Reiskocher

Reiskocher sind eine feine Sache, die richtige Sorte Reis und etwas Wasser hineingeben und im nu hat man jede Menge leckeren Reis. Und zwar nicht den körnigen Reis, der den Gabeltest von Uncle-Ben’s besteht sondern leicht klebrig ist, dadurch viel besser zu asiatischen Gerichten paßt. Das Problem ist, daß man jede Menge bekommt, mit der Betonung auf Menge. Was machen die Menschen, die keine 1,5kg Reis zubereiten, da sie keine chinesische Großfamilie bekochen wollen/können/müssen?

Diese Frage stellte ich mir auch, fand aber (auf Anhieb) keine Geräte, die in der Lage sind, kleine Portionen für den Ein-Personen-Haushalt zuzubereiten. Also fragte ich die Schwarmintelligenz meiner Twitter-Leser und bekam einige tolle Antworten, für die ich mich hier bedanke.

Leider ist die Lösung, in einem Reiskocher größere Mengen zu kochen, und die portionsweise einzufrieren, um sie per Microwelle wieder aufzutauen, für mich nicht praktikabel, denn ich müßte mir zum Reiskocher noch eine Mikrowelle anschaffen. Portionieren einer großen Menge Reis, Abkühlen, Einfrieren, Auftauen und Erwärmen einer Portion ist mir zuviel Aufwand, da kann ich dann auch gleich einen Kochbeutel Reis machen.

Weitere Recherchen haben ergeben, daß Reiskocher ideal für Leute sind, die ihren Reis im 5kg-Sack beim Asia-Dealer kaufen. Vielleicht sollte ich mir eine Großfamilie zulegen?

Für Hinweise bin ich dankbar 😉

5 Kommentare zu „Reiskocher“

  • […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Nikolaus Bernhardt, Nikolaus Bernhardt erwähnt. Nikolaus Bernhardt sagte: @m_dog Danke für Deinen Hinweis: http://lostmoon.de/reiskocher-1005 […]

  • Gabriela schrieb:

    Wow, wieder was gelernt: Es gibt Reiskocher! – und außer meiner Mutter noch jemanden, der keine Mikrowelle besitzt 😉

    Hast du toll geschrieben, auch ohne mich 😉

  • HarryHIII schrieb:

    Genau, so wäre es richtig: erst die Großfamilie gründen und dann nach dem äquivalenten Reiskocher Ausschau halten – aber erst wenn alle irgendwann bisssicher beziehungsweise bissfest sind. Es gibt hingegen gewisslich Gründe, die an dem Gedanken an eine Grossfamilie zweifeln lassen.

    Ich plädiere sowieso für den Klassiker: Abgemessene Menge Reis in den Kochtopf, Prise Salz, abgemessene Menge lauwarmes Wasser drüber (ungefähr vierfache Menge); kurz aufkochen lassen, circa acht Minuten köcheln, sich dazu stellen und ab und an rühren; dann in ein Sieb zum Abtropfen. Et Voila.

    Das hat auch etwas Fokussierendes, um nicht zu sagen Meditatives – oder einfach Beruhigendes; das ist eine schöne Vorbereitung für den Körper auf das Essen.

  • Wolfgang schrieb:

    Also den Reis kochen wir im normalen Edelstahl-Topf, und den Reiskocher nutzen wir bei der Glühwein-Garagenparty. Dafür taugen die Teile IMHO besser.

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
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