Eben probiert: Oral-B Triumph 5000 von Braun

Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, ob ich mal eine elektrische Zahnbürste ausprobieren wollte. Als neugieriger Mensch sagte ich zu und hielt ein paar Wochen später ein Paket mit einer Oral-B Triumph 5000 von Braun in Händen.

Das mitgelieferte Zubehör ist reichlich, mit der Zahnbürste kommen vier Bürstenaufsätze, zwei normale, einer für empfindliche Zähne und einer für besondere Zahnreinigung. Obwohl ich die mitgelieferten Batterien noch nicht eingelegt hatte, blinkte mich schon ein Smiley vom extra Bedienteil, „SmartGuide“ genannt, an. Die Erklärung war einfach, das Gerät kommt mit bereits eingelegten Batterien und einem Satz Reserve. Mancher Druckerhersteller, der seine Drucker ohne Anschlußkabel verkauft, kann davon noch viel lernen. Nachgedacht wurde auch beim SmartGuide, das Teil kommt mit einer Halterung; ein Klebestreifen zum Befestigen der Halterung im Badezimmer ist auch dabei. Überzeugende Details schon beim Auspacken.

Die Ladestation ist klein und unauffällig und läßt sich an der Aufbewahrungsbox für die Bürstenköpfe befestigen. Nach ein paar Stunden Aufladen dann die Premiere: Das erste mal elektrisches Zähneputzen.

Ich war angenehm überrascht, die Zahnbürste sieht mit ihren Farben Weiß, Silber und Hellblau schick aus, liegt gut in der Hand und verrutscht dank gummierter Rückseite auch nicht, wenn sie naß ist. Verglichen mit einer Handzahnbürste ist der Bürstenkopf klein und faßt weniger Zahnpasta, dafür kommt er besser an schwierige Stellen und reinigt durch seine schnelle Bürstenrotation besser, als es eine Handzahnbürste könnte.

Zahnärzte empfehlen zwei Minuten Zähneputzen, für jeden Kiefer-Quadranten 30 Sekunden, dabei soll man nach dem Merkwort „KAI“ (Kaufläche, Außenseite, Innenseite) vorgehen. Das SmartGuide hat eine Anzeige, die ich auch ohne Brille gut ablesen kann, und ist eine praktische Hilfe, die Zeit beim Zähneputzen richtig einzuteilen. Wer sich seine Zähne mit geschlossenen Augen putzt oder mit seinen Gedanken woanders ist, den erinnert sie Zahnbürste alle 30 Sekunden durch ein kurzes Aussetzen daran, den nächsten Quadranten zu putzen. Nach absolvierten zwei Minuten gibt es zur Belohnung den Aussetzer etwas deutlicher und vom SmartGuide lächelt einem Smiley.

Wer beim Zähneputzen aus Versehen zuviel Druck auf Zähne oder Zahnfleisch ausübt, wird von einem roten Blinken des SmartGuides erinnert, es nicht zu übertreiben. Auch das finde ich sinnvoll, um den Neuling vor möglichen Anfängerfehlern zu bewahren.

Inzwischen sind drei Wochen vergangen. Noch immer putze ich mir die Zähne elektrisch und bin noch immer begeistert. Die lange Akkulaufzeit sorgt dafür, daß die Ladestation nur alle gefühlten zwei Wochen zum Aufladen in die Küche muß, nicht jedes Badezimmer bietet Steckdosen für die elektrischen Helferleilein des modernen Menschen. Auf Reisen schleppt man genug Zeugs mit sich herum, da ist der Verzicht auf das Ladegerät sehr angenehm.

Meine Befürchtung, ich müßte das Zähneputzen neu erlernen, erwies sich als absolut unbegründet, die Bedienung ist kinderleicht. War Zähneputzen früher eher eine lästige Notwendigkeit, so macht mir Zähneputzen neuerdings Spaß.

Kommentieren

About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

Archiv
  • 2020 (25)
  • 2019 (19)
  • 2018 (48)
  • 2017 (38)
  • 2016 (18)
  • 2015 (21)
  • 2014 (61)
  • 2013 (78)
  • 2012 (91)
  • 2011 (67)
  • 2010 (99)
  • 2009 (105)
  • 2008 (96)
  • 2007 (94)
  • 2006 (83)
  • 2005 (123)
  • 2004 (129)
  • 2003 (30)
Kategorien