Kauf regional, kauf national…

Der Urlaub führte mich auch nach Österreich. Die kundige Reiseberaterin vor Ort lotst mich auch in einen „Merkur“-Supermarkt. Dort kaufen wir dann alles mögliche für sie und mich. Irgendwann, viel später, sehe ich mir den Kassenbon genauer an:

Einheimische Produkte werden durch ein „Ö“ in der letzten Spalte des Kassenbons markiert.

Meine Begleiterin klärt mich auf:

In vielen Supermärkte werden inländische Produkte besonders gekennzeichnet, damit Kunden erkennen können, dass sie einheimische Produkte kaufen.

Ich sehe mir den Kassenbon weiter an:

Hinweis aus österreichische Produkte (Hinweise auf Zahlungsdaten habe ich aus dem Scan entfernt!)

Vieles, was wir kaufen, ließe sich auch aus der Region kaufen. Ich habe nie verstanden, warum ein stilles Wasser (per Lkw) aus der Mitte von Frankreich kommen muss, wenn es auch hierzulande Brunnen gibt, denen man Wasser entnehmen kann. Ähnlich ist das auch in einem kleinen Land wie Österreich. Der Kunde soll klar erkennen können, was er aus der Region kauft, soll klar erkennen können, was er aus dem eigenen Land kauft. Und dann selbst entscheiden. Das finde ich gut. Wer mitmachen kann und möchte, wird deutlich aber unaufdringlich informiert. Alle anderen kaufen eben Wasser  von Far-Far-Away. Aber beschweren sich dann bitte nicht, wenn die Lkw, die das Wasser bringen, die Autobahnen verstopfen.

 

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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