Kino Kino: The Aviator

Gestern abend wurde ich spontan ins Kino verschleppt. Ein Freund wollte „The Aviator“ sehen – natürlich nicht alleine, so mußte ich mit. Wir haben hier ein Kino, das für kleines Geld die Filme bringt, die woanders schon einmal durchgelaufen sind. Kleines Geld bedeutet leider auch, daß an Ausstattung und Service gespart wird. Böse Zungen behaupten, daß die Bestuhlung seit den Tagen des Stummfilms nicht mehr erneuert wurde. Ganz so schlimm ist’s natürlich nicht, aber ich hatte meine Sitzrolle vergessen und der Rücken ist noch nicht wieder in Ordnung. In der ersten Reihe fanden wir mittig Plätze, die Entfernung zur Leinwand war aber groß genug, und wir hatten Beinfreiheit ohne Ende. Und aus meinem Pulli läßt sich zur Not auch eine Rolle für den Rücken zaubern.

Martin Scorsese hat wirklich ein gutes Händchen für Grenzfälle menschlichen Daseins, das wissen wir seit „Taxi Driver“. In „The Aviator“ geht es um Leben und Werk von Howard Hughes, der gleichsam Genie und Sonderling war. Leonardo DiCaprio zeigt als Schauspieler, daß er viel mehr ist als der Schönling, für den ihn viele halten, er hat den Wechsel ins Charakterfach mit diesem Film erfolgreich geschafft.

Alles in allem: Ein großartiger Film, ich bin froh, ihn gesehen zu haben und kann ihn nur empfehlen.

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
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