Musikalische Sozialisierung — Wieso höre ich, was ich höre?

„De gustibus non est disputandum“ — „Über Geschmack ist nicht zu streiten“, so sagt es das Sprichtwort. Stimmt irgendwie. Aber manchmal kann man sich jedoch fragen, wieso der eigene Musikgeschmack ausgerechnet so ist, wie er ist.

In den letzten Tagen höre ich viel ‚Radio‘, am liebsten „Hit  70er“ oder „Uptime Smooth Jazz“ von Sky-FM, also Internetradio; im Auto höre ich meistens informative Wortprogramme wie Deutschlandfunk oder NDR-Info. Gerade bei den Hits der 70er Jahre sind mir viele Stücke bekannt — kein Wunder, ich bin mitte der 60er geboren, meine musikalische Prägung dürfte in den (frühen) 70er Jahren begonnen haben.

Gut, das erklärt, warum ich gerne die Musik der 70er höre, jedoch woher stammt meine Neigung zu Blues(-Rock), zu R&B der 60er und 70er Jahre? Das wurde kaum im Radio gespielt und meine Eltern hörten solche Musik auch nicht.

Meine Neigung zu Jazz verdanke ich einem ehemaligen Freund, den ich zu Zeiten des Abiturs hatte. Wir lernten uns über das gemeinsame Hobby Computer kennen, er war damals lange erwachsen und hatte einen deutlich anderen Musikgeschmack als ich, so lernte ich neben Computerzeugs auch andere Musik kennen.

So ganz ist mir noch nicht klar, waum mir bestimmte Musik sehr gut gefällt und andere Musik weniger gut. Ich werde also noch etwas darüber nachdenken.

Aber wie geht es Euch? Ist Euch klar, warum Ihr die Musik mögt, die Ihr mögt?

ann ich erklären, so um die Zeit meines Abitur hatte ich damals einen deutlich älteren

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
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