Neues aus Schilda: Neues von der Agentur für Arbeit

Manchmal kann man nicht soviel essen, wie man kotzen könnte. Daß sich das Arbeitsamt erst in „Agentur für Arbeit“ umbenennt, später dann das Logo ändert und sich lieber mit sich selbst als mit den Arbeitslosen beschäftigt, darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben.

Nun ist man dort wohl auf den Spuren der Stasi und setzt auf totale Durchleuchtung der Untertanen pardon „Kunden“. Genaue Daten über den Freundeskreis, Angehörigkeit in Vereinen, Nachbarschaftskontakte uvm. sollen helfen, den Arbeitslosen zu durchleuchten und dank eines genauen Profils besser zu vermitteln. Siehe auch hier.

So, bitte alle mal laut lachen.

Was fehlt ist nicht die totale Durchleuchtung pardon „Profiling“, was fehlt sind Jobs. So einfach ist das.

8 Kommentare zu „Neues aus Schilda: Neues von der Agentur für Arbeit“

  • Squeezit schrieb:

    unglaublich. wir beide sind uns mal einig;)
    *lautlach*

  • Kai B. schrieb:

    Man sollte nicht alles glauben, was große Blätter so schreiben.

    Siehe: http://www.bildblog.de/?p=597

    Aber einfach von "Stasi" zu reden, klingt natürlich toll.

    Kurz: Es geht um die Betreuung von Arbeitslosen, die massive Probleme wie zum Beispiel eine Suchtkrankheit haben.

  • Kai B. schrieb:

    Oh, eines noch: Wenn in einem SPIEGEL Artikel steht <b>"berichtet die "Bild am Sonntag"</b> sollte man vorsicht walten lassen…

  • German Psycho schrieb:

    Oh ja, weil Sie offensichtlich so einen großartigen Durchblick in der deutschen Medienlandschaft haben.

    Wissen Sie, warum so häufig die ‚Bild‘ als Quelle erwähnt wird? Weil sie eine der ganz wenigen (mittlerweile vielleicht sogar die einzige) Zeitungen ist, die überhaupt noch einen eigenen ‚Außendienst‘ haben und nicht nur Tickermeldungen verwurschten.

    Aber einfach die ‚Bild‘ anzugreifen, klingt natürlich toll.

  • Kai B. schrieb:

    Genau deswegen mag ich Blogs nicht: Darüber könnte man jetzt diskutieren, aber in Form von Blogkommentaren ist das sinnfrei…

  • German Psycho schrieb:

    Warum…
    …diskutieren Sie nicht gerne in Kommentaren, stellen aber provokant eine These in den Raum (in der Form eines Kommentares)?
    …mögen Sie keine Blogs, lesen diese aber halbwegs regelmäßig?
    …setzen Sie nach ‚zu reden‘ eigentlich ein Komma?

    (Der letzte ist unsinnig, aber ich wollte unbedingt drei Fragen haben) 😉

  • Squeezit schrieb:

    @ kai bojens:genau. wenn sie blogs nicht mögen, warum lesen sie dann blogs?
    und sinnfrei? was ist sinnfrei? jedes wort hat einen sinn.
    auch ihre worte sollen doch wohl irgendetwas sinnvolles ausdrücken.

  • Kai B. schrieb:

    Ich…
    …diskutiere nicht gerne in Blogkommentaren, weil die technischen Möglichkeiten im Regelfall doch arg begrenzt sind: Keine Zitierfunktion, keine vernünftige Bezugnahme und insgesamt eine von der Blog-Software abhängige Benutzerfreundlichkeit. Dazu kommt, dass trotz Talkback und Co. das ganze eher ein überschaubarer Kreis an Nutzern ist, der sich meist auf ein Blog konzentriert. Insgesamt passt Usenet viel besser zum diskutieren von Themen. Ausser kurzen, provozierenen Thesen bleibt da nicht viel zum schreiben übrig.
    …lese ich nur wenige Blogs regelmäßig, da die meisten sich nur um die eigene Nabelschau scheren. Das 98. "Heute war in XY und habe Z erlebt" muss ich nicht mehr lesen. Das kann die Bravo besser.
    …setze ich Satzzeichen hoffentlich in der Mehrzahl korrekt, auch wenn ich mitunter dabei einen Bock schieße.

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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