Karmapunkte verloren, aber Spaß gehabt


Neulich Abend stehe ich an einer roten Ampel in einer norddeutschen Großstadt an der „Pole Position“. In ca. 200 Meter Entfernung steht ein auffällig unauffälliger Kastenwagen. Neben mich stellt sich ein Porschefahrer. Während der Ampelphase spielt er mit dem Gas. Das kann ich auch. Das bemerkt er, sieht zu mir rüber. Ich spiele weiter am Gas. Die Ampel wird grün. Dass mein Panda gegen seinen Porsche keine Chance hat, ist allen klar. Aber ganz so billig wollte ich mich nicht verkaufen. Nach 100 Metern ist klar, wer gewonnen hat. Der Porschefahrer feiert seinen (vorhersehbaren Triumph mit einem Extraspurt um zu zeigen, wer hier wirklich den Längsten hat. BLITZ

Ich bremse ab, um das erlaubte Limit einzuhalten und schätze die Geschwindigkeit des Porschefahrers. Ich weiß nicht, wie schnell er noch geworden ist, aber eines ist mir klar: In den nächsten Monaten werden seine Sprints nur noch auf dem Weg zur Bushaltestelle stattfinden.

Ja, mir ist schon klar, dass ich ein paar Karmapunkte verspielt hatte. Aber ich hatte Spaß.

2 Kommentare zu „Karmapunkte verloren, aber Spaß gehabt“

  • Die Kollegin schrieb:

    Du hast an der Ampel ’nen Porsche versägt?
    Also DAS hätte ich gerne gesehen…
    Ach was, ich wäre gerne dabei gewesen!

  • Nik schrieb:

    Tja, liebe Ex-Kollegin,

    unsere Wege kreuzen sich ja kaum noch. Und wenn ich mal ehrlich sein soll, das Zweite Newton-sche Gesetz ist Dir schon ein Begriff?

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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