Reiskocher

Reiskocher sind eine feine Sache, die richtige Sorte Reis und etwas Wasser hineingeben und im nu hat man jede Menge leckeren Reis. Und zwar nicht den körnigen Reis, der den Gabeltest von Uncle-Ben’s besteht sondern leicht klebrig ist, dadurch viel besser zu asiatischen Gerichten paßt. Das Problem ist, daß man jede Menge bekommt, mit der Betonung auf Menge. Was machen die Menschen, die keine 1,5kg Reis zubereiten, da sie keine chinesische Großfamilie bekochen wollen/können/müssen?

Diese Frage stellte ich mir auch, fand aber (auf Anhieb) keine Geräte, die in der Lage sind, kleine Portionen für den Ein-Personen-Haushalt zuzubereiten. Also fragte ich die Schwarmintelligenz meiner Twitter-Leser und bekam einige tolle Antworten, für die ich mich hier bedanke.

Leider ist die Lösung, in einem Reiskocher größere Mengen zu kochen, und die portionsweise einzufrieren, um sie per Microwelle wieder aufzutauen, für mich nicht praktikabel, denn ich müßte mir zum Reiskocher noch eine Mikrowelle anschaffen. Portionieren einer großen Menge Reis, Abkühlen, Einfrieren, Auftauen und Erwärmen einer Portion ist mir zuviel Aufwand, da kann ich dann auch gleich einen Kochbeutel Reis machen.

Weitere Recherchen haben ergeben, daß Reiskocher ideal für Leute sind, die ihren Reis im 5kg-Sack beim Asia-Dealer kaufen. Vielleicht sollte ich mir eine Großfamilie zulegen?

Für Hinweise bin ich dankbar ;-)

Kundenbindung per Social Media: Barney aus dem Seewolf twittert

Während manche (großen) Unternehmen ihre Strategieabteilungen noch darüber nachsinnen lassen, ob, wann und was man mit Social Media Diensten machen möchte, gehen manche kleinen (inhabergeführten) Unternehmen viel pragmatischer mit dem Thema um. Über den Social Media-Einsatz großer Firmen wird gerne berichtet, doch manchmal passieren auch in der (digitalen) Nachbarschaft spannende Dinge:

Barney, Wirt des kleinen Lübecker Restaurants “Seewolf“, twittert vom Thresen, bloggt zwischen dem Bierzapfen und findet so Freunde und Gäste. Schon mehrmals haben sich Twitterer (spontan oder geplant) im Seewolf getroffen.

Morgen abend um 20:00 Uhr ist es wieder soweit. Da treffen sich dann einige Twitterer aus Lübeck (und Umgebung), um beim Essen oder beim Bier zu klönen oder einfach nur gesellig beisammenzusitzen. Und die Lübecker Nachrichten finden das alles so interessant, daß sie über Barney und seine Twitter-Gäste berichten werden.

Wie gesagt: Morgen abend, 20:00 Uhr, Seewolf, Untertrave 91, 23552 Lübeck.

Nachtrag:
Es war (mal wieder) ein vergnüglicher Abend, an dem sich vor allem eines zeigte: Egal, auf welchem Weg (Twitter, Faceboot, Blogs) man Menschen erreicht, es geht um Menschen.

Nik kocht: Mousse au chocolat

Vorbemerkung:
Nachdem ich neulich ein “Mousse au chocolat” probieren durfte, mußte ich angeben behaupten darauf hinweisen, daß ‘mein’ Rezept besser sei. Die Entscheidung, ob es wirklich besser ist, überlasse ich dem geneigten Leser.

Zutaten:
8 Eiweiß
4 Eigelb
4 EL Zucker
200 Gramm Schokolade (Zartbitter)

Benötigtes Werkzeug:
Halbkugelförmige Edelstahlschüssel
Wasserbad
Küchenmixer (Oder guten Schneebesen und viel Ausdauer)

Zubereitung:
In einem Topf ein Wasserbad vorbereiten. Dazu etwas Wasser in einen passenden Topf geben und dann die Edelstahlschüssel aufsetzen. So wird verhindert, daß der Inhalt der Schüssel zu heiß wird.

Die (Tafel-) Schokolade in kleine Stücke brechen und in der Schüssel vorsichtig schmelzen lassen. Das dauert ein paar Minuten.

Diese Zeit nutze ich für das Schlagen des Eiweißes: Beim Trennen der Eier darauf achten, daß wirklich kein Eigelb in das Eiweiß gerät. Die 8 Eiweiß sehr steif schlagen, so steif wie möglich.

Die Schokolade sollte flüssig sein. Zucker in die geschmolzene Schokolade hinzugeben und verrühren. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Eigelbe hinzugeben und verrühren. Die Masse unter Rühren (Schneebesen) etwas abkühlen lassen. Dann die steif geschlagenen Eiweiße nach und nach in die Masse geben und vorsichtig(!) unterrühren. Zum Schluß die Masse vorsichtig mit dem Schneebesen durchführen. Die Masse ist jetzt sehr flüggig und luftig. In diesem Zustand in Portionsschalen oder die Servierschale geben.

Ca. 6 Stunden kühl stehenlassen, dabei ggf. mit Frischhaltefolie abdecken. In dieser Zeit bindet die Mousse deutlich ab und die vielen kleinen Luftblasen des Eiweiß machen die Mousse sehr leicht.

Mir gefällt dieses Rezept ganz besonders, es ist einfach, schnell zubereitet (wenn man die Wartezeit abrechnet) bzw. läßt sich gut vorbereiten. Da es ohne Sahne auskommt, wird diese Mousse au chocolat auch nicht so schnell wieder flüssig.

Guten Appetit!

Autokennzeichen und das richtige Leben

Neulich erzählte mir eine Sie aus Brake (Unterweser), sie führe immer so Auto, wie es auf ihrem Nummernschild stünde:  BRA-V

Ich habe da so gewisse Zweifel. Hier in der Nachbarschaft, im Kreis Segeberg, sind auch nicht alle Fahrerinnen so SE-XY, wie es das Kennzeichen verspricht.

Nik kocht: Chili con Carne

Vorbemerkung:
Chili con carne, also Fleisch mit chiliartigen Gewürzen, gibt es wohl in ganz vielen Variationen. Jeder hat sein eigenes Rezept und je nach verfügbaren Zutaten oder Vorlieben sieht es anders aus, riecht anders, schmeckt anders. Hier also nun ‘mein’ Rezept. Wem es gefällt, der koche es nach, verbessere es, verändere es, mache damit, was ihm beliebt.

Gerne erliegt man der Versuchung, ein Chili mörder-scharf zu machen. Was als Mutprobe ideal ist, erfreut jedoch nur selten den ‘normalen’ Gast. Bei der Schärfe gilt: Weniger ist manchmal mehr.

Zutaten:
1,5kg Hackfleisch (ich nehme 1kg Rinderhack, 0,5kg gemischtes Hack)
6 Dosen “Rio Bravo Chili Bohnen” (Das sind Pinto-Bohnen in einer Chili-Sauce eingelegt)
2 Tuben Tomatenmark
1-2 EL Paprikapulver scharf
1-2 EL Paprikapulver edelsüß
1 EL Knoblauchpulver
1-2 EL Brühepulver
1-3 EL Honig (zur Not auch ganze mexikanische Killer-Bienen ;-) )
Saft einer frisch gepreßten Zitronen
2-10 Chili-Schoten (ich nehme kleine getrocknete) je nach Größe und Schärfe

Zubereitung:
Hackfleisch scharf anbraten. Ich mache das immer in kleinen Portionen, da Hackfleisch viel Flüssigkeit abgibt und ich es braten und nicht kochen will. Wer hat, kann auch mehrere Töpfe oder Pfannen gleichzeitig verwenden. Fleisch anbraten, bis es mittelbraun ist. Dann das Fleisch alles wieder in den großen Topf geben.

Der Chili-Wirkstoff Capsaicin ist fettlöslich, jedoch nicht wasserlöslich, daher gebe ich die Gewürze als erstes zu und verrühre sie im Hackfleisch. Je nach gewünschtem Geschmack (oder gewünschter Schärfe) gibt’s je ein bis zwei gehäuften EL von jeder Sorte Paprikapulver, ein bis zwei EL Brühepulver, beim Knoblauchpulver nehme ich einen gestrichenen EL. Die getrockneten Chili-Schoten zerbrösele ich in kleine Stücke. Dazu gebe ich sie in einen kleinen Gefrierbeutel, dann fliegen die scharfen Stücken nicht durch die ganze Küche und ich hab keine scharfen Rückständen an meinen Fingern.

Dann kommen die Chili-Bohnen (eigentlich Pinto- oder Kidney-Bohnen in Chili-Sauce) in den Topf. Ich gebe zunächst nicht alle Dosen rein sondern behalte ein oder zwei als Reserve, um die Schärfe anzupassen. Das Ganze dann aufkochen und auskühlen lassen.

Ein paar Stunden später das Chili wieder erhitzen. Nun kommt die geschmackliche Abstimmung, denn das Chili ist nun durchgezogen. Jetzt gebe ich das Tomatenmark, den Honig und den Zitronensaft hinzu und verrühre alles gut. Bei Bedarf kommen jetzt die restlichen Bohnen dazu und werden kurz mit aufgekocht. Danach wieder abkühlen lassen.

Bekanntlich sind alles guten Dinge drei. Vor dem Servieren wird das Chili wieder erhitzt und ist dann servierfertig. Guten Appetit.

Noch einmal Senf dieses Jahr

Darf ich noch einmal dieses Jahr meinen Senf dazugeben? Ich verspreche, danach ist dann auch Schluß damit, zumindest für dieses Jahr ;-)

Bei meinem Einkaufsbummel neulich hab ich ein paar Sorten Senf entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte:

Hüttensenf

Zwei leckere Sorten der Firma Hüttensenf

Die Sorte “süss” ist angenehm süß, “Kren” ist ein österreichischer Ausdruck für Meerrettich. Beide Sorten sind sehr lecker.

Und als ich schon bei Senf in Tuben war, begegnete mir auch dieser Senf:

Balsamico-Senf

Balsamico-Senf

Endlich habe ich auch die fehlenden Sorten von “Bautz’ner” kaufen können, über den mittelscharfen Senf mit dem hellblauen Deckel hatte ich ja hier schon berichtet.

Bautzner-Senf

Bautzner-Senf in den Sorten "pikant-süß" und "scharf"

Bei Bautz’ner macht man auch leckere Brotaufstriche mit Senf:

Senf-Brotaufstrich

Bautz'ner Senf-Brotaufstrich

Wie man an den bereits fast leeren Gläsern erkennen kann, sind diese Sorten beide extremst lecker.

Und ein lieber Mensch erfreute mich unlängst mit einem Mitbringsel eines finnischen Standes auf dem Weihnachtsmarkt. Vielen Dank dafür!

Finnischer Honig-Senf

Finnischer Honig-Senf

Drei Tenöre

Neulich wurde mir ein Ständchen gesungen. Drei Weise aus dem Morgendland Tenöre aus Schokoladien sangen die Arie “Vernasch mich”, worauf das Publikum begeistert reagierte.

Drei Tenöre aus Schokoladien

Drei Tenöre aus Schokoladien

Beim Senf-Dealer

Ich mußte mir schon die Frage gefallen lassen, ob dieses Blog nun zum Senf-Blog mustarde mutierte. Ich kann Euch beruhigen, es wird in Zukunft auch auch noch andere Themen geben. Die Häufung des Themas “Senf” ist eher zufällig. Aber da wir grad dabei sind, werden die nächsten Artikel noch sehr senfil. Oder anders ausgedrückt: Ich muß eben manchmal meinen Senf dazugeben.

Und wer schon immer mal wissen wollte, wie ich an das Zeugs komme:

Beim Senf-Dealer

Beim Senf-Dealer

Dijon-Senf als Reisemitbringsel

Meine Verrücktheit, was verschiedene Senfsorten angeht, ist ja nun so langsam bekannt. Trotzdem freue ich mich, wenn mir eine neue Senfsorte aus dem Ausland mitgebracht wird. Diese Flasche leckerer Dijon-Senf  wurde mir aus Frankreich mitgebracht.

Dijon-Senf

Auch hierfür vielen Dank!

Und noch mehr Senf

Meine Vorliebe für Senf bekannt, ein paar liebe Menschen brachten mir diese Sorte mit:

Feigen-Senf

Vielen Dank!

Nik auf Twitter
about: nik
  • heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
  • wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
  • ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
  • hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
  • erklärt gerne komplizierte Dinge
  • mag gute Werbung
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