis auf recht kurze Haltbarkeit nach Anbruch.

Da ich mir das nicht erklären konnte, habe ich mal beim Hersteller angefragt. Ich warte noch auf die Antwort. Bis dahin werde ich mir Zeit lassen, die leckere Soja-Sauce zu verbrauchen. Nach meiner Erfahrung hält sie viel länger als den angegebenen Monat. Aber mal abwarten, was der Hersteller dazu sagt.

Erkenntnis des Tages

Unterhaltung mit einem Freund. Er ist Physiker. Und als solcher glaubt er an Dinge, die er beweisen und berechnen kann. Wir kommen vom sprichwörtlich Hundertsten ins Tausendste. Und landen auch irgendwann mal beim Thema Homöopathie. Er hat eine klare Meinung dazu:

Homöopathie ist die Luftgitarre der Medizin. Macht eigentlich nichts, schadet auch nicht, aber man fühlt sich gut dabei…

So gesehen …

Es gleicht sich aus…

Altwerden ist bekanntlich kein Job für Feiglinge.  Der Zahn der Zeit nagt an jedem von uns, und wir sind davon mal mehr, mal weniger betroffen. Fähigkeiten und Talente lassen nach. Manchmal lässt sich der Verfall durch viel Üben mindern, aber fast nie aufhalten. Vielleicht merken wir es vielleicht nicht selbst, andere dagegen schon.

So manch großartiger Sänger hatte kurz vor dem Ende seines Lebens den Zenit seines Könnens schon lange überschritten, die letzten Jahre waren Konzerte weder schön anzusehen noch anzuhören. Jedenfalls im Vergleich zu dem Künstler, der er vor Jahr(zehnt)en mal war. Es ist dann besser, sich Konzertmitschnitte von damals anzusehen, als viel Geld für einen Greis auf der Bühne auszugeben.

Es gibt wenige Künstler, bei denen das kein Problem war, Jopi Heesters gehörte dazu. Mit den Jahren wurde seine Stimme brüchiger. Aber das Gehör seiner weiblichen Fans nahm auch ab. Man könnte sagen, es gleicht sich also aus.

 

Sprache: Wie nennen wir …?

Sprache ist eine komplizierte Sache. Sie soll präzise sein, genau beschreiben, was wir denken. Gleichzeitig ist sie unpräzise. Sprache hat viele Unschärfen, an denen wir uns nicht stören. Wir wissen, was wir meinen, auch wenn wir etwas anderes sagen (oder schreiben). Klingt abstrakt? Es wird mit ein paar Beispielen deutlicher.

Neger und Weiße
Als „Neger“, „Schwarze“ oder „Farbige“ wurden (und werden heute noch) Menschen mit dunkler Hautfarbe bezeichnet. Und als „Weiße“ eben Menschen mit heller Hautfarbe. Beide Bezeichnungen sind falsch. Das Wort „Neger“ stammt vom lateinische „nigra“, ab und bedeutet „schwarz“. „Schwarze“ sind nicht schwarz, sie sind mehr oder weniger dunkelhäutig. „Weiße“ haben helle Haut, keine weiße. Also sind alle Menschen farbig. Unsere Hautfarben sind unterschiedlich. Manche Menschen haben helle Haut, die sich aber binnen weniger Stunden in praller Sonne deutlich rötlicher verfärben kann. Manche Menschen haben helle Haut, die sich im Sommer dunkler färbt. Manche Menschen haben immer etwas dunklere Haut. Manche Menschen auch sehr dunkle Haut.

Warum reden wir von „Negern“, „Farbigen“ und „Weißen“? Manchmal meint man Menschen mit genau der dieser Eigenschaft und man möchte sie sprachlich von einer großen Gruppe von Menschen abgrenzen.  Und wenn wir von der Hautfarbe reden wollen, dann … benutzen wir eben solche Begriffe.
Sind sie glücklich gewählt? Nein.
Sind sie präzise? Nein. Ab welcher Hautdunkelheit (oder -Helligkeit) ist man denn ein „Neger“ oder ein „Weißer“?
Sind sie prägnant? Ja.
Sind sie geeignet, um den einen Unterschied zu bezeichnen, den wir meinen? Ja. Und deswegen nennen wir manche Menschen heute noch Neger.

Ist das diskriminierend? Ja und nein! „Diskriminieren“ bedeutet vom lateinischen Wortstamm „trennen, abgrenzen“. Manchmal brauchen wir einen prägnanten Begriff, um aus einer großen Gruppe eine Untergruppe oder einen einzelnen Menschen zu bezeichnen. Dann reduzieren wir den Menschen eben auf eine Eigenschaft.
In einer Fußballmannschaft sind alle Spieler Feldspieler. Nur eben der eine nicht, der ist Torwart.
In einer Gesellschaft, in der die überwiegende Mehrheit Rechtshänder sind, ist die Bezeichnung „Linkshänder“ genau das, um …
Wenn Menschen mit dunklerer Hautfarbe gemeint sind, sprechen viele Menschen eben von Negern. Und denken sich nicht viel dabei.

Ist das schlimm? Kommt darauf an, was mit dem Begriff verbunden wird. Empfindet man „Neger“ als abwertend und möchte es auch so verstanden wissen, dann kann Neger ein Schimpfwort sein. Möchte man schlicht damit ausdrücken, einen Menschen mit (sehr) dunkler Hautfarbe zu meinen, ohne dabei eine Wertung vorzunehmen, dann ist das — aus meiner Sicht! — okay.

Wie könnte man es anders/besser sagen?
Wir könnten „Neger“ durch „Schwarzer“ oder „Dunkelhäutiger“ ersetzen. Wird es dadurch besser? Ich bin nicht sicher, ob die Ersetzung eines Begriffes Probleme löst. Ich möchte lieber eine Wertfreiheit der Wörter „Neger“, „Schwarzer“ oder „Weißer“. Denn im Grunde haben wir alle eine Hautfarbe. Und — man kann es nicht oft genug sagen — der Charakter macht den Menschen aus, nicht die Farbe seiner Haut.

Zigeuner
Zigeuner, eine alte Bezeichnung für … Ja, da geht es schon los. Eine wirklich präzise Bezeichnung finden wir nicht. Zigeuner wurde dann ein Sammelbegriff für Angehöriger bestimmter Bevölkerungsgruppen, meistens auch als fahrendes Volk bezeichnet. Den Begriff „Zigeuner“ reflexhaft durch „Sinti und Roma“ zu ersetzen ist sprachlich und logisch falsch. „Roma“ sind eine Gruppe der Zigeuner, es gibt noch andere Gruppen, die man dann sprachlich aussondert. Und „Sinti“ sind wiederum eine Untergruppe der Roma. „Sinti und Roma“ statt „Zigeuner“ zu sagen ist also nicht die Lösung. Müssen wir deshalb das Zigeunerschnitzel umbenennen?  Schmeckt es dadurch besser?

Ich möchte den Begriff „Zigeuner“ wertfrei benutzen und nicht immer „Sinti und Roma“ sagen (müssen). Bei anderen Begriffen ist ein wertfreier Umgang ja auch wieder möglich geworden. Oder ist „Jude“ für die meisten Menschen heute noch so ein abwertender Begriff wie zwischen 1933 und 1945? Nein!

Geschlecht
Dazu werde ich dann einen eigenen Artikel schreiben.

5 x Bautzen

Wer früher in der DDR seinen „Senf“ dazugab, konnte schon mal in Bautzen, genauer dem dortigen Zuchthaus landen. Diese Zeiten sind lange vorbei. Heute verbindet der Senfologe oder die Mustardista mit Bautzen leckeren Senf (und ähnliche Produkte), die unter dem Namen Bautz’ner angeboten werden. So entdeckte ich neulich in einem Supermarkt in der Nachbarschaft gleich fünf leckere Grillsaucen. Und da ich mich nicht entscheiden konnte und da das Schönste an einer Versuchung das Nachgeben ist, habe ich natürlich alle fünf Sorten gekauft.

Übrigens, achtet mal auf die Bezeichnung der Sorte in der Flasche ganz links. Sie heißt tatsächlich noch „Zigeuner“. Aber dazu werde ich dann einen eigenen Artikel schreiben. Versprochen.

5 leckere Saucen aus Bautzen. Die grill-Saison ist ja noch nicht vorbei!

Genialer Haushaltstipp

Beim Einkaufen treffe ich eine langjährige — fast hätte ich „alte“ geschrieben — Freundin. Wir stehen zufällig vor einem Aktionsständer mit Haushaltshelfern. Wir kennen diese (mehr oder weniger) praktischen Geräte, mit denen sich zum Beispiel Zwiebeln schnell und tränenfrei schneiden lassen, aus der Fernsehwerbung. Mehrere TV-Sender leben von der Vermarktung solcher Produkte. Sie braucht derlei Gerät nicht, sie hat eine viel bessere Lösung gefunden:

Ich habe einen genialen Trick gefunden, wie ich Zwiebeln schneiden kann, ohne dabei Tränen in die Augen zu bekommen: Mein Mann schneidet die Zwiebeln.

Es gelang ihm gut, seine Begeisterung über dieses Vorgehen zu verbergen 🙂

Danke, ASFINAG!

Viele von uns, insbesondere die Autofahrer, haben schon wahre Horrorgeschichten gehört. Von den Mautplaketten, die der Autofahrer, der in Österreich auf den Autobahnen unterwegs sein möchte, aufzukleben hat. Wehe, man hat keine. Wehe, man hat sie verkehrt geklebt. Und wenn man sie geklebt hat, dann kann man sie nie wieder entfernen. Jedenfalls nicht, ohne die Windschutzscheibe von innen total zu zerkratzen. Möglicherweise ist das einer der Gründe, warum manche Fahrzeuge die Plaketten der letzten Jahre noch mit sich herumtragen.

Nun, auch mich führte mein Urlaub nach Österreich. Die Tankstellen in Grenznähe verkaufen einem die Plakette gerne. Ohne Aufpreis. Und die Anbringung ist idiotensicher. Gut, wer oft mit dem Auto unterwegs ist, kann sich vorstellen, dass es etliche Idioten gibt… Dass Autofahren in Österreich sehr angenehm ist, hatte ich bereits hier erwähnt. Und was die Horrorgeschichten angeht, was das Entfernen abgelaufener Mautplaketten angeht: Es sind vor allem Geschichten. Als ich mein Auto mal wieder von innen reinigte, ließ sich die Plakette einfach abziehen. Ohne Werkzeug. Fingernagel genügte. Und das auch noch rückstandsfrei. Aber seht selbst:

Leicht anzubringen, genauso leicht zu entfernen: Mautplakette für Österreich

Warum fahren nun manche Autos mit den Plaketten der letzten Jahre herum? Vielleicht Andenken an einen schönen Urlaub in Österreich? Wie auch immer, vielen Dank, ASFINAG für Eure leicht zu entfernenden Plaketten!

Weniger Zucker in Limonaden und warum die Hersteller es auch wollen…

Der Mensch isst zu süß, zu salzig, zu fett. Und dann auch noch zu viel. Jedenfalls der statistische Mitteleuropäer oder der Deutsche. Es gibt Ansätze, sich gesünder zu ernähren. Weniger Zucker, weniger Salz, weniger Fett. Und kleinere Portionen. Vor allem bei Zucker gibt es eine lebhafte Diskussion darüber, wie der Zuckerkonsum reduziert werden könnte. Staat und Krankenkassen denken über eine Art „Zuckersteuer“ nach. Je zuckerhaltiger ein Produkt, desto höher sein Preis. Messen könnte man das an der Menge des zugesetzten(!) Zuckers. Gewisse Produkte, zum Beispiel Honig und der Saft gewisser Früchte, enthalten von Natur aus viel Zucker, sie sollten nicht von einer Zuckersteuer betroffen sein.

Mittlerweile geht auch die Industrie dazu über, Limonaden und andere (recht zuckerhaltige) Produkte weniger süß zu machen. Oder zumindest Varianten in weniger süß anzubieten. So soll er Konsument die Wahl haben. Eine gute Idee. Aber wieso? Betrachten wir ein paar Aspekte:

Gut für den Verbraucher
Der Verbraucher bekommt seine Limonade nun auch in weniger süß. Wen wir mal ehrlich sind, manche Getränke, die wir zu uns nehmen sind wirklich sehr süß. Fast schon ekelsüß. Denken wir hier nur an Energydrinks. Theoretisch könnte der Verbraucher seine Limonade auch mit (Mineral-)Wasser verdünnen, um den Zuckergehalt zu reduzieren. Aber das verdünnt dann auch den Geschmack. Passiert also eher selten. Da ist eine zuckerreduzierte Variante besser.

Gut für den Hersteller
Wieso sollte eine weitere Variante gut für den Hersteller sein? Erhöht sie doch den Aufwand für Herstellung, Abfüllung, Logistik und Werbung. Nun, Limonaden bestehen aus Wasser, Zucker, Frucht, Kohlensäure… Und genau hier kann der Hersteller sparen. Am Zucker. Eine normale Limonade enthält knappe 12 Gramm Zucker pro 100ml. Also knappe 120 Gramm pro Liter. Bei der Produktion wird also ganz schön viel Zucker gebraucht. Kann ein Hersteller nun ein Drittel Zucker einsparen, dann senkt das die Kosten für Zucker auch um ein Drittel. Das lohnt sich schon. Und da ein Liter immer ein Liter bleibt, egal wie viel Zucker er enthält, sinkt mit dem Zuckeranteil auch die Dichte der Flüssigkeit. Und damit auch das Gewicht, dass es mit der fertigen Limonade zu transportieren gilt. Weniger zu transportierende Masse bedeutet auch weniger Transportkosten.
Und noch ein Vorteil für die Hersteller: Durch freiwillige Maßnahmen können sie staatlichen Regulierungen, die dann eventuell drastischer ausfielen, zuvorkommen.

Gut für die Gesellschaft
Weniger Transportgewicht bedeutet dann auch eine (wenn auch geringe) Entlastung aus Straße und Schiene. Das ist gut für uns, denn jeder Lkw, der auf der Straße fährt, belastet unsere Straßen, unsere Geduld, wenn wir mal wieder einem hinterherzuckeln müssen und nicht überholen können. Und jeder Lkw weniger entlastet auch die Umwelt. Gut, diese Auswirkungen sind eher gering, aber immerhin.
Ebenfalls gut für die Gesellschaft ist es, wenn weniger Zucker konsumiert wird. Weniger übergewichtige Kinder, weniger Zivilisationskrankheiten, die auch durch (zu hohen) Zuckerkonsum begünstigt werden.
Und was uns schmeckt, das ist oft auch erlernt. Werden wir von Kindesbeinen auf „sehr süß“ erzogen, dann wollen wir später auch immer süß. Und das muss ja nicht auf Dauer so bleiben…

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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