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	<title>Lost Moon</title>
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		<title>(Kein) Terror auf Autokennzeichen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 10:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein befreundeter Schildersammler, gab mir den Anstoß: &#8220;Wußtest Du, daß die Stadt Nürnberg keine Kfz-Kennzeichen mit SU ausgibt?&#8221; Ich wußte es nicht. Und mußte erstmal nachdenken, welches Kennzeichen Nürnberg vergibt, und dann dämmerte es mir. Niemand soll neue Kennzeichen N-SU bekommen. Wer als Nürnberger einen der legendären NSU Ro80 fährt, wird in Zukunft keine Chancen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein befreundeter Schildersammler, gab mir den Anstoß: &#8220;Wußtest Du, daß die Stadt Nürnberg keine Kfz-Kennzeichen mit SU ausgibt?&#8221;</p>
<p>Ich wußte es nicht. Und mußte erstmal nachdenken, welches Kennzeichen Nürnberg vergibt, und dann dämmerte es mir. Niemand soll neue Kennzeichen N-SU bekommen. Wer als Nürnberger einen der legendären <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NSU_Ro_80" target="_blank">NSU Ro80</a> fährt, wird in Zukunft keine Chancen haben, ein N-SU 80 zu erhalten. Auch andere Halter von Fahrzeugen des Herstellers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NSU_Motorenwerke" target="_blank">NSU</a> werden keine &#8216;passenden&#8217; Kennzeichen mehr bekommen. Das kann man als Fan von Kennzeichen, die zum Auto passen sollen, schade finden.</p>
<p>Andererseits war wohl der Gedanke, daß kein Nürnberger seine Verbundenheit mit einer mutmaßlichen Terrorbewegung so dokumentieren soll. Ein Argument, das verständlich erscheint, zieht man es nur weit genug an den Haaren herbei.</p>
<p>In Rastatt (Autokennzeichen beginnen dort mit RA) kann man jedoch als Wunschkennzeichen ein F beantragen und bekommt es auch.</p>
<p>Also N-SU als Kennzeichen ist so böse, daß es nicht mehr vergeben werden soll, RA-F ist als Kennzeichen dagegen so harmlos, daß es vergeben werden kann? Hmmm. Was ist mit anderen Buchstabenkombinationen, die sich mit deutschen Autokennzeichen bilden lassen? K-GB zum Beispiel? Der KGB dürfte mehr Menschen auf dem Gewissen haben, als NSU und RAF zusammen. Und bekommt man in Essen ein TA? Dabei hat die baskische ETA jahrzehntelang mit ihren Bombenanschlägen auch viele Menschen getötet.</p>
<p>Aber vielleicht haben wir in Deutschland keine dringerenden Probleme, die es anzugehen gilt?</p>
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		<title>Harry, hol schon mal den Kübelwagen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 20:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh weh, was muß man diese Tage wieder in den Medien lesen: Horst Tappert, vielen von uns als &#8220;Derrick&#8221; bekannt, war als junger Mann mal Soldat. Nicht in der Wehrmacht wie die meisten Soldaten damals sondern in der Waffen-SS. Eben jener Waffen-SS die zum einen Eliteverbände des Heeres stellte, zum anderen auch Konzentrationslager bewachte. Soweit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Oh weh, was muß man diese Tage wieder in den Medien lesen: Horst Tappert, vielen von uns als &#8220;Derrick&#8221; bekannt, war als junger Mann mal Soldat. Nicht in der Wehrmacht wie die meisten Soldaten damals sondern in der Waffen-SS. Eben jener Waffen-SS die zum einen Eliteverbände des Heeres stellte, zum anderen auch Konzentrationslager bewachte.</p>
<p>Soweit es durch die Medien ging, war Tappert an der Ostfront eingesetzt. Konkrete Kriesverbrechen konnten ihm nicht nachgewiesen werden. Das reicht einigen Menschen trotzdem, um nun den Stab über ihn zu brechen, in den Niederlanden sollen die Wiederholungen der &#8220;Derrick&#8221;-Folgen aus dem Programm genommen werden, bei der bayerischen Polizei denkt man bereits über die Aberkennung der Ehrenkommisarwürde für den Schauspieler nach. Die gab es damals für Tapperts  bewußt ruhiges und sachliches Spiel in der Rolle als Oberinspektor Derrick, die aus dem Polizisten eine Art Gentleman-Ermittler machte.</p>
<p>Haben Polizei und Justiz in Bayern grad keine anderen Sorgen?</p>
<p>Und wenn wir mal überlegen, wer hierzulande Ehrungen bekommen und behalten hat, denken wir mal an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Globke" target="_blank">Hans Globke</a>.  Er war als Jurist u.a. der Verfasser des Kommentars zu den Nürnberger Rassegesetzen, also der &#8216;Gebrauchsanweisung&#8217; zu diesen Gesetzen. Nach dem Krieg setzte er seine Karriere unter Bundeskanzler Adenauer fort und wurde sowas wie ein heutiger Kanzleramtsminister. Und später gab es das <a title="Bundesverdienstkreuz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverdienstkreuz" target="_blank">Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland</a>, die dritthöchste Auszeichnungsform des Bundesverdienstkreuzes. Nicht schlecht für einen Schreibtischtäter des Dritten Reichs, oder?</p>
<p>Und nun regen sich Medien und Menschen auf, weil ein junger Mann im Krieg bei der falschen Einheit war? An der falschen Front?</p>
<p>Nun wissen wir endlich, wie der legendäre Satz damals entstanden ist:</p>
<blockquote><p>Harry, hol schon mal den Kübelwagen vor&#8230;</p></blockquote>
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		<title>Deutsche Erfolgsgeschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 20:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Bahnhof Stuttgart 21 mit dem Transrapid nach Hamburg in die Elbphilharmonie, dann weiter nach Berlin zum neuen Flughafen&#8230; Pleiten, Pech und Pannen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Bahnhof Stuttgart 21 mit dem Transrapid nach Hamburg in die Elbphilharmonie, dann weiter nach Berlin zum neuen Flughafen&#8230;</p>
<p>Pleiten, Pech und Pannen.</p>
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		<title>Mal wieder Senf&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 14:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Senf]]></category>

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		<description><![CDATA[Was könnte es mit diesem Senf auf sich haben? Erst ein Blick auf die Rückseite offenbart die Geschichte dieser Senfflasche Der Reisende war mal wieder unterwegs und brachte eine Flasche Amerikanischen Senf, hergestellt in Indien von einem Konzern aus Bielefeld, mit. Ja, genau, &#8220;Bielefeld&#8221; &#8230; Guter Trick, aber sehr lecker. &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was könnte es mit diesem Senf auf sich haben?</p>
<div id="attachment_2300" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://lostmoon.de/wp-content/uploads/2013/04/Indischer-Senf-1.jpg"><img class="size-full wp-image-2300" alt="Auf den ersten Blick unauffällig ..." src="http://lostmoon.de/wp-content/uploads/2013/04/Indischer-Senf-1.jpg" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Auf den ersten Blick unauffällig &#8230;</p></div>
<p>Erst ein Blick auf die Rückseite offenbart die Geschichte dieser Senfflasche</p>
<div id="attachment_2301" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://lostmoon.de/wp-content/uploads/2013/04/Indischer-Senf-2.jpg"><img class="size-full wp-image-2301" alt="Genau, da war doch was ..." src="http://lostmoon.de/wp-content/uploads/2013/04/Indischer-Senf-2.jpg" width="480" height="639" /></a><p class="wp-caption-text">Genau, da war doch was &#8230;</p></div>
<p>Der Reisende war mal wieder unterwegs und brachte eine Flasche <em>Amerikanischen Senf</em>, hergestellt in <em>Indien</em> von einem Konzern aus <em>Bielefeld</em>, mit. Ja, genau, &#8220;Bielefeld&#8221; &#8230;</p>
<p>Guter Trick, aber sehr lecker.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kontakt mit Banken</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 10:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher[tm] war ja bekanntlich alles besser. Computer kosteten ein Jahresgehalt, waren so groß wie Waschmaschinen und hatten daumendicke Stromkabel, dafür weniger Rechen- und Speicherleistung als unser &#8220;Schminkspiegel&#8221; genanntes Smartphone heute. Manche Dinge waren früher aber wirklich besser. Zum Beispiel die Kommunikation zwischen Kunde und seiner Bank. Mir ist folgendes passiert: Ich habe einen Anruf von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Früher[tm] war ja bekanntlich alles besser. Computer kosteten ein Jahresgehalt, waren so groß wie Waschmaschinen und hatten daumendicke Stromkabel, dafür weniger Rechen- und Speicherleistung als unser &#8220;Schminkspiegel&#8221; genanntes Smartphone heute.</p>
<p>Manche Dinge waren früher aber wirklich besser. Zum Beispiel die Kommunikation zwischen Kunde und seiner Bank. Mir ist folgendes passiert:</p>
<p>Ich habe einen Anruf von einer Bankmitarbeiterin auf dem Anrufbeantworter. Sie nennt ihren Namen einigermaßen unverständlich, buchstabiert ihn nicht, gut, daß muß auch nicht unbedingt und bittet um Rückruf. Warum die zurückgerufen werden möchte, sagt sie nicht. Gut, sowas hätte es auch früher geben können.</p>
<p>Ich rufe zurück und nun passieren Dinge, die es früher nicht gegeben hätte:</p>
<p>Statt in der Filiale und bei der Mitarbeiterin lande ich in einem Call-Center &#8212; ähm, tschuldigung &#8212; Center für telefonische Kundenbetreuung, wo man sich angeblich über meinen Anruf freut, mir als Kunden Wertschätzung vorgaukelt &#8212; mag ich als Kunde gerne angelogen werden? Nein! &#8212; und &#8212; Überraschung! &#8212; versucht, mich an die Mitarbeiterin in der Filiale durchzustellen.</p>
<p>Natürlich klappt das nicht und ich lande wieder bei den telefonischen Fleckenzwergen, um den Ausdruck &#8220;Headset-Huren&#8221; mal zu vermeiden. Leider weiß niemand, worum es ging und so kann dann die Mitarbeiterin auch weiterhin versuchen, mich zu erreichen.</p>
<p>Früher hätte ich in meiner Bank angerufen. Wäre besetzt gewesen, hätte ich einfach spter erneut angerufen. Wäre niemand ans Telefon gegangen, dann wäre auch gut.</p>
<p>Heute vertrödeln wir Zeit mit inhaltsleerer Metakommunikation. Leistung aus Leidenschaft sieht irgendwie anders aus&#8230;</p>
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		<title>Wenn Einstein DAS gewußt hätte&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 09:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Freundin pflaumt mich an, ich würde ja auch keinen mehr sehen oder zurückgrüßen. Ich versuche, kein unhöflichen Gruß zu erwiedern und da ich mir keiner Schuld bewußt war, fragte ich, wann und wo mir dieses Mißgeschick passiert sein konnte. Sie nannte Ort und Zeit, es war auf der Autobahn, ich war grad auf dem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Freundin pflaumt mich an, ich würde ja auch keinen mehr sehen oder zurückgrüßen. Ich versuche, kein unhöflichen Gruß zu erwiedern und da ich mir keiner Schuld bewußt war, fragte ich, wann und wo mir dieses Mißgeschick passiert sein konnte.</p>
<p>Sie nannte Ort und Zeit, es war auf der Autobahn, ich war grad auf dem Weg zum Sport, da bin ich mental schon sehr entspannt und achte auf andere Verkehrsteilnehmer, nur soweit, wie es für sicheren Straßenverkehr notwendig ist. Sie war mir wirklich nicht aufgefallen. Allerdings kenne ich die junge Dame und ich will nicht ganz ausschließen, daß sie flott an mir vorbeibrauste, als sie grüßte. Vorsichtig frage ich sie:</p>
<blockquote><p>Wie schnell warst Du denn? Noch im Rahmen der Straßenverkehrsordnung?</p></blockquote>
<p>Sie lachte:</p>
<blockquote><p>Du hast mich bestimmt nicht gesehen, weil ich mit Überlichtgeschwindigkeit unterwegs war, ich hatte es etwas eilig&#8230;</p></blockquote>
<p>Das konnte ich so nicht stehen lassen:</p>
<blockquote><p>Einstein sagt in seiner Relativitätstheorie, daß nichts und niemand schneller als das Licht wäre&#8230;</p></blockquote>
<p>Sie fiel mir ins Wort:</p>
<blockquote><p>Als Einstein seine Theorien aufstellte, kannte er meinen Fahrstil nicht, sonst wäre er mit seinen Aussagen vielleicht etwas vorsichtiger gewesen&#8230;</p></blockquote>
<p>Also, öhm, naja, hmmm, ich fürchte, sie könnte nicht so ganz unrecht gehabt haben&#8230; <img src='http://lostmoon.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Nachts auf der Straße</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 18:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war spät am Abend, sie hatte einen langen und anstrengenden Tag hinter sich, es war lange dunkel und sie fuhr auf der Landstraße nach hause. Sie freute sich, endlich ihr Zeug abzuwerfen, ordentlich zu verstauen, so wie sie es immer macht, und dann auf eine heiße Dusche. Vielleicht noch etwas fernsehen auf dem Sofa [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war spät am Abend, sie hatte einen langen und anstrengenden Tag hinter sich, es war lange dunkel und sie fuhr auf der Landstraße nach hause. Sie freute sich, endlich ihr Zeug abzuwerfen, ordentlich zu verstauen, so wie sie es immer macht, und dann auf eine heiße Dusche. Vielleicht noch etwas fernsehen auf dem Sofa oder gleich ins Bett mit einem guten Krimi.</p>
<p>Wie immer fuhr sie nicht zu schnell, sie hielt sich an das Tempolimit. Zum einen war die Nacht dunkel, die Straße kurvig und nicht ungefährlich, dann gab es gerne mal Wildwechsel. Einheimische wissen das und fahren fast immer sinnig.</p>
<p>Das Auto hinter ihr, genauer dessen Fahrer, wäre gerne schneller gefahren, fuhr sehr dicht auf, machte aus der Drei-Sekunden-Regel[1] eine Halbsekunden-Regel, konnte aber nicht überholen. Der Fahrer des Autos blieb aber so uneinsichtig wie die Straße uneinsehbar und versuchte es immer wieder. erfolglos.</p>
<p>An einer roten Ampel hiel sie an. Diese Chance wollten sich die Insassen des sportlichen Kleinwagens offenbar nicht entgehen lassen, stiegen aus, liefen auf die Fahrertür ihres Autos zu. Ihr sechster Sinn hatte sie in den Rückspiegel blicken lassen, sie hatte die beiden jungen Männer kommen sehen. Mit einer geübten Handbewegung löste sie ihren Sicherheitsgurt, schob ihn zurück und ließ ihn sich aufwickeln. Nur noch wenige Schritte, gleich würde einer der beiden jungen Männer wahrscheinlich die Tür aufreißen. Seine Körpersprache deutete jedenfalls nicht an, daß er sie höflich auf ein defektes Schlußlicht würde hinweisen wollen. Noch einige Schritte, dann waren die beiden Männer an ihrer Fahrertür. Sie hatte keine Angst, sie hatte&#8230;</p>
<p>&#8230; ihre Dienstwaffe aus dem Gürtelholster gezogen und hielt sie den beiden jungen Männern entgegen. Die beiden hatten mit allem gerechnet, auf eine total verängstige Frau gehofft, der sie einen Riesenschrecken würden einjagen können, aber nicht damit, in die Öffnung einer geladenen Polizeipistole Kaliber 9 Millimeter zu sehen.</p>
<p>Der Hinweis &#8220;Wenn ich Euch jetzt erschieße, dann wird mir der Richter sofort glauben, daß es Notwehr war&#8221; mit dem Hinweis &#8220;Ich bin eine ausgezeichnete Schützin, nur zwei Schuß, jedem von Euch einen in die Herzgegend, und es gibt nicht mal Zeugen&#8221;. Die jungen Männer machten sich vor Angst fast in die Hosen. &#8220;Also Jungs, macht so einen Scheiß nie wieder. Und fahrt gefälligst vernünftig, besonders auf Straßen, die so kurvig und gefährlich sind wie diese hier.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nun nun setzt ihr Euch in Euer Auto, schnallt Euch an und fahrt schön langsam weiter, denn grüner wird&#8217;s nicht. Ich fahre hinter Euch her und behalte Euch im Auge. Und macht keinen Scheiß, sonst sind meine Kollegen in grün schneller da, als ihr denken könnt.&#8221;</p>
<p>Die beiden taten wie angewiesen und sie freute sich auf ihre Dusche. Und daß sie irgendwann mal eine Geschichte zu erzählen haben würde. Was hiermit geschehen ist.</p>
<p>1.) Die Drei-Sekunden-Regel besagt, daß man soviel Abstand halten soll, daß das eigene Fahrzeug drei Sekunden nach dem vorausfahrendem einen festen Wegpunkt passiert. Das ist einfacher als eine Schätzung &#8220;Halber Tachobstand in Metern&#8221;. Bei schwierigeren Umständen (Regen, Schnee) kann und sollte man die drei Sekunden auf fünf Sekunden ausdehnen.</p>
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		<title>Raus damit!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 19:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Menschen, ich gehöre dazu, neigen dazu, eher zu wenig als zuviel wegzuwerfen. Immerhin könnte man das Meiste ja doch noch irgendwann noch mal irgendwie gebrauchen. Genau &#8220;könnte&#8221;. Passiert dann aber doch irgendwie nie. Oder aber man hat soviel Zeigs, daß die Lagerung so ganz allmählich zu einem Problem wird. Ich hatte meine Klamotten in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Menschen, ich gehöre dazu, neigen dazu, eher zu wenig als zuviel wegzuwerfen. Immerhin könnte man das Meiste ja doch noch irgendwann noch mal irgendwie gebrauchen. Genau &#8220;könnte&#8221;. Passiert dann aber doch irgendwie nie. Oder aber man hat soviel Zeigs, daß die Lagerung so ganz allmählich zu einem Problem wird.</p>
<p>Ich hatte meine Klamotten in vier Kategorien eingeteilt:</p>
<ol>
<li>Optisch und technisch einwandfrei: Kann ich zu guten Gelegenheiten anziehen</li>
<li>Technisch einwandfrei aber nicht ganz so schick: Reicht für die Arbeit</li>
<li>Leichte technische und/oder Macken: Kann man aber noch unten drunter anziehen</li>
<li>Reicht noch als T-Shirt zum Schlafen. Oder für den Stall. Aber sonst bitte nicht mehr</li>
</ol>
<p>So im Laufe der Zeit nagte der Zahn der selbigen an vielen Kleidungsstücken, so daß sie langsam durch die Kategorien bewegten. Natürlich kamen auch immer wieder frische Klamotten nach, aber in Summe stiegt mein Fundus doch recht stark an.</p>
<p>Also hab ich beschlossen, mich mal von Kategorie 4 zu trennen. Einen großen Haufen und dann ab mit dem Zeugs. Ich stane, was da alles zusammenkommt. Ich freue mich über den freien Platz in meinem Kleiderschrank. ob sich die Altkleidertonne freuen wird ist mir egal, Hauptsache, ich bin die Sache los. Handtücher, durch die man die sprichwörtliche Zeitung lesen könnte, landen im Stall, da kann man immer mal welche gebrauchen.</p>
<p>In diesem Zusammenhand fällt mir noch eine schöne Geschichte ein, die eine Bekannte einst erlebte:</p>
<blockquote><p>Nach dem Abitur zog sie bei ihren Eltern aus und lebte in einer anderen Stadt bei Oma und Opa. Das hatte viele Vorteile für alle. Mama &#8212; Männer sind Männer, Frauen bleiben Mütter &#8212; war beruhigt, daß ihr &#8216;Kind&#8217; gut versorgt war. Oma und Opa hatten in ihrem Häuschen im Keller genug Platz, daß die Enkeltochter einziehen konnte. Das Enkelkind hatte in der neuen Stadt gleich Familienanschluß und konnte die Infrastruktur (Waschmaschine) mitbenutzen. Und Oma war froh, daß die wen zum betüddeln hatte. Und Opa freute sich über ein wenig Hilfe bei der Gartenarbeit.</p>
<p>Nach kurzer Zeit stellte es sich als zweckmäßiger heraus, daß die Enkeltochter nicht selbst wartet, bis sie eine Maschinenladung schmutzige Wäsche zusammenhat sondern daß Oma Enkeltochtern Klamotten mitwäscht. Der Oma gefliel nicht immer, was die Enkeltochter trug (&#8220;Viel zu knapp diese Schlüpfer&#8221; &#8212; &#8220;Die heißen String und ich trag sie gerne, Oma&#8230;&#8221;), aber Oma achtete sehr darauf, daß die Sachen alle in Ordnung waren. Wo eine Naht zu nähen war, warf sie ihre Nähmaschine an. Um lange Diskussionen, ob dieses oder jenes Stück noch tragbar oder schon zu kaputt und aussondernswert wäre, zu vermeiden, fuhr Oma mit den Stücken in die Stadt, klapperte die entsprechenden Geschäfte ab und kaufe Ersatz, den sie der Enkeltochter bei passender Gelegenheit unterjubelte.</p>
<p>Oma hatte auch eine gute Begründung dafür: &#8220;Stell Dir vor, Dir passiert noch was und Du wirst ausgezogen, Kind, muß ja nicht gleich im Krankenhaus nach einem Unfall sein, und dann haste kein schönes Unterzeug an, nenene, dann besser so&#8230;&#8221;</p>
<p>Das überzeugte dann auch die Enkeltochter, die diese Geschichte irgendwann man zum Besten gab.</p></blockquote>
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		<title>Neue Kategorie im Blog: Geschichten</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 18:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wierder gibt es Geschichten, die zu schön sind, um sie nicht aufzuschreiben, nicht festzuhalten, nicht weiterzugeben, daher hint es also nun eine neue Kategorie in diesem Blog. Bekanntlich schreibt das Leben die schönsten Geschichten und ich habe mich vom Leben auch inspirieren lassen. Allerdings ist nicht alles genau so passiert, wie es hier geschrieben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wierder gibt es Geschichten, die zu schön sind, um sie nicht aufzuschreiben, nicht festzuhalten, nicht weiterzugeben, daher hint es also nun eine neue Kategorie in diesem Blog. Bekanntlich schreibt das Leben die schönsten Geschichten und ich habe mich vom Leben auch inspirieren lassen.</p>
<p>Allerdings ist nicht alles genau so passiert, wie es hier geschrieben ist. Manchmal muß ich Details ändern, denn nicht jeder möchte oder darf erkannt werden, manchmal sind die Dinge, die ich hier schreibe so derlange her, daß ich mich nicht mehr an alle Kleinigkeiten genau erinnere(n kann oder will). Manchmal habe ich aus dramaturgischen Gründen die eine oder andere Kleinigkeit verändert.</p>
<p>Hauptsache, mir (und Euch) gefallen diese Geschichten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kreativität in Küche oder Kantine</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 21:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder wünscht sich &#8230; Nein, nicht jeder, aber viele Menschen, die sich bekochen lassen (müssen), freuen sich über Abwechslung. Wer möchte alle paar Tage oder Wochen immer wieder die gleichen Gerichte essen? Und ab und zu ein paar ausgefallene Gerichte, die den kulinarischen Horizont erweitern, sind auch eine tolle Idee. Beschränkt sich die Kreativität jedoch auch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder wünscht sich &#8230; Nein, nicht jeder, aber viele Menschen, die sich bekochen lassen (müssen), freuen sich über Abwechslung. Wer möchte alle paar Tage oder Wochen immer wieder die gleichen Gerichte essen?</p>
<p>Und ab und zu ein paar ausgefallene Gerichte, die den kulinarischen Horizont erweitern, sind auch eine tolle Idee.</p>
<p>Beschränkt sich die Kreativität jedoch auch auf die Schreibweisen der Gerichtem hält sich zumindest meine Begeisterung in überschaubaren Grenzen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Fischfile<strong>h</strong>&#8221; wird vielleicht so gesprochen aber &#8220;Fischfilet&#8221; geschrieben</p></blockquote>
<p>oder</p>
<blockquote><p>&#8220;Kartoffel-Wed<strong>dsch</strong>es&#8221;, gemeint sind bestimmt &#8220;Kartoffel-Wedges&#8221;, die man auf gut deutsch auch einfach Kartoffelspalten nennen könnte. Dadurch schmecken sie auch nicht schlechter.</p></blockquote>
<p>oder</p>
<blockquote><p>&#8220;Fischfilet Bord<strong>o</strong>laise&#8221; wird so sprochen, kommt aber aus der Stadt Bordeaux</p></blockquote>
<p>am besten war aber</p>
<blockquote><p>&#8220;Fischfilet Bordellaise&#8221;, da fragt sich der Leser immer, in welchem Puff die Damen früher gekocht haben <img src='http://lostmoon.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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