Fast richtig kassiert beim Fast Food

Die Ernährungsberaterin ist nicht immer vorbildlich: Erst versucht sie mir ein schlechtes Gewissen einzureden, weil ich an einem Bratwurst-Stand halt machte und eine Thüringer holte, dann will sie unbedingt in die Filiale einer großen amerikanischen Burger-Kette, um dort einen Burger in „Big“ zu bestellen, dazu eine kleine Cola und zwar nicht in „light“.

Der Burger muß frisch zubereitet werden, die Dame an der Kasse bietet an, ihn uns an den Tisch zu bringen und stellt einen numerierten Aufsteller auf unser Tablett und vermekt auf dem Kassenbon die Nummer, so daß sie uns anschließend leichter wieder findet.

Die Ernährungsberaterin vertilgt den Big-Burger und spült die Bissen mit reichlich Cola runter, schnell ist der Becher mit den 0,3 Litern fast ausgetrunken. Während ich zusehe, schweift mein Blick ab und fällt auch auf den Kassenbon. Dort wird eine Cola 0,4 Liter vermerkt. Da sich dieser kleine Unterschied mit immerhin 0,5 Euro bemerkbar macht, was pro Liter den stolzen Preis von 5 Euro ergibt, werde ich stutzig und begebe mich zu Kasse. Dort spreche ich einen Mitarbeiter an und schildere den Sachverhalt.

Fast wortlos drückt mir der Fast Food-Verkäufer eine Cola in der ursprünglich bezahlten Größe in die Hand. Er tut das fast mit der Selbstverständlichkeit, als wären solche Pannen beim Verkauf von Fast Food dort an der Tagesordnung.

Das gibt mir dann doch fast zu denken.

9 Kommentare zu „Fast richtig kassiert beim Fast Food“

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About Nik

hei├čt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erkl├Ąrt gerne komplizierte Dinge
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