Die Sache mit den Umschlägen

In manchen Kulturen ist es üblich, für die Erledigung gewisser Dinge nicht nur die normale Bearbeitungsgebühr zu verlangen, hie‘ und da wird (mehr oder weniger offen) noch ein Umschlag verlangt. In Griechenland kennt man den Begriff „Fakelaki„.

Auch hierzulande macht man ab und zu mal einen Scherz über diese Form der Korruption. So mancher würde sich gerne mal bestechen lassen, sitzt aber nicht in der Position, an der es versucht würde. Ist auch besser so, so wird die eigene Ehrlichkeit nicht auf die Probe gestellt. Trotzdem (oder gerade deswegen) kann man mit dem Unwesen der Umschläge schöne Scherze machen.

Neulich ergab sich folgender Dialog:

Ich: „Na, für diesen Sonderwunsch muß wohl jemand einen kleinen Umschlag rüberreichen.“
Er: „Wofür halten Sie mich? Ich bin ein Mann von Format.“ Und er zeigte auf einen Umschlag in der Größe DIN A4.

Statt des kleinen (oder großen) Umschlags mit Schmiergeld gab es großes Gelächter 😉

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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