Was vom Menschen bleibt

Der Mensch, sich seiner Sterblichkeit sehr wohl bewußt seiend, unternimmt manchmal viel, um sich unsterblich zu machen. Mal mit mehr oder weniger Erfolg: Von manchen Menschen wissen wir dank der Werke, die sie hinterließen. Statuen, Gemälde, Plastiken, Gedichte, Romane, Theaterstücke, Opern, Filme, Musik, aber auch Technisches überlebt den Schöpfer, schafft Geschichte, manchmal auch sehr langanhaltende Geschichte.

Die Dramen klassischer griechischer Autoren haben auch heute noch Einfluß, Cäsars Werke werden immer noch im Lateinunterricht gelesen, auch Goethe, Schiller oder Shakespeare wurden durch ihre Werke unsterblich.

Es muß ja nicht gleich Kunst und Kultur sein, manche Menschen hinterlassen ihren Mitmenschen auch gerne andere ‚Ergebnisse‘ gewisser ‚Sitzungen‘. Ja, es ist löblich, sparsam mit Ressourcen umgehen zu wollen, aber nach dem Toilettengang ist Sparsamkeit oft fehl am Platze. Wasser ist hierzulande reichlich vorhanden, es reicht für die große Spülung und — manche Menschen werden jetzt ganz erstaunt tun — auch für das Händewaschen ‚danach‘.

Und im Zweifel betätigt man die Spülung auch gerne zweimal. Die Nachwelt wird sich über fehlende Hinterlassenschaften freuen. Auch wenn das nicht unsterblich macht …

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About Nik

heißt eigentlich Nikolaus Bernhardt und ist Baujahr 1965
wohnt in der Hauptstadt des Marzipans
ist eine Mischung IT-Mensch und BWLer
hat noch ein paar (verborgene?) Talente mehr
erklärt gerne komplizierte Dinge
mag gute Werbung

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