Nik unterwegs: Strangers in the night

Neulich hatte ich das Vergnügen, abends zum Hamburger Flughafen zu fahren. Nie wieder werde ich die Abfahrt Stapelfeld nehmen, wenn ich zum Flughafen Fuhlsbüttel will. Ich glaube, einen größeren Umweg hätte ich nicht fahren können, obwohl oder trotz ich mich genau an die Wegweiser hielt.

Wer einen kleinen Vorgeschmack auf die Verkehrsführung von Tokio haben möchte, dem empfehle ich den Versuch, das Parkhaus am Flughafen zu benutzen. Wegen der Bauarbeiten werden die Wege fast stündlich geändert und man muß schon höllisch aufpassen, um dort anzukommen, wohin man auch wollte.

Weil ich schon am Anfang etwas Zeit verloren hatte, hatte ich mich auf der Autobahn etwas beeilt und war grad noch pünktlich am Airport, um dann festzustellen, daß der Flieger eine knappe Stunde Verspätung hatte. Also wartete ich am Terminal 4 und erfreute mich an dem Kunstwerk von EuropCar. Ein großes Becken ist mit zwei Flüssigkeiten gefüllt, die sich nicht vermischen, die untere war im typischen Grün, die obere war durchsichtig. Das Becken wurde wie durch Zauberhand bewegt, so daß ein interessantes Wellenspiel zu beobachten war. Manchmal wünsche ich mir so einen Beruhigungsapparat für mein Schlafzimmer.

Ich stand in der Nähe der Anzeigetafel, die alle Wartenden anstarrten wie das Kaninchen die sprichwörtliche Schlange und beobachtete die vielen Menschen, studierte ihre Blicke, hörte ihre Selbstgespräche, wurde Ohrenzeuge ihrer Telefonate (“Desch Fluagzoig kummt späta”). Mit einigen Mitwartenden kam ich ins Gespräch, mit kurzweiligem Plausch überbrückten wir die gemeinsame Wartezeit. Selten fand ich eine Wartezeit so interessant.

Nächstes mal fahre ich eher los…

2 Kommentare zu „Nik unterwegs: Strangers in the night“

  • zoo schrieb:

    Selten habe ich von einem Studierten so viele Rechtschreib- und Grammatik-Fehler gelesen… Nik, du baust ab. Oder: Mit soviel Frust lieber nicht bloggen ;-)

  • Nik schrieb:

    Okay, wiedermal habe ich da den einen oder anderen Fehler übersehen… Aber ich war nicht gefrustst, keineswegs, im Gegenteil.

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about: nik
  • heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
  • wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
  • ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
  • hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
  • erklärt gerne komplizierte Dinge
  • mag gute Werbung
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