Neues aus Schilda: Strafabgabe für Drucker

Schilda ist bekanntlich überall. Und immer, wenn man denkt, es kann nicht mehr blöder kommen, überraschen uns Politik und Verwaltung mit neuen tollen Ideen.

Der neueste Schildbürgerstreich stammt von der Verwertungsgesellschaft Wort: Dort fordert man 76 Euro Druckerabgabe auf Multikunktionsgeräte, so berichtet es Spiegel Online.

Die Begründung ist was zum auf der Zunge zergehen lassen: Mit solchen Geräten könne man ja urheberrechtlich geschützte Werke vervielfältigen, also einmal einscannen und dann massenhaft ausdrucken.

Eigentlich müßte das auch für Papier und Filzstifte gelten, denn auch damit kann ich tausendfach Goethes Faust abschreiben. Komisch nur, daß man bei der Vg Wort noch nicht diese Idee zum Geldscheffeln gekommen ist. Wer das Licht säckeweise ins eigene Büro tragen läßt, der darf sich über mangelnde Erleuchtung oder seltsame Ideen nicht wundern…

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
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